Briefe zum Thema Manisch-Depressiv
An Stelle eines Blogs veröffentliche ich hier Briefe, die etwas über meine Gedankenwelt aussagen und darüber, wie ich es schaffe, trotz manisch-depressiver Disponsition in <dieser
Welt> klar zu kommen.
Die Namen der in den Briefen genannten Personen habe ich so verändert, dass die <realen Personen> nicht zu erkennen sind.
Es scheint mir wichtig zu sein, dass wir manisch-depressiv disponierten Menschen lernen, zu unserem >Sein> zu stehen und unkonventionell unsere Gedanken und Gefühle in einer Weise mitteilen, die es den <Normalmenschen> erlaubt, die Gedankenwelt der Manisch-Depressiven nachzuvollziehen.
Zielsetzung ist nach wie vor:
Vermeidung der krankhaften Phasen von Manie und Depression, kreative Nutzung des positiven Potentials des manisch-depressiv disponierten Menschen.
Bei dem von Zeit zu Zeit erwähnten Manuskript "Spiel des Lebens" handelt es sich um meinen neuen Roman, der kurz vor seiner Veröffentlichung steht.
Brief 0001 - 23. September 2009
Lieber ...
Ein wesentliches Element, dass <manisch-depressiv-disponierten> Menschen in der Phase des Hochfahrens zu beachten haben, ist Hang zu Rechthaberei.
Der manisch-depressiv disponierte Mensch nimmt diese Welt im hypomanischen Zustand so wahr, wie eigentlich jeder intelligente Mensch diese Welt wahrnehmen sollte.
Das führt dann zum Beispiel dazu, dass er (zu Recht) ärgerlich und unbeherrscht reagiert, wenn ein <Bremser> vor ihm an der Supermarktkasse sein Portemonai erst dann umständlich aus seinem Rucksack kramt, wenn die Kassiererin ihm den Endbetrag genannt hat.
Eine solche ärgerliche und unbeherrschte Reaktion ist in in solchen Fällen dennoch falsch und kann zu Streit führen, der für den manisch-depressiv-disponierten Menschen in der Klapse enden kann.
Brief 0002 - 31. Oktober 2009
Hallo, liebe ...,
deine Idee, "Labyrinth?- alternative Therapie für manisch-depressiv disponierte Menschen." ins Italienische übersetzen zu wollen, ist nicht neu. Es hat in der Vergangenheit schon öfter derartige Angebote gegeben, aber keiner dieser Anbieter hat das dann in die Tat umgesetzt.
Ja, du darfst "Labyrinth?" gern ins Italienische übersetzen und es dann auch mit Nennung meiner Webseite selbst <vermarkten>.
Ich mache dich jedoch schon jetzt darauf aufmerksam, dass so etwas bezüglich des Lohns für deine Arbeit ein schlechtes Geschäft werden wird, weil die Gegenkräfte raffiniert und stark sind. So ist
zum Beispiel der DGBS ein Ableger der Medizin-Industrie, der erfolgreich Angstmache mit dem Ziel verbreitet, dass jeder, der die Diagnose M-D bekommt, bis an das Ende seines (ihres) jämmerlichen
Lebens Psychopharmaka schlucken soll.
Dafür ein Beispiel:
Der Arte-Film "Achterbahn der Gefühle" ist in einer Zeit gedreht worden, in der meine Webseite ständig unter den ersten fünf Ergebnissen gewesen ist, wenn einer (was Standard ist) zu dem Thema M-D im Internet recherchiert hat. Was glaubst du, warum man dort drei hoffnungslose Fälle gezeigt hat, die unisono das Loblied der Psychopharmaka ("Ohne die Hilfe der Psychopharmaka hätte ich Selbstmord begangen!") singen?
Wenn ich die aufgedunsenen Gesichter dieser drei Zombies sehe, bin ich sicher, dass diese Menschen (?) es wahrscheinlich <besser> hätten, wenn sie tot wären.
Ich schreibe dies nicht im Zorn. Ich bin in <dieser Welt> nur noch Beobachter. Denn: Manisches Vorgehen gegen die mächtige Pharma-Industrie würde nicht davon zeugen, dass ich die Manie im
Griff habe oder gar in eine positive Kraft umgewandelt hätte.
Siehe: http://www.manisch-depressiv.de/links/
Was glaubst du, wie viele Menschen diese Titelseite <vom Hocker> gerissen hat?
Antwort:
Nicht einen!
Bezüglich der Situation Deutschland versus Italien in Sachen <manisch-depressiv> irrst du: Diese ist in Deutschland nicht besser, es scheint nur so.
Seit dem Schreiben von "Labyrinth?" ist viel Zeit vergangen. Zeit, in der ich weit über das hinausgegangen bin, was ich in "Labyrinth?" geschrieben habe. Was das betrifft, könnte man "Labyrinth?"
als die Grundschule bezeichnen und das, was ich jetzt geschrieben habe, als die Uni. "Spiel des Lebens" ist ein bewusst trivial angelegter Roman, der eine geheime Botschaft <transportiert>.
Vielleicht könntest du DIESES Buch in nicht ferner Zeit ins Italienische übersetzen?
Last but not least: Wer das, was ich in "Labyrinth?" geschrieben habe, <Eins zu Eins> umsetzt, wird krankhafte Phasen von Manie und Depression in Zukunft vermeiden können. Dies gilt
besonders für die Depression.
Hier noch ein interessanter LINK, der dich <auf die Spur> bringen könnte. Bitte beachte beim Anschauen des kleinen Films, der dort zum kostenlosen Download bereit steht, dass der Autor bei seinen Kommentaren nicht bedacht hat, dass auch Wissenschaft und Islam Teil der Simulation sind:
http://www.geheimnisdermaterie.com/
Liebe Grüße
Wolfgang
Brief Nr. 0003 - 1. November 2009
Mein Weltbild - der Weg zu <Heilung> von Manisch-Depressiv ist, einen Weg zu finden, mit all der Unvollkommenheit und den Ungerechtigkeiten dieser Welt leben zu können.
„Freigeist“ – was heißt das überhaupt?
Gestern habe ich alle Artikel von „Sehnsucht“ (Gruppe <Freigeist> bei XING) gelesen und ich habe mich anschließend gefragt, ob ich in dieser Gruppe <richtig> bin. Dies, weil es eine Zeit in meinem Leben gegeben hat, in welcher ich wie Ernst und eine Zeit, in welcher ich wie Anette-Maria, Raina-Karen und Christoph-Arnold argumentiert hätte.
Das bringt mich zu einer kurzen Geschichte, die ich irgendwann mal geschrieben habe:
Du hast Recht!
Kommt ein Schüler zum (spirituellen) Meister und beschwert sich über einen Mitschüler.
Der Meister hört sich die Geschichte geduldig an und sagt dann: „Du hast Recht!“ Der Schüler zieht befriedigt ab. Kurze Zeit später kommt sein Kontrahent und berichtet seine Version der Geschichte. Der Meister hört sich die Geschichte geduldig an und sagt dann: „Du hast Recht!“ Ein dritter Schüler, der Fenster putzend, bei beiden Unterredungen zugegen war, ruft empört: „Meister! Wie konntest du das tun. Die beiden hatten gegensätzliche Standpunkte und du hast beiden Recht gegeben!“ Der Meister schaut ihn an und sagt dann: „Und du hast auch Recht!“
Ja, lieber Ernst, du hast Recht: Der (fast) allseits beliebte Dalai Lama ist ein Schurke, ein Polit-Mönch und er hat mit der Lehre Buddhas nichts am Hut. Auf der <rationalen Ebene> hingegen gibt es Menschen, die allen Ernstes die Gefahren ignorieren, die von der Atom-Industrie und Konzernen wie Monsanto ausgehen.
Ich selbst habe mein ganzes Leben nach dem <Sinn des Lebens> gesucht und versucht, das Puzzle zusammen zu bekommen, das sich aus den einzelnen Teilen, die ich auf meinem Erkenntnisweg gefunden habe. Und wie bei einem Puzzle kann man zu Irrtum kommen, wenn ein oder mehrere wichtige Teile fehlen.
Etwa im Alter von 65, als ich schon meinte, angekommen zu sein, war mein Lebensplan, als Mönch in ein buddhistisches Kloster einzutreten. Quasi auf dem Weg dort hin hat mir jemand ein Buch aufgedrängt und dieses Buch hat sich in mein Gepäck geschmuggelt, obwohl ich es nicht nach Sri Lanka mitnehmen wollte.
„Die Lehre des Buddho“ von Georg Grimm ist eines der fehlenden Teile meines Puzzles gewesen, denn es hat mir die Augen dahingehend geöffnet, dass die Lehre des Buddha mit dem, was man heutzutage <Buddhismus> nennt, nicht viel zu tun hat. Geahnt hatte ich es schon immer = Bauchgefühl, lieber Ernst. (!)
Dann dachte ich, das, was dieses Buch vermittelt, sei der Weisheit letzter Schluss. Besonders, weil der Buddha gemäß <anschaulicher Erkenntnis> lehrt und zu Wissen führt, statt Glauben zu verlangen.
Und wieder bekam ich ein falsches <Bild>, weil das letzte Teil meines Puzzles fehlte.
Menschsein bedeutet nämlich unvollkommen sein. Und in meiner Unvollkommenheit hatte ich trotz mehrfachem sorgfältigem Durcharbeiten von „Die Lehre des Buddho“ übersehen, dass Buddha sehr wohl verlangt, etwas zu glauben, das er nicht beweisen kann, - nämlich die Basis seiner Lehre, gemäß der wir etwas <sind>, das nach dem Todes des Körpers wieder in der materiellen Welt inkarniert.
„Internet sei dank!“ – irgendjemand schickte mir einen LINK, und bei mir machte es <Klick>.
http://www.geheimnisdermaterie.com/
Bitte beachtet beim Anschauen des kleinen Films, der dort zum kostenlosen Download bereit steht, dass der Autor bei seinen Kommentaren nicht bedacht hat, dass auch Wissenschaft und Islam Teil der Simulation sind.
Hallo, liebe Freidenker, versucht doch bitte mal, WIRKLICH frei zu denken:
Prämisse Nr. 1: Die Welt basiert auf logisch nachvollziehbare Weise.
Prämisse Nr. 2: Es darf absolut keine Unstimmigkeit geben.
Wenn man diese beidem Prämissen zugrunde legt, gibt es nur eine Erklärung, die alle Paradoxa und Gegensätzlichkeiten in sich vereint, nämlich die, dass das, was wir als reale Welt wahrnehmen eine Simulation ist. Das bedeutet, dass jeder von uns sein eigenes Thema hat, mit der er oder sie sich auseinander zu setzen hat. Das bedeutet, dass jeder Mensch sein eigenes Universum vorgespielt bekommt.
Die finale Frage lautet dann: „Wozu dient diese Simulation?“
Denkt mal <frei> über diese Frage nach. Ich werde meine Ansicht in einem anderen Baum darlegen.
Mein bester Moment in diesem Leben ist derjenige gewesen, als ich merkte, dass ich aufgehört hatte, rechthaberisch zu diskutieren.
Euch allen alles Gute auf eurer Reise durch die Galaxien…
Brief Nr. 0004 - 7. November 2009
Hallo, lieber S………..,
ich habe deinen langen Brief gelesen und es gäbe so viel dazu zu sagen. Ich picke hier mal die wichtigsten Aussagen heraus und kommentiere diese kurz:
...obwohl mein Vater Diplompädagoge ist, scheint er mich noch nicht wirklich verstanden zu haben...
Kommentar:
Nicht <obwohl>, sondern <weil > dein Vater Diplompädagoge ist, versteht er dich nicht.
Er meint immer ich solle mehr Sport machen, weniger am PC sitzen, früher ins Bett gehen usw...
Kommentar:
Damit hat er Recht.
"Zuerst muss man wissen, dass M-D die Krankheit von intelligenten Menschen ist. Ein dummer Mensch neigt weder zu Manie, noch zu Depression." Ich bin mir sicher, viele werden darin bereits den ersten Widerspruch sehen... denn ich bin mit einer der schlechtesten Schüler in meiner Klasse, hatte in den letzten 4 Jahren jedes Mal eine 5 in Latein im Zeugnis und habe es oft nur durch ein einziges Referat geschafft in einem anderen Fach nicht noch eine 5 zu bekommen. Trotz allem bin ich der Meinung, ich sei intelligent.
Kommentar:
Ja, bist du auch. Ich kann verstehen, dass unser Schulsystem, das darauf angelegt ist, angehende Menschen zu systemkonformen angepassten Idioten zu machen, dich nicht zu Höchstleistungen anspornt.
Und Latein - hm, jaaaaaaaaaaaaaaaa. (Braucht man das wirklich?)
