Das Buch online bestellen

Abzocker können...

manisch-depressiv disponierte Menschen krank machen.

In dieser Rubrik mache ich Abzocker und deren Praktiken öffenlich.

 

(1)

Amazon-Kreditkarte

Lockvogel, der Menschen veranlassen soll, die Amazon-­Kredit­karte zu bestellen, ist ein BONUS in Höhe von 20 Euro. Dieser besteht darin, dass Amazon im ersten Jahr derzeit die Kosten übernimmt, welche eine mir obskur erscheinende Berliner Bank für diese Kredit­karte verlangt. Ab dem zweiten Jahre, zu lesen im Kleinge­druckten, muss der Be­nutzer diese Kosten dann selbst bezahlen. Es sei denn, er kündigt recht­zeitig oder er bestellt in solch großem Maße bei Amazon, dass diese Firma einen weiteren BONUS ausgibt.

 

Amazon versucht, diesen Tatbestand zu verschleiern: Als ich mich auf diese Sache eingelassen habe, hatte ich den Eindruck, ich würde bei einer Buchbestellung den <Betrag-X-minus 20 Euro> bezahlen müssen.

 

Nun habe ich <per Einschreiben> kündigen müssen, was mich das Porto gekostet hat, von der Mühe nicht zu sprechen. Die Karte habe ich nicht ein einziges Mal benutzt. Als ich erkannt hatte, was für ein Spiel Amazon da spielt, habe ich von der Bestellung abgesehen.

 

Mein Tipp:

Kauft eure Bücher bei Hugendubel oder einem anderen Buchhändler am Ort. Dort bezahlt ihr den gleichen Preis und ihr könnt vor dem Kauf in die Bücher hineinlesen.

 

Mein Motto, nach dieser Erfahrung:

Amazon? - Nein danke!

 

(2)

Inkasso-Abzocker

Es gibt eine kriminelle Vereinigung in Deutschland, die unter dem Deckmantel von angeblich seriösen Firmen, die samt und sonders mit ihren Kunden Verträge abschließen: Bertelsmann-Club, GMX, Web.de, die Telefon- und Inernetanbieter 1&1, Acor, Alice und viele andere mehr.

 

Ich bringe hier das Beispiel GMX, weil ich mit denen zu tun gehabt habe und ich dank eines neuen Computers in der Lage bin, das, was ich hier behaupte mittels Srceen-Shots beweisen zu können.

 

Bevor ich den Sachverhalt schildere, hier erst einmal der Hinweis, das man bei GMX, WEB.de, Xing & Co für sogenannte Premium-Accounts, Web.de-Club, GMX-pro-Mail zwar ohne weiteres durch ein paar Mausklicks Mitglied werden, diese Mitgliedschaft aber nicht per Mausklick beenden kann. Diese muss entweder per kostenpflichtigen (!) Fax oder, besser, per Einschreiben gemacht werden. Mein Rat: Die Einschreibe-Quittung unbedingt gut aufheben!

 

Die Geschichte, die nun folgt, ist derart unglaublich, dass Ihr sie mir nicht glauben würdet, wenn ich es nicht hätte nachvollziehbar dokumentieren können.

 

Die Vorgeschichte: Ich hatte für meine chinesische Ehefrau bei GMY eine kostenlose eMail-Adresse eingerichtet und zusätzlich die kostenpflichtige Option "Pro-Mail" gebucht.

 

GMX verlangt ausdrücklich Zahlung per Bankeinzug und schließt die Möglichkeit der Überweisung ausdrücklich aus. Beweis: Siehe das folgende Bild.

 

 

GMX-Zahlungsmodus GMX-Zahlungsmodus

 

Wie es <der Zufall> so will, ging die zweite Abbuchung aufgrund eines unglaublichen Zufalls nicht in Ordnung:

 

Die Kassiererin bei der Commerzbank, Frankfurt Filiale Kaiserstraße, hatte mich zu ihrer Entlastung mehrfach dauf hingewiesen, dass man dort neuerdings auch an einem Automaten einzahlen kann. Was sie mir nicht gesagt hat, war, das Einzahlungen, die über diesen Automaten erfolgen, im Gegensatz zu Einzahlungen an der Kasse, dem Konto nicht sofort, sondern erst 24 Stunden später gut geschrieben werden. Dieser Tatbestand hat dazu geführt, dass das Konto zum Zeitpunkt der Abbuchung nicht das erforderliche Guthaben ausgewiesen hat.

