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Wichtig ist, zu verstehen, dass Tavla, Tavlis und wie das Spiel sonst noch in der Türkei, in Griechenland, in Persien, in Ägypten, Israel und sonst wo genannt wird, nicht das Gkeiche ist wie Backgammon, obwohl es sppieltechnisch das gleiche Spiel ist und die Regeln bezüglich der Grundstellung, des Ziehens der Steine technisch die gleichen sind.

 

Was den Unterschied macht, ist der Verdopplungswürfel, der dem Spiel um 1900 herum hinzugefügt worden ist.

 

Der Verdeopplungswürfel verringert den Glückfaktor erheblich und bringt einen Gamle-Effekt ins Spiel der Backgammon erheblich von Tavla & Co unterscheidet. So werden bzum Beispielbeim Backgammon mehr als 40% aller Partien nicht bis zum Ende gespielt, sondern durch eine Verdopplung beendet. Der Verdopplungsfaktor macht es möglich, dass ein guter Spieler zwar eine größere Anzahl von Partien verliert als sein Gegner, er aber per Saldo mit weniger gewonnenen Partien mehr Punkt gewinnt.

 

Es folgen ein paar Beispiele, die das veranschaulichen:

 

Diese Partie... Diese Partie...

 

...ist erst vier Züge <alt> und schon beendet. Weiß hat gedoppelt und Motif hat aufgegeben (gepasst).

 

Die Ablehnung ist durch die Tatsache begründet, dass Weiß, am Wurf, viele Chancen hat, W8 zu <machen> und damit schon sehr früh ein indirektes 4er-Band gegen die roten Steine auf R1 zu installieren, das, weil indirekt, ein hohes Blockierungs-Potential hat.

 

 

 

 

Das Ende einer Partie im Mittelspiel. Das Ende einer Partie im Mittelspiel.

 

Hier ist Weiß im Rennen, den Anwurf mitgerechnet, mehr als 20 Punkte vorn, hat bereits zwei Punkte im eigenen Innenfeld besetzt und hat viel Blockerungs-Potential.

 

Der offene rote Stein bildet zusätzliches Gefahrenpotential für Rot - Gammon ist möglich.

 

Korrektes Doppel - korrekter Pass.

 

 

 

 

Eine typische Mittelspiel-Position... Eine typische Mittelspiel-Position...

 

... und ein Beispiel dafür, dass beim Backgammon eine Position niemal statisch ist. Weiß hat in dem Kampf um Position viele Steine geschlagen bekommen und hat sich auf ein Backgame eingerichtet. Weiß ist darauf eingestellt gewesen, dass Rot doppelt, was ein Pass für Weiß gewesen wäre. 4+4 ändert die Situtation total. Weiß schlagt auf W4 und macht diesen wichtigen Punkt in seinem Innenfeld. Außerdem schlägt Weiß einen zweiten Stein auf W9 und zieht von R3 nach R7 in der Absicht, diesen Punkt mit seinem nächsten Zug zu blockieren. Die Partie ist nun wieder offen.

 

Motif doppelt... Motif doppelt...

 

... meines Erachtens zu Unrecht. Mit zwei Steinen auf der Bar ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Stein <tanzt> (= auf der Bar bleibt), was Weiß die Möglichkeit gibt, mit seine Postion mit seinem nächsten Wurf entscheidend zu verbessern.

 

Riskantes, meines Erachtens nicht gerechtfertigtes Doppel, - das ich an Stelle von Weiß immer annehmen würde.

 

Eine Mittelspiel-Position mit etwa gleichen Chancen... Eine Mittelspiel-Position mit etwa gleichen Chancen...

 

Das Rennen ist fast ausgelichen. Nun ist es ein Vorteil für Weiß, dass der Verdopplungswürfel auf seiner Seite liegt und er damit die Möglichkeit hat, Rot unter Druck zu setzen.

 

 

 

 

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