...vor allem gegenüber meiner Therapeutin...
Kommentar:
Nein DEINE Therapeutin ist die nicht. Du bis dort KUNDE und sie macht ihren Job, was nicht besonders sein kann, da sie ja ein Produkt des Idioten-Systems ist, das ich hier oben anskizziert habe.
Und wie soll ich es der Person erkläre, die ich liebe? soll ich es ihr überhaupt erzählen? alles was ich will ist, dass sie sich keine Sorgen um mich macht und, dass sie meint, falls mal etwas passieren würde...was nunja...ich selber mir etwas antue..., dass sie sich selbst keine Schuld gibt, denn sie kann nichts für meine Depression...
Kommentar:
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa...
Am besten wäre selbstverständlich wenn du ihr das RICHTIG erklärst, und das verwirklichst, was ich bezüglich Transformation von Manie und Depression in "Labyrinth?" gesagt habe. Zur Depression und Selbstmord werde ich hier weiter unten noch was sagen.
Ach, wenn das doch alles einfacher wäre... ich habe oft das Gefühl, die Menschheit kann nie wirklich glücklich sein...als sollte sie gar nicht sein
Dazu ein Dialog aus Matrix-1:
Fünfte Szene: 1:27:30 (Agent Smith: und Morpheus)
Agent Smith:
Milliarden Menschen leben einfach so vor sich hin und haben keine Ahnung was wirklich abläuft…
Wussten Sie, dass die erste Matrix als eine perfekte Welt geplant war, in der kein Mensch leiden sollte und jedermann glücklich leben konnte?
Es war ein Desaster.
Die Menschen nahmen das Programm nicht an;
ganze Ernten fielen aus.
Einige von uns (Maschinen mit künstlicher Intelligenz) glauben,
wir hätten nicht die richtige Programmiersprache, eine perfekte Welt zu beschreiben,
aber ich glaube,
dass die Menschheit ihre Wirklichkeit nur durch Kummer und Leid definiert.
Die perfekte Welt war nur ein Traum, aus dem euer primitives Gehirn aufzuwachen versuchte…
Deshalb wurde die Matrix neu entworfen, in die, welche sie heute ist.
Der Höhepunkt eurer Zivilisation.
Ich sage "eure" Zivilisation, da sie, als wir für euch das Denken übernahmen,
unsere Zivilisation wurde, was natürlich der Grund für dieses Unternehmen ist.
Evolution, Morpheus!
Evolution!
Wie die Dinosaurier.
Sehen Sie aus dem Fenster, Morpheus.
Eure Zeit ist abgelaufen.
Die Zukunft in unsere Welt, Morpheus.
Die Zukunft liegt in unserer Hand…
Ich werde bald aus der Kirche austreten...
Kommentar:
Ja - organisierte Religion ist wirklich vom Übel.
Kommentar:
Ich finde es überhaupt nicht daneben, wenn ein intelligenter Mensch Depression und Selbstmordgedanken hat. Dies, weil ich meine, dass jeder, der sich <diese Welt> mit wacher Intelligenz ansieht, eigentlich zwangsläufig depressiv werden müsste.
- Ungerechtigkeiten
- Die Möglichkeit einer Atomkatastophe
- Systematische Vergiftung der Lebensmittel
- Verkauf der Wasserwerke an Privatunternehmer
- 9/11 - Aktion der CIA?
- Vogelgrippe - von der Chemie-Industrie inszeniert?
- Schweinegrippe - dito?
- Monsanto (Chemiekonzern Agent Orange/Vietnam) = Genmanipulation des Saatguts
- 20.000 Menschen verhungern täglich
- Organisiertes Verbrechen
- Korruption, die in dem Moment anfängt, wo Polizisten, auch in Deutschland, den Dienstwagen zum Erledigen privater Erledigungen verkehrswidrig parken. So was ist kein Bagatelldelikt, sondern der Beginn von Korruption. Klein fängt es an und größer wird es...
- und-so-weiter
Ohne deinen Eltern zu nahe treten zu wollen: Der Normalmensch schafft es, indem er ALLES das verdrängt, d.h. aus seinem Oberbewusstsein ausblendet.
Die gute Nachricht ist, dass das alles gar nicht wahr ist. Das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ist in Wirklichkeit <Elektrische Signale, die das Gehirn interpretiert>. Eine Simulation. Ein Planspiel, das uns für irgendetwas trainieren soll.
Siehe:
http://www.geheimnisdermaterie.com/
Ich weise dich darauf hin, dass der Autor des kleinen Film, den du dort kostenlos downloaden kannst, zwar den richtigen Gedankenansatz hat, diesen Gedanken dann aber nicht zuende gedacht hat. Wenn das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, in Wirklichkeit eine Simulation ist, dann sind auch Wissenschaft, Allah und Gott und die Götter Teil dieses Planspiels und in Wirklichkeit ebenso wenig <real>, wie alles Übrige.
Was wir SIND, kann ich dir nicht sagen. Auf jeden Fall sind wir Wesen, die mit dem Mensch-sein in einem Idiotensystem nicht klar kommen, und Todessehnsucht haben, weil dies die einzige Möglichkeit zu sein scheint, wie man aus dem Planspiel "Leben als Mensch auf dem Planeten Erde" aussteigen kann.
Aber Selbstmord kann, wenn man den Gedanken weiterdenkt, nicht die Lösung sein.
Denn:
Wenn (nur eine Möglichkeit) das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel ist, dann hat dieses Planspiel einen Sinn, nämlich den, uns für irgendetwas zu trainieren. Wenn wir nun, statt dieses Training zu absolvieren und uns den Schwierigkeiten zu stellen, mittels Selbstmord aus dem Planspiel aussteigen, dann kann das logischerweise nur mit Minuspunkten bestraft werden.
Ja, es gibt Plus- und Minuspunkte. Und wie bei jedem Planspiel, muss man eine gewisse Anzahl von Pluspunkten erreichen, wenn man in die nächste Klasse <aufsteigen> will. Wenn nicht, musst du diese Simulation wieder und wieder durchlaufen, bis du endlich die erforderliche Anzahl von Pluspunkten erreichst.
Ich finde es interessant, dass dieser Gedanke exakt der Theorie von der Wiedergeburt entspricht, die Buddha schon vor 2.500 Jahren gelehrt hat. Ist es nicht interessant, das Buddha schon damals "Alles ist Maya -Illusion" gesagt hat? Auch der Gedanke von <Karma> lässt sich auf die Möglichkeit anwenden, dass das, was wir als <reale Welt> ansehen, ein Planspiel sein könnte: Je nach deinen Gedanken und Handlungen gestalten sich die Grundlagen der nächsten Wiedergeburt: Der eine wird als Sohn eines Diplompädagogen in Deutschland geboren, der andere als Sohn eines Bettlers in Kalkutta. Oder, oder, oder...
Das für den Moment.
Mach das Beste draus...
Gruß
Wolfgang
PS:
Ein Selbstmordversuch kann auch was total Positives haben, nämlich das Trainieren von Mut. Im Gegensatz zu dem Geschwätz, das besagt, Selbstmord sei, "Sich feige aus dem Leben schleichen". Menschen die so etwas sagen, haben nicht die geringste Antwort, unter welchen Qualen man zu dem Entschluss kommt und wieviel Mut es kostet, diesen dann in die Tat umzusetzen.
Was das betrifft, könnte es sogar sein, dass man für den ersten Selbstmord Pluspunkte plus eine Belehrung bekommt. Du nun aber schon nicht mehr, weil ich (der ich für deine Wahrnehmung auch nur eine Simulation bin) dir diese Belehrung ja nun schon erteilt habe.
Hier nochmal Matrix:
Erste Szene: 25:18 (Morpheus und Neo)
Morpheus:
Glaubst du an "Schicksal", Neo?
Neo:
Nein.
Morpheus:
Warum nicht?
Neo:
Ich möchte mein Leben unter Kontrolle haben.
Morpheus:
Ich weiß ganz genau, was du meinst.
Ich will dir sagen, warum du hier bist, Neo:
Du bist hier, weil du etwas weißt.
Du kannst nicht erklären, was du weißt, aber du fühlst es.
Du hast es dein ganzes Leben lang gefühlt, dass mit der Welt irgendetwas nicht stimmt.
Du fühlst es.
Wie ein Splitter in deinem Kopf, der dich verrückt macht.
Dieses Gefühl hat dich zu mir geführt.
Weißt du, wovon ich spreche?
Neo:
Von der Matrix?
Morpheus:
Möchtest du wissen, was die Matrix ist?
Die Matrix ist allgegenwärtig.
Sie umgibt uns.
Selbst hier, in diesem Zimmer;
wenn du aus dem Fenster schaust;
oder den Fernseher anmachst.
Du spürst sie, wenn du zur Arbeit
oder in die Kirche gehst;
und wenn du deine Steuern bezahlst.
Es ist eine Scheinwelt, die man dir vorgaukelt,
um von der Wahrheit abzulenken.
Neo:
Welche Wahrheit?
Morpheus:
Das du ein Sklave bist, Neo.
Wie wir alle, bist du in die Sklaverei geboren.
Geboren in ein Gefängnis,
das du weder riechen, schmecken, noch anfassen kannst.
Ein Gefängnis für deinen Verstand.
Unglücklicherweise ist es nicht möglich,
irgendjemand zu erklären, was die Matrix ist.
Jeder muss sie selbst erleben.
Brief Nr. 0005 - 9. November 2009
Hallo R..........,
das könnte dich interessieren:
Meine Webseite <manisch-depressiv.de> ist jahrelang unter den fünf ersten Ergebnissen gewesen, wenn einer "manisch-depressiv" gegoogelt hat. Dann ist diese Seite aus zwei Gründen bis Position 17 abgerutscht:
(1)
das <Wert> einer Seite bei Google richtet sich mehr nach der Anzahl der Seiten, mit denen deine Seite VERLINKT ist. Das hat die Industrie einen Vorteil, nämlich den, dass die viel mehr Möglichkeiten haben, sich gegenseitig zu VERLINKEN. Ein Beispiel dafür ist das zensierte Internet-Lexikon "Wikipedia", das nun bei jedem Aufruf in der zweiten bis vierten Position erscheint, obwohl das, was dort zum Beispiel zum Thema <manisch-depressiv> steht, im Sinne der pharmazeutischen Industrie zensiert ist - nicht ein Wort zu Alternativen. Ein weiteres Beispiel ist, dass in der fünften Position ein Jahre alter Artikel erscheint, der mal in der Zeitschrift "Brigitte" gestanden hat, die ja ihrerseits mit allen anderen Zeitschriften VERLINKT ist.
(2a)
Inaktivität, die zum Teil entstanden ist, dass ich meine Webseite klar und übersichtlich halten wollte, und ich deshalb keine endlosen Texte einstellen wollte. Dieses Problem habe ich nun gelöst, indem ich auf meiner Webseite eine Rubrik <Briefe> eingerichtet habe, in die ich, ungeachtet der Tatsache, dass die kaum jemand alle lesen wird, Briefe wie den einstelle, den ich hier gerade schreibe und ich dort die Schlüsselworte (manisch-depressiv, Depression, Manie und-so-weiter) in angemessener Zahl einbaue. Die Suchmaschinen (robots) erkennen, ob es sich um neue Texte handelt (Aktivität) und ob es sich um non-sense-Texte handelt, in welche die Schlüsselworte eingefügt worden sind.
(2b)
Die Inaktivität hatte mit der Tatsache zu tun, dass mein Partner und Webmaster über mein Projekt hinausgewachsen ist, seine eigene Internetfirma gegründet hat und immer weniger Zeit und Lust hatte, meine neuen Texte einzufügen. Das war ein Paradox, weil seine Internetfirma Webseiten im Baukasten-System entwickelt hat, in die man seine Texte selbst einstellen kann. Unsere Seite konnte er lange Zeit nicht auf dieses System umstellen, weil er das mit der Bezahlung des Buches, das ich dort anbiete nicht hingekriegt hat. Nun hat er das vor ca. acht Wochen geändert, ich habe viele neue Texte eingestellt und zunächst hat das keinen Einfluss auf die Positionierung meiner Webseite bei Google gehabt. Ich habe gejammert, aber Christian hat "schreiben, schreiben, und noch mal schreiben" gesagt und, siehe da: seit gestern erscheint <manisch-depressiv.de> wieder auf der ersten Seite bei Google auf Platz 11.
(3)
Nun zudem, worauf ich hinaus will: Ich habe auf meiner Webseite zum Thema Manisch-Depressiv einen Blog eingerichtet, weil <Blogs>, so unsinnig ich sie meist finde, bei Google besonders bewertet werden, - dies dann noch mal besser, wenn andere Autoren dort Gastbeiträge schreiben. Das bringt mich zu einer Anregung: Wie wäre es, wenn du auf deiner Seite auch einen Belog einrichtest und wir gegenseitig Gastbeiträge dort einstellen?