 

So etwas kann vorkommen. Die Mainova, die ebenfalls an diesem Tag hatte abbuchen wollen, hat sich korrekt verhalten. Ich bekam eine Mitteilung von denen, dass die Abbuchung nicht eingelöst worden sei und den Hinweis, dass man eine Woche später erneut einen abbuchungsversuch machen würde: den ursprünglichen Betrag plus Gebühren für die Nichteinlösung. (Diese Gebühren sind mir von der Commerzbank zurückerstattet worden.)

 

Anders GMX, und ich weise schon an dieser Stelle darauf hin, dass der Krimi, der jetzt folgt kein Einzelfall ist, sondern eine Abzocke, die von einer kriminellen Vereinigung systematisch betrieben wird.

 

Ich bekam folgende Mahnung:

 

 

Eine Forderung über 17.94 €, die ich gern bezahlt hätte, aber wie? GMX gibt keine Konto-Nummer bekann. Warum nicht? Diese Frage ist einfach zu beantworten: Die wollen, dass man deren kostenpflichtigen 0180-Rufnummern anruft, um erst mal über diesen Weg abzuzocken. Siehe den Briefkopf der Mahnung, die keinene Kontonummer angibt:

 

 

 

Ich habe denen (ist ja schließlich eine Internet-Firma) den Sachverhalt per eMail mitgeteilt, was nicht ganz einfach gewesen ist, weil man auf deren Webseite schon ganz unschön tief <graben> muss, um deren eMail-Adresse zu finden. Dabei bin ich dann gleich auch mal ins Impressum gegangen und siehe da: Als Geschäftsführer von GMX, WEB.de und 1&1 tauchen die gleichen Namen auf. Der Obergangster scheint ein gewisser Markus Huhn zu sein.

 

Weiterhin habe ich die aufgefordert, mir entweder eine Kontonummer zu nennen oder die Forderung 17.94 € von dem nun mehr gedeckten Konto abzubuchen.

Keine Antwort.

 

Dann habe ich das gleiche per eingeschriebem Brief gemacht.

Keine Antwort.

 

 

Keine Antwort - und der Betrag ist auch nicht abgebucht worden. Statt dessen bekam ich von einem gewissen <Rechtsanwalt Andreas Schneider> aus Gütersloh, der im Auftrag von GMX die 17.84 plus saftige Inkassogebühren verlangte. Insgesamt 85 €, zu zahlen innerhalb von drei Werktagen. Zuerst war ich mal geschockt. Als ich dann wieder ruhiger geworden bin, habe ich das Schreiben genauer studiert und es fiel mit auf, das der Ton des Anschreibens ruppiger war, als man es von einem seriösen Anwlt erwarten kann.

 

Ich habe dann "Rechtsanwalt Andreas Schneider aus Gütersloh" gegoogel und sofort wurde mir klar, was da läuft.

 

Eine mehrstündige Recherche mittels Internet brachte mich dann auf die Spur, warum Firmen wie GMX, Acor, Bertelsmann-Club, 1und1 & Konsorten ausgerechnet ein Anwaltsbüro im ländlichen Gütersloh mit ihren Inkasso-Aufträgen betrauen. Ich fragte mich: "Wer sitzt in Gütersloh?" Die Antwort auf diese Frage lautet: Zufällig (?) sitzt der Bertelsmann-Konzern in Gütersloh. Und es kommt noch dicker: Die Geschäftsführer des betrügerischen "Game Duell" haben, wie man in "Über uns" auf deren Webseite lesen kann, ihre Wurzeln in eben diesem Konzern.