(4)
Gern überlasse ich dir "Labyrinth?", mein Buch zum Thema <manisch-depressiv> umsonst, falls du es lesen möchtest.
Herzliche Grüße
Wolfgang
Brief Nr. 0006 - 9. November 2009
Hallo T……,
ich möchte mich kurz bei dir melden, um dir den Status von „Spiel des Lebens“ mitzuteilen. Das Manuskript liegt jetzt bereits 10 Tage bei dem Literaturagenten, ohne das von dem eine Rückmeldung erfolgt ist. Ich halte das für positiv – wenn die es auf den ersten Blick als <Schrott> eingeordnet hätten, wäre die Ablehnung längst erfolgt. Soviel dazu.
Die Arbeit mit Y.............. hält mir einen Spiegel vor; sie hat mich zu interessanten Erkenntnissen geführt. Dies speziell, als die „manisch-depressiv> diagnostizierte Y.............. plötzlich einen Weinkrampf hatte, als sie erkannte, dass Selbstmord dann, wenn es sich bei dem, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, um eine Simulation handeln könnte, kein Ausweg ist.
Mich selbst, der ich ja ebenfall „manisch-depressiv disponiert“ bin, hat die Erkenntnis, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, um eine Simulation sein könnte, in komischer Weise dazu gebracht, in <dieser Welt> aktiver zu agieren als zuvor. Dies aber mit mehr Gelassenheit und dem Gefühl, alle Zeit der Welt zu haben.
Ich bin dabei, dass Thema <manisch-depressiv> über XING weiter in das Bewusstsein der Menschen zu tragen. Das ist eine enorm zeitaufwendige Sache. Aber immerhin: Jeder Beitrag, den ich im Irrgarten der verschiedenen Foren der verschiedenen Gruppen schreibe, veranlasst 4-10 Menschen dazu, mein Profil aufzurufen. Dabei verankert sich die Information bezüglich alternativer Möglichkeiten für Manisch-Depressive im Unterbewusstsein und nach dem Motto „ich kenne jemand, der jemand kennt, der manisch-depressiv ist, kommt diese Info möglicherweise dort an. Hm, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa….
Lies diesbezüglich den siebten Brief, den ich auf der Webseite <manisch-depressiv.de> in die Rubrik http://www.manisch-depressiv.de/briefe/ eingestellt habe. Ich denke übrigens darüber nach, bei XING eine Gruppe zum Thema Manisch-depressiv zu gründen und suche dafür noch Co-Moderatoren. Ich traue mich kaum, dich diesbezüglich zu fragen, denn ich weiß ja – Zeitmangel.
Du wirst dich wahrscheinlich schon gefragt haben, warum ich, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit die Schlüsselworte hier so oft benutzt habe? Die Antwort auf diese Frage ist, dass ich von jetzt ab, des besseren Rankings bei Google wegen, meine Briefe als neue Texte auf der Webseite <manisch-depressiv.de> einstelle. Dies, weil ich diese Briefe ja sowieso schreibe. Ja, es ist mir klar, dass kaum jemand all die Texte lesen wird, die da inzwischen eingestellt sind, aber in der Rubrik „Briefe“ richtet das den geringsten Schaden mit größtmöglichem positiven Nutzen an.
Das für den Moment.
Herzliche Grüße
Wolfgang
Brief 0007 - 10. November 2009
Bezug: LINK-Austausch
Stocki schrieb am 10.11.2009:
sorry, aber Deine Seite passt nicht so ganz zu meiner.
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Hallo K............,
(1)
danke für den Hinweis - ich bin neu bei XING und hatte gedacht, dass man in diesem Bereich die Adresse der Webseite nicht komplett einstellen darf. Habe das geändert.
Ich bin auch nicht der typische XINGler - sehe XING als Möglichkeit, das Thema <manisch-depressiv>, das mir am Herzen liegt, durch das Schreiben von Beiträgen in den unterschiedlichen Foren
<nach vorn> zu bringen. Das ist zwar unglaublich zeitraubend, aber ich sehe, dass sich nach jedem Beitrag, den ich schreibe, vier bis zehn Menschen mein Profil anschauen und dort (bewusst
oder unbewusst) die Information aufnehmen, das es bezüglich <manisch-depressiv> auch andere Möglichkeiten als die chemische Keule gibt. "Labyrinth?" wird nie das große Geschäft werden, aber
das ist es auch nicht, worum es mir in erster Linie geht. Wobei ich, gleich dir, auch nichts dagegen hätte, wenn über diese Schiene mehr Geld herein käme…
(2)
"Spiel des Lebens" ist, wie bereits mitgeteilt, im Moment bei einem Literaturagenten, der auf Exklusivität besteht. Das ist der Grund, warum ich das Manuskript im Moment nicht weitergeben darf.
Das mit dem Agenten ist im Moment eine Option. Für den Fall, dass der das Buch ablehnt, habe ich weitere Optionen, und ich habe diesbezüglich schon an dich gedacht. Bitte verstehe, dass ich dich
gern erst einmal persönlich kennen lernen würde, bevor wir diesbezüglich konkret werden. Das hat u.a. was mit Vertrauen zu tun. Es gibt da übrigens noch ein paar andere Themen, die ich auch
lieber persönlich bereden würde, als im (öffentlichen) Internet. Vielleicht könnten wir uns bei Gelegenheit mal in Ffm treffen? Ich hoffe sehr, dass du die Themen <SanSan> und <mögliche
Geschäftsbeziehung> auseinander halten kannst.
(3)
SanSan ist irgendwie alterslos - auf jeden Fall ist deine Frage eine Frage, die sie dir selbst beantworten müsste.
Meine Beziehung zu ihr ist der Art, dass ich sie ziehen lassen würde, wenn sie sich in jemanden verlieben würde. Bis jetzt ist das nicht passiert, weil sie, die im Laufe eines besonderen
Lebensweges (was uns nicht umbringt, macht uns stark) von vielen Männern enttäuscht worden ist, in mir eine Person gefunden hat, die sie nicht einengt und die ihr Vertrauen nicht missbraucht. Ich
plaudere mal aus der Schule: Es hat bereits einige Angebote von wohlhabenden deutschen Männern gegeben, die SanSan heiraten wollen, aber SanSan ist kein Vogel, der sich in einen Käfig sperren
lassen wird - auch nicht in einen goldenen. Das SanSan so ist, wie sie ist, hat mit einer spannenden Lebensgeschichte zu tun, die das Schreiben eines Romans wert wäre...
(4)
Das deine Seite nicht zu meiner <passt> und möglicherweise umgekehrt, ist eine Sache, die man über den üblichen Haftungsauschluss-Text relativieren kann. Seit Google und Co das Rating einer
Seite zum großen Teil von der Anzahl der Verlinkungen* abhängig machen, empfiehlt sich Verlinkung auch dann, wenn Seiten nicht zusammen <passen>.
* Das hat zur Folge, dass im Moment eine Webseite beim Anfragen von "manisch-depressiv" bei Google an fünfter Stelle erscheint, weil dort jemand "der Finanzmarkt reagiert manisch" in einen Text
geschrieben hat, mit tausenden anderer Seiten VERLINKT ist.
(5) - (abschließend)
Ich bin jemand, der an <Zufall> als etwas glaubt, was <einem zufällt>. Insofern finde ich es spannend, auf welche Weise der Kontakt zu dir zustande gekommen ist. Ich sehe da gewisse
Parallelen, auch, was die Art der <Schreibe> betrifft. Gut, dass ich bezüglich SanSan nicht mit dir in Konkurrenz stehe...
Herzliche Grüße
Wolfgang
Brief 0008 - 10. November 2009
Bezug: Optimierung von Webseiten
Hallo, lieber ...
erst einmal "Danke", was deine Tipps zur Optimierung meiner Webseite betrifft. Mein Webmaster und Partner Christian hat, damit konfrontiert, geantwortet, dass er die Webseite <manisc-depressiv.de> weitgehend entsprechen deinen Tipps angelegt hat. Da hat sich was gekreuzt: Zum Zeitpunkt unseres Austausches hatte ich bereits viele neue Texte zum Thema Manisch-Depressiv eingestellt, die aber von den Suchmaschinen noch nicht wahrgenommen worden waren. Inzwischen ist das der Fall, was zur Folge gehabt hat, dass die Seite von gestern auf heute von Position 11 auf Position 10 aufgestiegen ist.
Ich meine inzwischen, das der Faktor <Inaktivität> der Hauptgrund gewesen ist, warum die Seite nach unten gedriftet ist. Da werde ich in Zukunft dran arbeiten - auch wenn das zur Folge hat, dass meine Webseite mehr und mehr mit Texten zugemüllt werden wird, die wahrscheinlich kaum einer lesen wird. Aber ich habe einen Weg gefunden, diese Texte in einer Rubrik einzustellen, in der sie relativ wenig Schaden anrichten werden: Briefe.
Was außerdem den Vorteil hat, dass ich dort Texte zum Thema einstellen kann, die ich (fast immer kostenlos) an Betroffene schreibe.
Dennoch: Das Thema <Verlinkung> trägt wesentlich zur Positionierung einer Webseite bei. Gerade jetzt erscheint eine Webseite, die endlos verlinkt ist, auf Platz 5, obwohl dort nichts zum Thema <manisch-depressiv> ausgesagt wird. Dort ist lediglich in einem Text die Bemerkung "der Finanzmarkt reagiert manisch" gemacht worden.
Da würden ja die Hühner lachen, wenn sie das denn könnten...
Gruß
Wolfgang
PS:
Gern überlasse ich dir mein Buch "Labyrinth? - Alternative Therapie für manisch-depressv disponierte Menschen?" kostenlos, wenn du es lesen möchtest.
Brief 0009 - 12-November-2009
Ein Brief der zeigt, dass man sich durch Misserfolge nicht davon abhalten lassen darf, immer wieder neue Versuche zu mach, sein Thema zum Erfolg zu führen.
Thema: Vermarktung von "Labyrith? Alternative Therapie für Manisch-Depressive.
Guten Morgen, liebe Monika,
ich habe dein Buch "Nie wieder Depression" nun zuende gelesen - was für eine Leidensgeschichte. Ich finde mich da total wieder: Auch ich habe das Amalgam entfernen lassen und von Schwermetallen entgift. Im Gegensatz zu dir ist mir die Erfahrung <Implantate> glücklicherweise erspart geblieben. Auch die heilsame Erfahrung von Fasten und <weniger Essen> habe ich bis hin zum Durchlaufen des <Lichtnahrungsprozesses> gemacht.
Was das Thema <Ursachen für Depression> betrifft, so stimme ich deinem Bericht voll zu. Ich glaube jedoch zu wissen, dass auch andere Gründe für diesen Zustand geben kann. So frage ich zum Beispiel seit einiger Zeit dann, wenn mich Angehörige von manisch-depressiv Kranken kontaktieren, diese, wie sie die Informationen über Ungerechtigkeiten und Missstände auf diesem Planeten aushalten können, ohne in Depression zu fallen.
Ich selbst hatte in diesem Jahr eine Zeit lang schwerste Depressionen, die was mit dem Thema <alt-werden> zu tun gehabt haben. Ich habe mich zum Zwecke des Experimentes auch auf die Depression eingelassen, sie ausgehalten und beobachtet, was bei mir passiert. Parallel dazu habe ich mit einer jungen Frau aus Kasachstan <gearbeitet>, die schwerste Depressionen hat, die in der Art, wie du es beschrieben hast, scheinbar ohne Grund kommen und gehen. In den Gesprächen mit Yelena habe ich mich mehr und mehr mit der Hypothese beschäftigt, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation sein könnte - ein Planspiel, das uns für <irgendetwas> trainieren soll. Der Durchbruch kam, als Yelena, die die Dinge aus einer anderen Perspektive sieht als ich, plötzlich erkannte, dass Freitod oder Selbstmord dann, wenn das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation wäre, nicht das Ende des Leidens bedeuten würde.
Ich selbst bin erstaunt, dass die Hypothese, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation sein könnte, mich nicht in Inaktivität, sondern im Gegenteil in Aktivität versetzt, was das praktische Handeln <in dieser Welt betrifft. Dies ganz einfach deshalb, weil wir diesem Planspiel nur durch den Tod des Körpers entkommen können. Wenn man diesen Gedanken (einfach dargestellt) weiterdenkt, dann wird einem schnell klar, dass so ein Planspiel einen Sinn haben muss und das es, wenn dem so ist, für das Denken und Handeln so etwas wie Plus- und Minuspunkte geben muss, die dann am Ende eines Lebens bilanziert werden. Ich stelle mir das so vor, dass derjenige, der eine gewisse Punktzahl nicht erreicht, genau wie in einer Schule oder einer Uni die Klasse wiederholen muss (Wiedergeburt) , und dass sich seine Startchancen an der Punktzahl orientieren, die er im letzten Durchgang erreicht hat. (Karma-Gesetz)
Ist es nicht interessant zu sehen, wie diese Hypothese mit der Lehre übereinstimmt, die Buddha vor mehr als 2.500 Jahren gelehrt hat, als er "Alles ist Maya - Illusion" gesagt hat?
Ja, ich weiß seit dem Lesen deines Buches, dass du es lieber <wissenschaftlich und praktisch> angehst. Aber immerhin hast du ja die wertvolle Erfahrung mit Kinesiologie gemacht, die weder von den Schulmedizinern, noch von den Wissenschaftlern anerkannt wird, die sich ihrerseits nicht scheuen, von "Krankheiten der Seele" zu reden, obwohl die Existenz einer solchen wissenschaftlich bis zum heutigen Tage nicht bewiesen werden konnte. Hast du dir mal überlegt, was da wirkt?
Es ist die gleiche Kraft, die auch bei der Hellinger-Arbeit <wirkt. Ich, der ich im Familienstellen ausgebildet bin, bin nicht erstaunt gewesen, dass sich Yelenas große Todessehnsucht in einer Aufstellung gezeigt hat, die ich mit ihr gemacht habe.
Wenden wir uns noch einmal dem Gedanken zu, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation sein könnte, dann wird sofort erklärbar, warum Familienstellen bei dem einen Heilung bewirkt und beim anderen nicht. Es wird mir dann auch sofort klar, wie es kommen konnte, dass ich im vergangenen Jahr von einem Moment auf den anderen fürchterliche Rückenschmerzen bekommen habe, die dazu führten, dass ich Exakt 14 Tage nicht schlafen konnte, weil der Schmerz im Liegen noch stärker wurde, als im Sitzen und das dieser Schmerz dann von einem Moment auf den anderen verschwunden ist und bis heute nicht zurückgekehrt ist - Alles nur Maya - Illusion.
Maya = Illusion erklärt auch, warum das alles dir möglicherweise als zu mystisch, nicht <wissenschaftlich> vorkommt. Wenn dem so ist, dann könntest du bezüglich <Kinesiologie> mal genauer hinschauen - das ist nämlich reine Mystik. Und, es <funktioniert>, wie du selbst erfahren hast...
Zum Schluss dieses Briefes habe ich eine praktische Frage, welche die Tatsache betrifft, dass ich, der ich viel Zeit damit verbringe, manisch-depressiv disponierten Menschen kostenlos zu helfen, wahrscheinlich wesentlich weniger Bücher verkaufe als ihr. Das hat damit zu tun, dass <verkaufen> irgebdwie nicht mein Naturell ist. Ich sehe, dass ihr das Buch einerseits <on demand> als Hardware verkauft, andererseits auch als e.Book und ihr bezahlte Werbung bei Google geschaltet habt, was ich vor Jahren auch mal mit geringem Erfolg versucht habe.
Nun las ich "Buchhandel Stübe" und ich frage mich, ob dieser Kontakt möglicherweise der hilfreiche Zufall sein könnte, der es fügt, dass jemand, der in diesem Bereich <besser> ist, als ich, "Labyrinth? - Alternativen für manisch-depressiv-diosponierte Menschen" " erfolgreicher verkaufen könnte, als ich es kann.
Das für den Moment - über eine Antwort würde ich mich freuen.
Herzliche Grüße dir und deiner Familie.
Wolfgang
Brief 0010 - 12. November 2009
Thema: Mögliche Gründung einer Gruppe "manisch-Depressiv"
Hallo M......,
(1)
ja, der Zugang <manisch-depressiv.de> ist noch aktuell. Du könntest mir einen Gefallen tun, der dich außer <Zeit> nichts kostest, nämlich: Dich über den LINK zu XING, den du als
letzten LINK in der Rubrik "LINKS" findest, zu XING gehen und dich dort völlig kostenlos als Mitglied registrieren lassen. XING ist eine Plattform, über die man nach dem Motto "ich kenne jemand,
der jemand kennt, der kennt, der jemand kennt, der jemand kennt" Menschen treffen kann. Die meisten Kontakte sind selbstverständlich zu nichts nützlich, weil sic dort überwiegend Menschen
anmelden, die nicht Geben, sondern nehmen wollen. Aber die Anmeldung kostet erst mal nichts. Man bekommt sofort den <Premium-Zugang>, der dann nach einer gewissen Zeit gesperrt wird, um
einen zu verleiten, die Premium-Mitgliedschaft zu buchen, die dann kostenpflichtig ist. Ich bitte dich, dich dort anzumelden, weil ich dort eine Gruppe zum Thema <manisch-depressiv> gründen
will, die ich moderieren werde. Dies, um dem betrügerischen Forum des BGSB was entgegen zu setzen. Es ist ein Versuch - weiter nichts.
(2)
Wie geht es mit Petra?
(3)
Das leidige Thema "Geld" habe ich noch nicht lösen können und das Happening in der Türkei habe ich auf den Frühsommer 2010 verschoben, weil es dort, wo ich hin will, jetzt schon saukalt
ist.
(4)
Die Möglichkeit, dass alles, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel sein könnte, manifestiert sich bei mir mehr und mehr. Das Interessante ist, dass mich das dazu bringt, in
<dieser Welt> aktiver zu sein, als ich vorher gewesen bin und die Möglichkeit "Selbstmord" eine andere Dimension bekommt, weil man <dieser Welt> dann, wenn alles, was wir als
<reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel ist, auf diese Weise nicht entkommen können.
Das für den Moment. Bitte melde dich über den LINK bei XING an, damit ich etwas kontrollieren kann. Du musst dort nicht aktiv mitmachen, wenn dir das zuviel Zeit rauben würde.
Herzliche Grüße
Wolfgang
Brief 0011 - 14. November 2009
Betrifft:
Versuch, einen neuen Mitstreiter für das Projekt "Manisch-depressiv" zu finden
Hallo K.........,
(1)
nachdem ich eine Weile über den <Roten Faden< nachgedacht habe, den du in "Spiel des Lebens" nicht <sehen> kannst, ist mir die Erkenntnis <gekommen> (ja, <gekommen>, nicht das Ergebnis von Überlegungen), dass man es nicht allen Recht machen kann. Mir scheint, dass gerade die Tatsache, dass die Geschichte sich auf abstrakte Weise entfaltet, ihren Reiz ausmacht. "Spiel des Lebens" ist, das wird mir jetzt klarer und klarer, eine Art literarisches Puzzle und das gerade auch durch die Vorsatztexte, die in direktem Bezug zu der Geschichte eines Erkenntnisweges stehen, der in "Spiel des Lebens" beschrieben wird.
Es ist ein abstraktes Buch, und es wird als solches wahrscheinlich nur solche Menschen <ansprechen>, die einen Matisse, Dali oder einen Picasso einem realistischen Bild vorziehen.
Nimm' mal den allerersten Satz der Geschichte: Spürst du die Wucht, die dahinter liegt?
Oder das "Bei jeder Drehung, bei jeder Veränderung der Umstände, bei jedem Konflikt, bei jeder Niederlage, bei jedem Sieg bröckelt etwas davon ab" und "Bis NICHTS mehr davon Übrig bleibt" am Ende des dritten Vorsatztextes.
"Spiel des Lebens" ist unter einer bewusst trivialen Oberfläche ein Buch, mit dem ich einen ernsthaften Versuch unternehme, die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten, die in dieser Zeit mehr und mehr Menschen zum Wahnsinn treibt, weil Gott und die Götter das, was zum Beispiel seit Jahren in Dafur passiert, nicht zum vermeintlich Guten wenden.
(2)
Nachdem ich unsere Begegnung noch einmal in Gedanken habe Revue passieren lassen, kommt es mir vor, dass du und ich, obwohl es in der Art wie wir Frauen betrachten, Gemeinsamkeiten gibt, wir doch in der Art, wie wir das Leben angehen, sehr verschieden sind. Dies in erster Linie wohl deshalb, weil du obwohl du nicht im Mainstream schwimmst, (ist keine Behauptung, sondern eine Vermutung) dennoch mehr <Realist> bist, wohingegen ich eher ein Mystiker bin.
(3)
Was das Thema <Escort> betrifft, komme ich mehr und mehr zu dem Schluss, dass das für mich kein lohnendes Thema ist. Dies, weil meine Motivation <Geld verdienen> ist, ich aber nicht mit dem Herzen dabei bin.
<Irgendetwas> sagt mir, dass ich meine Energie mehr in das Thema <Bücher> stecken sollte, und dass ich aufpassen muss, mich nicht zu verzetteln. Mein Thema ist letztlich das Thema <Manisch-Depressiv>. Was ein riesiger <Markt> ist, weil dieses künstlich zur "Krankheit" erklärte Thema immer mehr junge Menschen betrifft, die mir der Tatsache, dass diese Welt, mit intelligenten Augen betrachtet, die Hölle ist, nicht klar kommen. Was dazu führt, dass Menschen, die im Zuge der Evolution feinfühliger geworden sind, sich nicht mit der Tatsache abfinden können, dass <Normalmensch> zuschaut, während in Dafur wieder einmal ein systematischer Genozid passiert und <die Welt>, die nach Hitler gesagt hat, dass so etwas nie wieder passieren dürfte, wieder einmal zuschaut, statt zu handeln...
(4)
Was das Thema <bessere> Webseite betrifft, überlasse ich es dir, diesbezüglich direkt mit SanSan zu kommunizieren. Es gibt im Studio ein Notebook mit Internet-Verbindung, so dass du ihr deine Beispiele zeigen kannst. Versprich dir nicht zuviel davon: SanSan ist im Moment nicht bereit, in diesem Bereich zu investieren. Braucht sie auch nicht, weil des Studio der Tatsache wegen, dass SanSan mit dem Herzen dabei ist, viele gute Stammkunden hat, die <diese Welt> auf diese Weise für eine Weile für eine Weile hinter sich lassen können.
(5)
<Der Zufall> spielt in meinem Leben eine große Rolle. Aus diesem Grund habe ich auf bestimmte <Signale> reagiert, die du ohne es zu wissen <gesendet> hast. Auf solche Signale zu reagieren und den neuen Kontakt darauf <abzuklopfen> ob dabei für beide Seiten etwas Gutes herauskommen kann, ist mein Programm. Dabei ist mir klar, dass dies nur in einem von vielen Kontakten der Fall sein wird.
(6)
Das "Spiel des Lebens" spielen, heißt für mich, das Leben in einer Art Schnitzeljagd anzugehen und mich nicht irgendwann von der Instanz, die ich im Moment den <großen Programmierer> nenne, fragen lassen müssen, ob ich den das Boot und den Helikopter nicht gesehen hätte, den er mir geschickt hat.
(7)
Das Vorgesagte soll nicht heißen, dass ich dich ablehne. Im Gegenteil: Ich halte dich für einen sehr interessanten Menschen. Wenn du Interesse hast, schicke ich dir gern mein Manisch-Depressiv-Buch, "Labyrinth?" - selbstverständlich kostenlos.
Das ist ein Thema, bei dem man auf <saubere> Art viel Geld verdienen könnte, wenn man es besser macht, als ich es kann. Immerhin bin ich mir der Tatsache bewusst, dass ich wenig Talent zum Geschäftsmann habe. Weshalb ein Partner, der in diesem Bereich Talent hat, willkommen wäre.
Ich fühle, dass ich auf dem <richtigen> Weg bin. Ich habe es geschafft, die Webseite <manisch-depressiv.de> wieder unter die ersten 10 zu bringen, und ich werde sie dort halten, indem ich dort ab jetzt täglich einen Artikel einstelle. Der mögliche Erfolg zeigt sich schon: Heute Abend werde ich mit einer jungen Filmemacherin telefonieren, die am Thema "Manisch-Depressiv" interessiert ist. Dieser Kontakt ist über meine Webseite zustande gekommen. Kannst du dir vorstellen, dass die erste eMail, die ich als Antwort auf ihre Anfrage gesendet habe, im Internet verloren gegangen ist? Aber ich habe nachgehakt...
Das für den Moment.
Herzliche Grüße
Wolfgang
Brief 0012 - 17. November 2009
Betrifft:
Brief eines Manisch-Depressiven an die Internetfirma 1&1
Hallo, die Damen und Herren vom 1&1 Leitungsmanagement,
was ist das für eine Idioten-Welt, in der ich zwei Mails betreffs einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit bekomme, bevor der Anschluss geschaltet ist, und ich dann auf meine Mails mit der Bitte um Hilfe keine Antwort bekomme?