  

 

Nach dieser Recherche wurde ich ruhiger, und ich wusste, was ich zu tun hatte:

 

Erst mal einen frechen Brief an den betrügerischen Rechtsanwalt in Gütersloh mit dem Hinweis, dass ich nicht zahlen werde, und dass ich Strafanzeige gegen ihn erstatten werde.

 

Nie wieder was von dem gehört.

 

Das ein weiteres Anschreiben an GMX, diesmal mit der Androhung einer Strafanzeige.

 

Keine Antwort. Aber die haben den Schwanz stillschweigend eingezogen und irgendwann die 17.84 ohne weiteren Kommentar  von unserem Konto abgebucht.

 

Keine Antwort - warum?

 

Diese Frage ist leicht zu beantworten: Die -und damit meine ich diese gesamte Mafia- scheuen jegliches Aufsehen. Laut Bericht von "Akte9" geht es denen um die Zahlungen der 22% aller Betroffenen, die statistisch gesehen, aufgrund solcher rüden Inkassobriefe Angst bekommen und zahlen.

 

 

 

Fazit:

 

Es kann kein Zweife daran bestehen, dass hier ein systematischer Betrug stattfindet. Diese Firmen bestehen auf Abbuchung, weil die ganz genau wissen, dass es immer wieder mal vorkommt, dass eine Abbuchung nicht in Ordnung geht. Auf solche Fälle lauern diese Gauner. Sie geben auf ihren aufwendig aufgemachten Webseiten bewusst keine Kontonummer an, wie es jeder ordendliche Geschäftsmann tut.  Es folgt eine Mahnung, die der Kunde mangels fehlenderKontonummer nicht bedienen kann. Und dann, ohne weitere Mahnung oder einen weiteren Abbuchungsversuch, wie er untehrlichen Geschäftsleuten normal ist, schreibt einem dieser betrügerische Anwalt aus Gütersloh, der dann noch frech behauptet, das vor ihm bereits ein Inkassounternehmen aus Werl schon einmal vergeblich versucht hat, den Betrag einzutreiben. Die Kosten dieses Inkassounternehmens soll dann selbstverständlich auch der Kunde bezahlen. Überigens: Verdächtig ist schon, dass all diese Inkasso-Mahnungen nicht "per Einschreiben", sondern als normale Briefe verschickt werden, so dass Schneider & Co im Zweifelsfall überhaupt nicht würden beweisen können, dass diese Schreiben abgeschickt worden sind.

 

Besonders wichtig ist, im Fall, dass diese Gauner einen Zahlungsbefehl erwirken. Das kommt selten vor, weil die dann die Kosten des Zahlungsbefehls erst einmal vorstrecken müssen. 

 

Einen Zahlungsbefehl  darf man nicht ignorieren, weil selbst eine ungerechtfertigte Mahnung rechtskräftig wird, wenn  nicht widersprochen wird.

 

Was können manisch-depressiv disponierte Menschen aus dieser Geschichte lernen?

 

Zuerst mal wieder, dass wir in einer Welt des Betruges leben. In diese Mafia sind höchste Kreise verstrickt. Die Drahtzieher sind samt und sonders Anwälte, die die Lücken im Gesetz und das Überarbeitet-sein der Staatsanwaltschaften bestens kennen und hre Strategie darauf ausgerichtet haben. Verbrecher - die uns frech ins Gesicht lachen und damit durchkommen.

 

Das empört dem M-D, dessen Naturell auf Gerechtigkeit und Ehrlichkeit ausgerichtet ist. Dennoch gilt es (ich weiß wie schwer das fällt) die Machtverhältnisse erkennen, die auf diesem Planeten herrschen und unsere Ohnmacht realisieren.

 

Strafanzeige machen, ist in Ordnung. Aber schon dabei gilt es, die Zunge im Zaum zu halten, wenn der Beamte, der die Strafanzeige aufnehmen wird, nicht genügend Interesse zeigt oder darauf hinweist, dass diese Anzeige sowieso eingestellt werden wird. Wer einem solchen Beamten gegenüber lauf wird, findet sich schneller in der Klapse wieder, als ihm lieb sein kann.  

 

 

 

 

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