Nein, ich bin nicht nur nicht zufrieden, sondern ich bin mit dem, was Ihr <Service> zu nennen wagt, total unzufrieden. Computergesteuerte SMS und EMails, die mich an den Termin erinnern sollen, reichen bei weitem nicht aus.
Ich bin heute zuerst bei der TeleCom gewesen, deren Techniker das morgen schalten sollen. Dort behauptet man, das es in einer voll computerisierten Welt nicht möglich ist, den Techniker zu informieren, der hier morgen den Anschluss schalten soll, dass er mich auf dem Handy anrufen soll, wenn er vor dem Hause Moselstraße 18 steht, wo (wieder einmal) die Klingelanlage defekt ist.
Dann bin ich bei dem Vertreter gewesen, bei dem ich den Vertrag abgeschlossen habe. Der Mann hat sich sehr bemüht, aber kein Ergebnis erzielt, weil 1&1 es nicht schafft, dem Techniker, dem 1&1 den Auftrag erteilt hat, in einer Idioten-Welt, in der jeder Blödmann ein Handy in der Tasche hat, den oben geschilderten Sachverhalt mitzuteilen.
Den Termin zu verschieben, machte keinen Sinn, weil nicht sicher ist, ob mein Hauswirt es hinbekommen wird, die <modernisierte> Klingelanlage in seinem Altbau jemals in einen Zustand zu versetzen, in dem diese so zuverlässig funktionieren wird, wie es die alte Anlage über Jahrzehnte getan hat.
Ähnlich ist es mit dem Paket mit der Hardware gewesen, die ich im Grunde nicht benötige, weil ich ein gut funktionierendes Gerät bereits besitze, es bei 1&1 aber nicht möglich ist, einen Vertrag abzuschließen, ohne das Porto für dieses mir aufgezwungene Gerät bezahlen zu müssen.
Statt das Paket mit der Post zu schicken, die dann, wenn man nicht angetroffen wird eine Nachricht hinterlässt, mit der man das Paket beim nächstgelegenen Postamt abholen kann, schickte 1&1 das Paket über einen Anbieter, bei dem man über das Internet verfolgen kann, wo das Paket sich gerade befindet, den man aber dann, wenn die Klingelanlage im Hause defekt ist, nicht einmal anrufen kann, weil man auf deren Webseite zwar alle möglichen unnützen Informationen bekommt, aber, ähnlich wie bei 1&1, Freenet und Co. keine Telefonnummer, mit der man einen Verantwortlichen ans Telefon bekommen kann.
Oh ja, ich kann sehr gut verstehen, warum sich dieser Fußball-Heini Robert Enke vom Acker gemacht hat!
Diese Idioten-Welt ist ja kaum noch auszuhalten.
Ich .......................... Das denke ich mir!
Wolfgang Baitz
PS:
Jaaaaaaaaaaaaa, ich weiß: Der Angestellte bei TeleCom hatte Recht, als er grinsend sagte, dass ich wohl besser einen Vertrag mit der TeleCom gemacht hatte. "Unterm Strich wird 1&1 Sie teurer zu stehen kommen!", hat er gesagt.
Stimmt leider.
Kommentar:
Ja, ich weiß, das ich manisch-depressives Potential habe. Mir ist selbstverständlich bewusst, das dieser Brief nicht bewirken wird.
Es geht mir darum, aufzuzeigen, dass manisch-depressiv disponierte Menschen dann, wenn sie sich aufregen, fast immer Recht haben.
Es ist eine Idioten-Welt, in der wir jetzt leben und <Schuld> daran haben die sogenannten <Normalen>, weil Firmen wie 1&1 es mit uns nur machen könen, weil die Masse der <Normalen> es mit sich machen lässt.
Die Betreiber der Firmen wie 1&1 wissen ganz genau, warum sie ihre Telefonnummern geheim halten - die fürchten sich davor, dass es ihnen ähnlich ergehen könnte, wie es Wolfgang Schäuble vor Jahren gegangen ist.
Die manisch-depressiven Attentäterin hat den Gedanken natürlich nicht weit genug gedacht, weil selbst dann, wenn ihr das Attentat geglückt wäre, der Schäuble in Sekundenschnelle durch jemanden ersetzt worden wäre, der um keinen Deut besser gewesen wäre.
<Transformation des manisch-depressiven Potentials> bedeutet in der Tat, dass wir uns in Erkenntnis der Tatsache, dass wir in einer Idioten-Welt leben, mit dem arrangieren müssen, was uns geboten wird.
Das ist die schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht ist, dass das alles garnicht wahr ist, sondern dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation ist.
Die Erkenntnis dieser Tatsache ermöglicht mir, all diese Misstände wahrzunehmen und dennoch gelassen zu bleiben.
Brief 0013 - 19. November 2009
Ein manisch-depressiv-disponierter Mensch auf dem Wege zu Transformation?
Michael H..... schrieb am 18.11.2009:
...so, nach langem hin und her und zähem Ringen mit mir selbst, habe ich mich dazu entschieden, NICHT nach Rosenheim zu fahren. Die Absage ist schon raus. Ich bin nicht <gut drauf> und bringe das dann nicht überzeugend genug rüber. (vgl. deine Bad-Homburg-Fahrt in 2008). Ich werde mich nun schriftlich und ohne diesen auch für mich großen finanziellen Aufwand, an das Unternehmen wenden. Wenn die lauter sind, wird´s schon klappen, wenn nicht, dann hat´s eh keinen Sinn.
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Einsicht ist der erste Schritt zur Transformation von Manie und Depression!
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Ja, lieber Michael,
das hört sich logisch an: Nur dann, wenn diese Firma <lauter> ist, und dann, wenn die dich <brauchen>, d.h. wenn du eine Leistung anbietest, die sie nicht anderswo billiger bekommen können, wird das was. Das ist das Prinzip der derzeitigen kapitalistischen materiellen Welt.
Lies diesbezüglich mal mit wachem Verstand die beiden Mails, die Stefan mir gestern und heute geschickt hat.
Gemäß dem von Stefan beschriebenen Szenario wird der gesamte Geldkreislauf des Planeten im kommenden Jahr zusammenbrechen, die Lichter werden im wahrsten Sinne des Wortes ausgehen und die gesamte Menschheit wird erst in Mad-Max-Zeiten fallen.
Dies allerdings nur dann, wenn es nicht gelingt, in Kürze eine Geld- und Bodenreform entsprechend der Theorie von Sylvio Gesell durchzuführen, was Stefan den Mächtigen mit einer Unzahl von Briefen bewusst zu machen versucht. Damit hat Stefan theoretisch Recht, aber die Natur des Menschen spricht dagegen.
Das ist die schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht, - ich spekuliere mal:
Auch das ist nur ein Planspiel - irgendwo im Universum soll wahrscheinlich eine ideale Welt (Paradies) installiert werden und dort werden nur die hinkommen, die im Planspiel (Training) die erforderliche Reife erlangt haben.
Ich werde heute Nachmittag versuchen, die Sache mit dem Telefon hinzubekommen, ist eine wirre Sache, weil der Anbieter Freenet, bei dem ich den letzten Vertrag hatte, meine bereits im Februar per Einschreiben erfolgte Kündigung nicht anerkennen will. Ich habe ein riesiges Glück gehabt, dass der Techniker gestern den neuen Anschluss überhaupt angeschlossen hat. Siehe "Brief 0012" auf meiner Webseite - wenn Zeit und Interesse besteht. Die <neue Firma> 1 und 1 ist übrigens die gleiche Scheißfirma, segelt nur unter einer anderen Flagge.
Tja, lieber Michael - kein Wunder, dass immer mehr junge Menschen Manisch-depressiv-krank werden.
Diese Welt ist wirklich die Hölle - ich kann sehr gut verstehen, dass dieser manisch-depressive Fußballheini sich vom Acker gemacht hat...
Ich werde mehr und mehr zu jemandem, der nur noch Zuschauer ist: Noch in dieser Welt, aber nicht mehr von dieser Welt. Habe meine vorgestrigen Versuche, die Sache mit den Telefonfirmen zu regeln, keinen Zorn verspürt, sondern bin wie jemand der ein Planspiel durchläuft, von Station zu Station gegangen, habe dort getan, was zu tun in meiner Macht gestanden hat, und Punkte für Gleichmut kassiert.
Dir einen schönen Tag.
Wolfgang
PS: (1)
Warum hast du eigentlich, was diese Geschäftsidee betrifft, die Katze nicht aus dem Sack gelassen? Glaubst du wirklich, dass auch ICH dich hintergehen würde? Das Szenario, in dem wir jetzt leben, erfordert zwingend, dass Menschen sich vernetzen. Warum geschieht das nicht?
PS (2)
Dieser Brief wird übrigens (ohne deinen Namen) mit den Schlüsselworten <manisch-depressiv> gespickt werden und dann als Brief 0013 oder 0014 in die Rubrik <Briefe> meiner Webseite eingestellt werden. Wahrscheinlich wird sich niemals jemand die Mühe machen, alle dort eingestellten Briefe zu lesen, aber sie sind, was die Robots der Suchmaschinen betrifft <neue Texte>. Auf diese Weise habe ich es geschafft, die Webseite bei Google wieder unter die ersten 10 zu bekommen. Dies, weil neben Verlinkung auch <Aktivität> gezählt wird - was das betrifft, bin ich seit kurzem <super-aktiv> - ich gebe dem Affen namens <Hang zu Vielwisserei> täglich mindestens eine Banane. Das ist KEINE Schummelei: Die Texte haben ihren Wert. Wenn sie keiner liest, ist das nicht meine Schuld. Warum hast du eigentlich, was diese Geschäftsidee betrifft, die Katze nicht aus dem Sack gelassen? Glaubst du wirklich, dass auch ICH dich hintergehen würde? Das Szenario, in dem wir jetzt leben, erfordert zwingend, dass Menschen sich vernetzen. Warum geschieht das nicht?
Brief 0014 - 23. November 2009
Schlechte Zeiten für manisch-depressv disponierte Menschen...
Hi St........,
wie geht es dir so?
Düstere Prognosen zu 2010 in den Nachrichtenmagazinen - aber keiner vom Mainstream traut sich das Thema Geld- und Bodenreform anzusprechen. Wieder ist die Rede von <bösen> Bankern, die angeblich in alte Gewohnheiten zurück fallen, um von der Tatsache abzulenken, dass das System als solches falsch ist.
Ich empfinde die Welt um mich herum als eine totale Idiotenwelt, möchte "beam me up Scotty" schreien.
Kein Wunder, dass mehr und mehr junge Menschen in krankhafte Phasen von Manie und Depression fallen.
Ist wirklich pathologisch wie <diese Welt> mit der Tatsache umgeht, dass überall auf der Welt Menschen in unnötigen Kriegen sterben und dann den Selbstmord dieses Fußball-Heinies medienwirksam in Szene setzt.
"Hätte der doch bloß seine Antidepressiva eingenommen..."
Herzliche Grüße
Wolfgang
Briefe 0015 und 0016 - 23. November 2009
Manisch-depressives Denken?
Hi Teo,
als erstes mal die Nachricht, dass die Agentur Schlück mir durch einen Assistenten mitgeteilt hat, dass die Agentur in dieser Angelegenheit nicht für mich tätig werden kann. (Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das nicht begründen können...)
Hm, jaaaaaaaaaaaaa
Was habe ich erwartet? Ist das nun eine <sich selbst erfüllende Erwartung> gewesen?
Gemäß meiner Erkenntnis, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel sein könnte, das uns (mich) für irgendetwas trainieren soll, passt das vollkommen, weil die <Idee>, das Manuskript an einen Agenten oder Verlag zu schicken, für jemandem mit fortgeschrittenem Bewusstseinsniveau einfach <zu simpel> ist.
Die hätten Michel Houlebeque wahrscheinlich auch abgelehnt, so wie
Prophezeiungen von Cellestine
Gespräche mit Gott
und Harry Potter
auch erst mal von <Experten> abgelehnt worden sind.
Bleibt weiterhin die Möglichkeit eines <Happenings> das im Sinne von <Matrix> wohl auch angemessener wäre.
Ich sehe <diese Welt> mehr und mehr als <nicht real> an, was, wie bereits hinreichend kommentiert, die einzige Erklärung <dieser Welt> ist, in der gemäß Lao Lais Feststellung "Jeder Satz ist so wahr wie sein Gegenteil" alle Paradoxien erklärt.
Es ist selbstverständlich gewöhnungsbedürftig, sich vorzustellen, dass Alles, aber auch wirklich Alles, was ich mittels meiner Außensinne wahrnehme, <nur> ein Film ist, der mir eingespielt wird, damit ich mich gedanklich und handelnd, den dem Glauben, das sei meine Realität, damit auseinandersetze.
"Da ist der unbewusste Mensch dich besser dran als ich", denke ich. Irrtum - den unbewussten Menschen gibt es ja in <Wirklichkeit> nicht, er wird mir nur als Gedankenspiel vor die Nase gesetzt...
Ich träume in diesen Tagen sehr intensiv. Oft habe ich beim <Aufwachen> das Gefühl, in einer anderen Welt gewesen zu sein - fühle mich überhaupt nicht ausgeschlafen, sondern bin müde, als ob ich eine anstrengende Beschäftigung hinter mir hätte.
Werde mir gleich mal diese Zeitung holen, in der der <beste Freund> dieses Fußball-Heinis, der sich umgebracht hat, dessen Vision <dieser Welt> beschreibt. Was für ein Affentheater. Und der Pfarrer, dessen Kirche den Selbstmord als die <größte Sünde" bezeichnet, macht in einem medienwirksam inszenierten Szenario <die Ausnahme>, den Heini nicht zu verdammen, sondern es irgendwie passend zu reden. Und dann die Ehefrau: Wie muss die sich fühlen, da der <geliebte> Ehegatte sich trotz all dem, was sie ihm zu bieten hatte, vom Acker gemacht hat.
Das soll mal für den Moment genügen. Reflektionen eines manisch und depressiv disponierten Menschen...
Herzliche Grüße
Wolfgang
Ja K......,
das mit der Übernachtung hier kannst du ggf. ganz spontan entscheiden.
Ansonsten Zustimmung zu deinem Brief, das alles entspricht auch meiner Erfahrung. Die Frage, die sich mir mehr und mehr stellt, ist, ob das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, nicht in Wirklichkeit ein Planspiel (Simulation) sein könnte. Ich finde für diese Möglichkeit mehr und mehr Indikatoren und es macht auch Sinn, weil es alle Paradoxa stimmig erklärt. In einer Simulation kann der Eine von Krebs geheilt werden, der Walnusstinktur trinkt und gemäß Hulda Clark <zappt>, während der Andere, der das gleiche versucht, keinen Erfolg hat.
Ich frage mich in diesen Tagen, wie ein intelligenter Mensch, der das, das wir als <reale Welt> wahrnehmen, als real ansieht, angesichts der Schreckensnachrichten, die uns tagtäglich erreichen, nicht manisch (Versuch, die Welt zu verbessern) oder depressiv (Resignation) wird.
Nach ja, du hast <deine Lösung> ja gefunden. Deine kleine Welt...
Liebe Grüße
Wolfgang
PS:
In Frankfurt leben ist so gut oder so schlecht wie alle anderen Möglichkeiten auch. Macht keinen Unterschied, wenn man erkannt hat, dass... (Siehe oben.)
Brief 00017 - 25. November 2009
Wie kann es sein, dass ein intelligenter Mensch in dieser Zeit nicht manisch oder depressiv wird?
Hi Teo,
gestern habe ich nach langen Jahren wieder einmal das Magazin STERN aus Hamburg gekauft, weil es dort in diese Woche als Titelgeschichte einen Bericht über den manisch-depressiven Fußballer Robert Enke gibt.
Der Bericht ist relativ dürftig. Es ist die übliche Ratlosigkeit der Experten darüber, wie es denn sein kann, dass jemand, der materiell erfolgreich ist, depressiv sein kann.
Anschließend die üblichen Spekulationen über die Ursachen dessen, was die Wissenschaftler inzwischen „Krebs der Seele“ nennen und am Ende dieses Artikels der Hinweis, dass Enke gut daran getan hätte, sich von <Profis> helfen zu lassen, einen neuen Lebensentwurf zu finden. Da frage ich mich, wie viel verrückter <diese Welt> denn noch werden kann.
Dies, weil die Macher des STERN und die <Experten und Profis> doch nur diesen STERN vom Anfang bis zum Ende hätten lesen müssen, und sich dann fragen, wie es denn sein kann, dass ein intelligenter denkender Mensch sich beim Betrachten <dieser Welt> NICHT manisch (Versuch, diese Welt zu verbessern) oder depressiv (totale Resignation) wird.
Ich zähle hier mal nur die „Highlights“ (schöne neu-deutsches Wort?) des STERNS dieser Woche auf:
- Lubna Hussein Die Geschichte der sudanesischen Journalistin, die ausgepeitscht werden sollte, weil sie Hosen trug
- Bilder der Woche: (1) Steinzeit: palästinische Jugendliche werfen Steine über die acht Meter hohe Betonwand, welche die Israelis zwischen den palästinischen Ort Nilin und die jüdische Siedlung Modiin Ollit gezogen haben. (2) Der Nächste bitte: DGB-Chef Sommer und der neue SPD-Chef Gabriel auf dem Parteitag in Dresden. Das sind die, die in der Demokratur BRD mit das Sagen haben – Muppetshow pur –.
- „Der Freund der alten Dame“ Bericht über den betrügerischen Juristen Michael Wolski, der einen Superreichen ausgeplündert hat und den <Gewinn> nicht versteuert hat. Der eigentliche Skandal ist, dass dessen Ehefrau und Komplizin Richterin am Hessischen Staatsgerichthof war und weiterhin sein darf, weil eine Krähe der anderen selbstverständlich kein Auge aushackt.
- „Die Rückkehr der Demokratie“ - Die Ankündigung, das die <neue SPD“ die Demokratur der BRD in eine Demokratie umwandeln will. Kommentar: Das würden ja die Hühner lachen, so sie denn könnten…
- „Der große Schatz der Deutschen“ - Ein Report über Waldwirtschaft zwischen Raubbau und Öko-Romantik.
- „Die brisanten Notizen des Kieler Wirtschaftsministers D. Marnette“ – Ein ehrlicher Politiker tritt zurück. Er bringt an die Öffentlichkeit, dass Harry Carstensen, Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Schleswig Holstein, (Motto: Das Leben ist schön) mit Polit-Komplizen krumme Geschäfte der Landesbank in Höhe von 100 Milliarden Euro vertuscht haben. 100 Milliarden Euro, die selbstverständlich <der Steuerzahler> wird bezahlen müssen…
- Und dann (selbstverständlich) Werbung, Werbung und noch mal Werbung. Was ja der Zweck des STERN ist.
Fazit:
Wer nach ausgiebigem Studium dieses einen einzigen Exemplars des STERN nicht manisch oder depressiv wird, der …
Denk’ mal, lieber Teo und mach’ dir Gedanken über die Frage, ob das alles wahr sein kann.
Herzliche Grüße
Wolfgang
Briefe 0018 und 0018 - 29. November 2009
Ist Petra manisch-depressiv?
Hi M.....,
was kann ein manisch-depressiv disponierter <Mensch> tun, der an einem nasskalten und regnerischen Samstagmorgen (im Gegensatz zu dir) Zeit ohne Ende hat?
" Zeitung lesen? - kein Interesse, weil dort nur Meinungsmache für Idioten betrieben wird
" In ein Cafe gehen, am Ende gar in ein STARBUCKS? - kein Interesse
" Am Main spazieren - hm jaaaaaaaa
" Kino - da laufen im Moment nur Filme auf nur Small-talk-Niveau
" Im Internet surfen? - kein Interesse, weil auch nur übelstes Small-talk-Niveau
" Shoppen (unschönes neu-deutsches Wort!) - kein Interesse - habe alles was wirklich benötigt wird
" ein Buch lesen? Ist inzwischen letztlich auch immer dasselbe, deshalb: - kein Interesse
" einem <Hobby> nachgehen - als Beschäftigungs-Therapie? - kein Interesse
" Freunde treffen? - Ich kenne in Frankfurt keinen, mit dem ich auf meinem Niveau kommunizieren könnte…
Was bleibt? Einen Brief schreiben?
Ich bin mir absolut im Klaren, dass für jemanden, der erkannt hat, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, in Wirklichkeit ein Planspiel ist, <einen-Brief-schreiben> auch Teil der Simulation ist - was bedeutet, dass wir in letzter Konsequenz <Briefe an uns selbst> schreiben…
Das bedeutet konkret: Ich schreibe diesen Brief an mich selbst, weil das eine Möglichkeit ist, meinen Intellekt einigermaßen sinnvoll zu beschäftigen - möglicherweise wird mir über das <Gedanken in Schriftform bringen> das Eine oder Andere bewusst werden. (?)
Intermezzo:
Gerade hat mir meine 26-jährige Mitbewohnerin (Studentin der Kunstgeschichte) wieder mal ein Beispiel für die geistige Beschränktheit der <Jugend von heute> gegeben: Sie weiß nicht einmal, dass man ein Ei am unteren Ende anpieksen muss, damit beim Kochen die Luft entweichen kann. Von Energiesparen (per Eierkocher) hat die noch nie etwas gehört: Da wird ein Liter Wasser auf 100 Grad erhitzt und 10 Minuten kochen lassen, um zwei Eier hart zu kochen. Kein Wunder, dass dieser Planet ein Energieproblem hat…
Internetwelt = Idiotenwelt. Es ist exakt das, was Buddha vor mehr als 2.500 Jahren gesagt hat: "Hang zu Vielwisserei". Im Internet häufen sich Millionen von Fakten und Meinungen, die keiner mehr zur Kenntnis nimmt, besser: nicht zur Kenntnis nehmen kann. Und was bringt uns das? Meine Mitbewohnerin Isaure hängt, wie die meisten Menschen, täglich Stunden vor dem Bildschirm, aber sie sieht den Dreck nicht, den sie auf dem Weg zu ihrem Zimmer auf dem Boden hinterlässt, und ich bin sicher, dass sie nicht die Frage stellt, wer diesen Dreck beseitigt.
Der <Herr Professor>, der nicht mal einen Kaffee selbst zubereiten kann. "Wozu sollte ich das können, den kriegt man doch bei STARBUCKS."
Und wo bleiben wir, die wir uns zu wissen dünken?
Das ist sie wieder. Die Frage, die manisch-depressiv disponierte Menschen mir sein Jahren stellen: "Gibt es einen Weg zurück in die Dummheit, zurück zum Smalltalk, zurück in die Welt der Unbewusstheit?"
Die Antwort: "Nein, den Weg zurück gibt es nicht. Bewusstsein, das im Zuge von Evolution einmal erlangt worden ist, kann man aus dem Gedächtnis des Menschen nicht löschen."
Wenn, und ich sage ausdrücklich <wenn> der Sinn des Menschenlebens ist, Bewusstheit zu erlangen, dann scheint der Zustand <manisch-depressiv> ein Zustand zu sein, durch den jeder Mensch im Zuge der Evolution hindurch muss. <Mensch> ist im Informations-Zeitalter gelandet. Wir bekommen Informationen über das Treiben der Mächtigen, die den Menschen früherer Zeitalter verborgen geblieben sind. Empörung kommt auf und der Wunsch, <diese Welt> zu verbessern. Das ist der Zustand der Manie. Dann die Erkenntnis, der eigenen Ohnmacht. Die Erkenntnis, dass die Mächtigen ihre Macht gut organisiert haben und das die Mit-Menschen zu träge sind, sich geschlossen aufzulehnen. Es folgt der Zustand der Depression, in dem sich die Frage stellt, ob es möglich ist, <dieser Welt> durch Selbstmord zu entkommen.
Wenn, und ich sage ausdrücklich <wenn>, das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel ist, eine Simulation, dann ist die logische Folge dieses Gedankens, dass auch der Tod Teil der Simulation ist. Wenn dem so wäre, dann beendet der Teilnehmer des Planspiels im Falle des <Selbstmordes> das Planspiel vorzeitig. Das, was wir "Bewusstsein" nennen, stirbt nicht, der/die/das, was wir in Wirklichkeit sind, wird mit dem Leiter des Planspiels konfrontiert, der die Bilanz des abgebrochenen Planspiels zieht. Tja, uns dann könnte es passieren, dass man für das frühere <Aussteigen> soviel Minuspunkte bekommt, dass man das Planspiel noch mal durchlaufen muss, (Wiedergeburt) mit dem Unterschied, dass man noch schlechtere Startchancen bekommt, als beim letzten Durchlauf (Karma-Gesetz)
Thema "manisch-depressiv":
Deine Petra ist nach meiner Einschätzung irgendwie <verrückt>, aber nicht <manisch-depressiv> - das weltverbessern-wollen des manischen Menschen ist bei ihr nach meiner Beobachtung absolut nicht vorhanden.
Was <manisch-depressiv> betrifft, habe ich mir an diesem Wochenende den Robert-Redford-Film "Lions for Lambs" noch zweimal angesehen, weil ich bis dato die <Schlüsselszene> dieses Films nicht habe <sehen> können. Hier ist sie nun, die Szene, die Anlass gewesen ist, diesen aufwendig gemachten Film mit Robert Redford, Tom Cruise und Meryl Streep zu drehen. Vielleicht ist es dieser langatmige Dialog zwischen dem Professor und dem Studenten gewesen, der die Kritiker veranlasst haben, diesen Film zu <zerreißen?
Dialog aus "LIONS FOR LAIBS"
"Student: "Kann es sein, dass Sie mir die Daumenschrauben anlegen, weil Sie so selten Studenten finden, die ihr Engagement wert sind und weil sie, so scheint es zumindest, oft daran scheitern, auch zu denen durchzudringen?"
Professor: "Eigentlich hat das mit dem Scheitern schon vor ungefähr 10 bis 15 Jahren angefangen. Davor habe ich derartige Gespräche problemlos gemeistert."
Student: Was hat sich geändert?"
Professor: "Die Studenten, die vor mir sitzen."
Student: "Weil wir schlauer sind? Weil wir nicht für diese <Scheißer> sterben wollen?"
Professor: "Ihr wollt so viel Abstand wie möglich zur Realität! Das Wort <Scheißer> benutzt du übrigens ziemlich oft - diese <Scheißer> bauen auf eure Gleichgültigkeit und auf eure vorsätzliche Ignoranz. Sie bauen ihre Strategien darauf auf. Sie wollen sehen, wie weit sie gehen können."
Student: "Und Sie geben mir die Schuld, weil ich ein schönes Leben leben will? Weil ich es kann, weil ich clever genug dafür bin? "
Professor: "Was nützt dir ein 90 $ teurer Benz, wenn nicht genügend Benzin im Tank ist oder die Straßen so heruntergekommen sind wie in der dritten Welt? Wenn all deine Tiraden über die Politiker und den Kongress wahr wären, wenn die wirklich so schlimm sind, wie du sagst, wenn tausende amerikanische Soldaten tot sind und täglich mehr sterben, dann verrate du mir einmal, wie du dein schönes Leben dennoch genießen kannst? Rom brennt und unser Problem sind nicht die Brandstifter. Die sind (bereits) Vergangenheit. Das Problem sind wir, wir alle, weil wir nichts gegen diese <Scheißer> unternehmen. Aber da draußen sind Tausende von Menschen, die dafür kämpfen, das es besser wird."
Student: "Sie meinen, dass es besser wäre, bei dem Versuch zu scheitern, die Welt zu retten, als es nicht zu tun?"
Professor: "Ja"
Student: "Und was ist der Unterschied, wenn das Ergebnis in beiden Fällen dasselbe ist?"
Professor: "Dann hat man es zumindest versucht…"
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Mein Kommentar:
Die Sache ist offensichtlich:
LIONS FOR LAMBS ist ein Film, der jungen Menschen aufrufen soll, an der Demokratie teilzunehmen, sich zu engagieren, die Welt in eine bessere zu verändern. Selbst ich hätte beinahe im Sinne des Mainstream <geurteilt>.
Doch dann erwachte der Querdenker in mir, der gerade noch einmal die masochistische Aufgabe absolviert hat "Die Antiquiertheit des Menschen" von Günter Anders noch einmal durchzuarbeiten.
Deshalb frage ich dich hier und jetzt, ob der Student nicht RECHT hatte, als er "Wozu sich bemühen, wenn doch sicher ist, dass man scheitern wird?" sagte.
Dieses "Dann hat man es wenigstens versucht!" ist doch ziemlich idiotisch, wenn Student die Kräfteverhältnisse aufmerksam studiert hat, und zu dem sicheren Schluss gekommen ist, dass man nichts verändern kann. Fast habe ich den Eindruck, dass die Industrie, die diesen Film finanziert hat, darauf aus ist, Menschen zu veranlassen, sich manisch zu engagieren…
Die Sache erinnert mich sehr an eine Denksport-Aufgabe, die vor Jahren in der Welt herumgeisterte: Das gab es eine Zeichnung mit drei Energieversorgungs-Unternehmen, Strom, Gas, Wasser, von denen je eine Leitung in jedes der drei Häuser gegenüber gezogen werden sollte, ohne dass sich eine der Linien überscheidet. Der Trick was die zweidimensionale Zeichnung - das Problem war nur dreidimensional lösbar…
Frage:
Was wäre, wenn uns im Rahmen des Planspiels, das wir gerade durchlaufen, eine Aufgabe gegeben worden wäre, die mit den uns gegebenen Mitteln nicht lösbar ist?
Antwort:
Dann wäre die richtige Antwort: "Die mir gestellte Aufgabe ist nicht lösbar."
In diesem Sinne wünsche ich dir einen angenehmen Sonntagabend.
Herzliche Grüße
Wolfgang
PS:
Was deine angeblich <manisch-depressive> Petra betrifft, kann ich dir keinen Rat geben. Die Sache ist der Kinder wegen problematisch, für die du die Verantwortung hast.
Ich habe mir diesbezüglich viele Gedanken gemacht, und ich bin zu folgendem Schluss gekommen:
Wenn das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation ist, dass wir, die wir diesen Tatbestand erkannt haben, zu den Verantwortlichkeiten stehen müssen, die wir eingegangen sind, als wir noch nicht gewusst haben, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation ist.
Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass der vorstehende Schachtelsatz nicht leicht verständlich ist, aber er ist korrekt und logisch aufgebaut.
Was deine Lebenssituation betrifft, wäre mein Rat, die Petra nun endlich der Psychiatrie zu überlassen, wenn da nicht die Kinder wären. Aber die Kinder sind nun mal da. Ich bin sicher, dass du dir eine Unmenge von Minuspunkten einhandeln würdest, wenn du die im Stich lassen würdest. Trotz Mitgefühl muss ich dir leider sagen, dass es aus meiner Sicht dein Programm ist, diese Aufgabe mit Demut und Geduld auf dich zu nehmen. Ähnliches läuft bei mir bezüglich Haiyan, aber es ist zugegebenermaßen um einiges leichter: Wenn ich jetzt <den Stecker ziehen würde> wäre das für Haiyan bei weitem nicht so schlimm, als wenn du gegenüber deinen Kindern so handeln würdest. Und dies auch dann nicht, wenn du jetzt schön wüsstest, was sehr wahrscheinlich ist, nämlich, dass deine Kinder es dir später nicht danken werden.
Schön ist es, auf der Welt zu sein…
Michael H….. schrieb am 29.11.2009:
habe nur Sekunden.Der Alex hat die Hose voll und ich, wie gesagt, die Schnauze. Das, was Du geschrieben hast, ist Oberklasse! Überdenke bitte noch einmal Deine letzte Aussage bez. Petra und Demut. Neueste Info: ICH bin an allem Schuld, SIE sucht sich jetzt eine eigene Wohnung. Heute überfallartig mir gegenüber am Telefon eröffnet. Freue mich auf Deinen Tip.Bis bald, der Alex quengelt schon.
Meine Antwort:
Hi M…..,
ich will dir die Antwort nicht schuldig bleiben. Das Szenario: Petra sucht sich eine eigene Wohnung, nimmt die Kinder mit und lebt fortan mit Hilfe des Sozialamtes. Schön wäre es, wenn du dich auf derart einfache Art aus der Verantwortung ziehen könntest. Ich würde es dir gönnen. Tatsache ist jedoch, dass Petra seit langem die Diagnose "Manisch-depressiv" hat, und man ihr die Kinder allein-erziehend nicht überlassen würde. Oh je - das ist eine wirklich verworrene Geschichte, um die ich dich nicht beneide. Ich bin nicht in der Lage, zu beurteilen, wie das bezüglich der damit befassten Ämter aussieht. Was ich dir raten kann, ist, dich dann, wenn es möglich wäre, vom Acker zu machen. Wenn nicht, bleibt dir nur, dich so gut wie möglich und mit soviel Demut wie möglich durchzuwursteln. Ja, ich weiß, dass das kein Zuckerschlecken ist. Aber das ist mein Leben auch nicht. Ich kann mich nicht mal daran hochziehen, dass da einer ist, dem es noch übler geht als mir...
Buddha, vor mehr als 2.500 Jahren: "Leben ist LEIDEN!"
Liebe Grüße
Wolfgang
Brief 0019 - 30. November 2009
Ein manisches Szenario
Hallo, lieber Michael,
<zufällig> habe ich das Medienspektakel dieses Wochenendes mitbekommen und ich kommentiere es, weil beide Ereignisse so typisch für das Szenario sind, in dem wir uns gerade befinden.
(1)
Zwei <gefährliche> Verbrecher sind aus dem ausbruchsicheren Gefängnis in Aachen ausgebrochen. Ein Justizvollzugsbeamter soll den beiden fünf Türen aufgeschlossen und sie mit Waffen ausgestattet haben.
Da würden die Hühner lachen, wenn sie es denn könnten.
Wer das glaubt, der zieht sich morgens die Hose mit der Kneifzange zu!
Tja, wenn dem so ist, dann zieht sich 99% der Bevölkerung morgens die Hose mit der Kneifzange zu.
Viel wahrscheinlicher ist, dass dieses Szenario inszeniert worden ist.
Dies, um
(a)
der Bevölkerung ein Spektakel zu bieten und sie (die Bevölkerung) daran zu gewöhnen, dass die Polizei in Deutschland inzwischen mit Maschinenpistolen ausgerüstet ist. Und, dass jemand, der einem gesuchten Verbrecher ähnlich sieht, sich gefallen lassen muss, ruppig gegen eine Schaufensterscheibe gedrückt und brutal auf den Boden gedrückt zu werden.
(b)
Der Polizei die Möglichkeit zu geben, <den Ernstfall> am lebenden Objekt und unter realen Bedingungen zu trainieren.
(2)
Volksabstimmung in der Schweiz.
Die Mehrzahl der Bevölkerung hat sich dagegen ausgesprochen, dass in der Schweiz Moscheen mit Minaretten gebaut werden dürfen.
Da kocht die islamische Seele!
Der Obermufti von Ägypten reklamiert, dass die <Religionsfreiheit> in Gefahr ist.
Wo ist sie denn, die Religionsfreiheit, in den islamischen Ländern?
Man zeige mir ein einziges islamisches Land, in dem ein christlicher Dom gebaut werden dürfte.
Wohlverstanden: Ich selbst bin weder Christ, noch Moslem und ich bin auch kein Buddhist, auch wenn ich gelegentlich Worte aus der Lehre Buddhas zitiere.
Religionen sind nach meiner Wahrnehmung die Quelle des Streites zwischen den Menschen.
Das kann doch alles gar nicht wahr sein. Es ist, im wahrsten Sinne des Wortes: Eine Idiotenwelt.
Was das Thema <manisch-depressiv> betrifft, sind sowohl krankhafte Manie, als auch krankhafte Depression Krankheiten der Menschen, die vom Judentum und dessen Nachfolge-Religionen Islam und Christentum konditioniert worden sind.
Buddhisten werden nicht manisch-depressiv krank, weil diese Religion die Menschen dazu bringt, ihr Schicksal unter dem Oberbegriff „Leben in der materiellen Welt ist per se Leiden“ anzunehmen.
Herzliche Grüße
Wolfgang
Briefe 0020 und 0021 - 6. Dezember 2009
Manisch-depressiv disponierte Menschen...
...müssen zu einem neuen Weltbild finden, wenn sie krankhafte Phasen von Manie und Depression vermeiden wollen.
M...... schrieb am 05.12.2009:
Betreff: Video: http://www.youtube.com/watch?v=v4uG2kSdd-4&feature=player_embedded
Mensch, Wolfgang, das kann ich mit meinen wenigen Worten nicht beschreiben...
Herzlichste Grüße
DANKE!!!
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Danke - wofür? - lieber M……,
du bist reingefallen. Wieder einmal reingefallen. Reingefallen auf alles Mögliche.
Das, was du in diesem Video gesehen hast, ist Matrix - nicht real. Eine Vision, geschaffen, dir über den Trick "Schau mal, wie gut es dir in Relation zu denen geht, denen es noch (viel) schlechter geht als dir!" Schuldgefühle reinzudrücken.
Was hast du in dem Video gesehen? Einen Menschen? Das kann man so oder so sehen - je nachdem, wie man das <Mensch-sein> definiert.
Damit wir uns richtig verstehen:
Auch ich bin zunächst beeindruckt gewesen, von diesem Wesen, von diesem Überlebenswillen und der Botschaft "Don't give up!" - ein Slogan, den ich vor Jahren einen Winter lang tagtäglich in einer kleinen Wohnung in Fethiye/Türkei verinnerlicht habe. (Peter Gabriels "Secret World")
Nachdem ich eine Nacht lang über deiner Reaktion "Danke!" geschlafen habe, kommt mir ein völlig anderes Bild:
Dieses Wesen, dass wir in dem Video gesehen hat, ist ein Wesen, das unser Mitgefühl verdient, aber es ist kein Mensch in dem Sinne, in dem wir <Mensch-sein verstehen, sondern, (mit allem Respekt gesagt) ein künstliches Wesen, das in der freien Natur nicht einen Tag überleben könnte. Ein Wesen, dass dank des Mitgefühls der Menschen in die Lage versetzt wird, zu existieren, und das von diesem Mitgefühl getragen wird. Ein Wesen, das sich dem grausamen Existenzkampf nicht stellen muss und sich zum Beispiel nie wird fragen müssen, wo es das Geld für die nächste Miete auftreiben muss. Ein Wesen, dass sich nie mit den (scheinbar) herzlosen Angestellten eines Sozialamtes wird herumschlagen müssen. Ein Wesen, das nie den Konflikt eines (scheinbar) herzlosen Angestellten eines Sozialamtes durchleben muss, der/die das Elend der Antragsteller wahrnimmt, aber als Rädchen in der Maschine "Sozialamt" im Sinne der Befehle <funktionieren> muss, die ihm <das Amt> gibt, wenn er/sie nicht selbst zum Sozialhilfeempfänger werden will. (Merkste was?)
Während ich diese Zeilen schreibe, drängen sich dauernd die Worte "wir werden an der Nase herumgeführt" aus dem <Geheimnis-der Materie-Video> in meinen Sinn. Das, was ich gerade tue, ist das, was ich gemeint habe, als ich davon gesprochen habe, dass es Sinn der Simulation sei, dass wir uns zur Welt in Bezug setzen. Wir sehen ein solches Video und wir sind gerührt. Wir schlafen und währenddessen <arbeitet> dieses Bild plus Michaels "Danke" in unserem Unterbewusstsein weiter. Und dann kommen andere Bilder. Zum Beispiel die Erinnerung an Menschen auf Sri Lanka, die sich Hände und Füße haben wegoperieren lassen, damit sie sich durch Betteln am Touristenstrand ein Einkommen verschaffen können, das weit über dem Durchschnitt liegt.
Was soll das alles? Wozu werden wir <an der Nase herumgeführt>?
Pause - ich werde mir jetzt erst einmal das Video "Geheimnis der Materie" zum x-ten Mal ansehen und dem Gedanken
"wir werden an der Nase herumgeführt" nachgehen, mit dem ich das Bild eines riesigen Bullen verbinde, der uns aufgrund seiner Masse und körperlichen Kraft ohne Mühe in dem Boden stapfen könnte, wenn das nicht das clevere Menschlein wäre, das ihm geistig überlegen ist.
Tja, da habe ich mir diesen genialen kleinen Film zum x-ten Mal aufmerksam angesehen und anschließend die Webseite des Autors namens Harun Yahya aufgerufen. Und dann frage ich mich, was dessen Berichte über seinen Aufenthalt in der Psychiatrie bewirken sollen - warum sagt er nicht, dass das alles auch nicht <real> gewesen ist?
Merkste was, lieber Michael?
Das <Leid>, das Adnan Oktar (Pseudonym: Harun Yahya) in der türkischen Psychiatrie durchlebt hat, ist entstanden, weil dieser <Mensch> trotz <diese Welt> trotz seiner Erkenntnisse nicht losgelassen hat. Wenn Adnan Oktar seinen genialen Gedanken, dass <diese Welt> nicht real ist, zuende gedacht hätte, dann hätte der das Buch über die Freimaurer, das zu seiner Zwangseinweisung in die türkischen Psychiatriegeführt hat, nicht schreiben müssen. Indem Adnan Oktar dieses Buch geschrieben hat, zeigt er, dass er den Gedanken, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, nicht <real> ist, nicht zuende gedacht hat. Statt sich von der Welt zu lösen, ist Adnan Oktar in dem Szenario <Freimaurer/Illuminanten> geblieben und hat als Folge seines Verbleibens erleben> dürfen, was die <Freimaurer/Illuminanten> mit denen machen, die versuchen, deren Macht zu brechen.
Anmerkung:
Dies ist ein Beispiel für das, was ich meine, wenn ich sage, dass in der Simulation das gilt, was ich in <Labyrinth?> "Gesetze des Körpers" genannt habe. Es gibt sie, die <Freimaurer/Illuminanten>. In der Simulation. Und nur dort.
Wenn einer den Gedanken, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, nicht <real> ist, zuende denkt, dann erreicht er den Zustand, den Jesus von Nazareth "noch IN dieser Welt, aber nicht mehr VON-dieser-Welt-sein genannt hat. Das ist der Zustand, dem ich mich mehr und mehr annähere. Der Zustand, den Janwellem van de Wetering mit folgenden Worten beschrieben hat:
Ein Blick ins Nichts, Seite 73
"Dem Buddhismus und auch anderen Religionen zufolge wird der Mensch geboren und stirbt immer wieder, bis zu dem Augenblick, in dem er die Freiheit erlangt. Die Möglichkeit, sich zu befreien, ist immer gegeben. Es muss ihm nur gelingen, sich vollkommen auf die Befreiung zu konzentrieren. In dem Moment, in dem er es schafft, nicht mehr an sein unechtes "Ich" zu denken, ist er frei. Endgültig und für immer frei, und er wird nicht wiedergeboren. Er mag sich im Augenblick der Befreiung dafür entscheiden zu sterben, oder er mag sich entscheiden, sein Leben fortzusetzen, bis der Tod auf natürliche Weise sein Leben beendet. Doch von dem Moment der Freiheit an wird er als Schauspieler leben, Masken tragen, Rollen des Helden und Anti-Helden spielen. Es wird kein weiteres KARMA gebildet - Ursache und Wirkung existieren nicht mehr. Was immer er auch tut, bleibt folgenlos. Er kann wie der fette Buddha mit dem hervorquellenden Bauch, dem dummen Lächeln und dem kahlen Kopf - der über den meisten chinesischen Restaurants in Amsterdam thront - am Straßenrand sitzen und sich vor Lachen ausschütten. Natürlich nur, wenn er das möchte."
Wer in diesem Zustand angekommen ist, der <lebt> das Leben im Gegensatz zu dem, was Adnan Oktar tut, fortan als Spiel. Das ist es, was ich mit dem Buchtitel "Spiel des Lebens" zu sagen versucht habe.
Was für Konsequenzen hat das nun auf mein SEIN?
Die Antwort auf diese Frage ist, dass auch ich trotz dieser Erkenntnisse dann, wenn ich in der Simulation verbleibe*, den Regeln unterliege, die in der Simulation gelten. Das bedeutet, dass ich weiterhin in den Geschäften bezahlen muss, und ich dann, wenn ich zum Beispiel in die Türkei möchte, ich mich dort nicht hinbeamen kann, sondern ein Ticket kaufen muss, in Istanbul das Hotel werde bezahlen müssen, mich irgendwie in Szene setzen muss und so weiter. Das, wenn ich das Spiel des Lebens weiter mitspiele. Muss ich nicht - ist meine freie Entscheidung.
Das ist es, was Wetering gemeint hat, als er folgende Sätze geschrieben hat:
"In dem Moment, in dem <Mensch> es schafft, nicht mehr an sein unechtes "Ich" zu denken, ist er frei. Endgültig und für immer frei, und er wird nicht wiedergeboren. Er mag sich im Augenblick der Befreiung dafür entscheiden zu sterben, oder er mag sich entscheiden, sein Leben fortzusetzen, bis der Tod auf natürliche Weise sein Leben beendet."
Ich habe mich entschieden, das Spiel des Lebens noch eine Weile weiterzuspielen.
Was bedeutet, dass ich zunächst (immer den Gesetzen des Körpers unterliegend) meine finanzielle Situation verbessern muss. Das tue ich, indem ich im Moment äußerst sparsam lebe. Weiterhin habe ich mich, als vor kurzem Anfragen von Gästen hereinkamen, die im Vorjahr bei mir gewohnt haben, nicht gleich "Nein" gesagt, sondern überlegt. Das Ergebnis dieser Überlegungen ist, dass ich im Januar mein eigenes Zimmer für fünf Tage und im Februar für drei Tage vermieten werde, was mir brutto 1.000 € <Spielgeld> einbringen wird. Wie findest du das der große Programmierer es gefügt hat, dass meine neue Mitmieterin Cecile, die am 18. Dezember hier einziehen wird, im Januar dieses Zimmer genau diese fünf Tage räumen wird?
Es gibt bei mir, was <die Zukunft> betrifft, im Moment keinen Plan. Ich bewege mich <irgendwie> nach vorn. Sehe in groben Umrissen irgendwas mit Backgammon, Türkei, Kurden, Frühsommer 2010. Ich verbringe meine Zeit damit, Gelassenheit und Abstand zur Welt zu trainieren. Bin im Sinne der <Realwelt> ganz sicher verrückt, bzw. nicht normal, könnte aber jedem Psychiater dieser Welt jederzeit das Gefühl geben, dass keine Veranlassung besteht, mich in die Psychiatrie einzuweisen.
Das ist es, was ich meinte, als ich schon vor mehr als acht Jahren in "Labyrinth?" von der möglichen Transformation des manisch-depressiven Potentials gesprochen habe.
Das für den Moment.
Herzliche Grüße
Wolfgang
Hi Teo, hi Michael,
am heutigen Sonntagmorgen habe ich mich zunächst damit beschäftigt, im Internet etwas über den Menschen Adnan Oktar zu finden. Das, was ich dort gefunden habe, habe ich bereits in einem Text aufgearbeitet, den ich euch per Mail zugeleitet habe.
Die Demo "Bildungsstreik" hat mich veranlasst, mich wieder einmal bei Günther Anders einzuloggen - das heißt, noch einmal in dessen Buch über die "Antiquiertheit des Menschen " hineinzulesen. Meine Beobachtungen zum Status der Polizisten, die <en masse> aufmarschiert waren, ist folgende:
<Der Mensch> ist in einer von Maschinen dominierten Welt nur noch Teil der Maschinenwelt, deren Tendenz es ist, sich zu einem einzigen <Apparat> zu vernetzen.
Der Militärapparat, der Polizeiapparat, der Militärapparat -
wer <Rädchen in der Maschine> ist, hat nur eines zu tun: Im Sinne des Apparates zu <funktionieren>.
Der junge Mensch, der unter dem Druck des Mangels an Arbeitsplätzen die Wahl trifft, Polizist zu werden, muss fortan die Befehle, die ihm gegeben werden, befolgen, ohne diese zu hinterfragen. Tut er das nicht, ist er ungeeignet, ein kleines Rädchen im dem Polizeiapparat zu sein. Die Wahl für den Polizisten ist folglich nicht, draufzuknüppeln oder nicht, sondern einen Arbeitsplatz zu haben oder nicht.
Was letztlich wieder zu dem führt, was die <Täter> im sogenannte "Dritten Reich" getan haben. Die ja auch nur Ihre Pflicht im Sinne der Herrschenden, auf der Basis der damals geltenden Gesetze erfüllt haben.
Klar, dass die Erkenntnis dessen das Blut eines manisch-depressiv disponierten Menschen zum Kochen bringt, der in einem angeblich demokratischen Staat und mit der Illusion eines Rechtsstaates aufgewachsen ist.
Was ist zu tun?
Wer das <System> der Illusion, in der wir uns befinden, sorgfältig studiert, der wird zu der Erkenntnis kommen (müssen) das der Zug in diesem Szenario abgefahren ist. <Diese Welt> wird sich mit absoluter Sicherheit nicht in das <Paradies auf Erden> verwandeln, weil die Machtverhältnisse innerhalb dieses Planspiels gemäß dem, was ich über <Gesetze des Körpers> gesagt habe, <real> sind. Möglichkeiten:
(a)
Der Weg, in der <materiellen Welt> zu verbleiben und es sich gemäß der gegebene Intelligenz <gut gehen> zu lassen, indem man alles Negative ausblendet, während die Welt um einen herum in Flammen steht, kann nicht der richtige Weg sein. Wer diesen Weg zu gehen versucht, wird dicke Minuspunkte einsammeln.
(b)
Bleibt nur, mit der Erkenntnis, dass die uns gestellte Aufgabe, <diese Welt> zu einer besseren zu machen, aufgrund der uns gegebenen Macht nicht lösbar ist. Die richtige Antwort, die wir dem großen Programmierer zu geben haben, lautet folglich: "Die Aufgabe ist mit den vorhandenen Mitteln nicht lösbar." bis dahin haben wir gemäß dem Text von Janwellem van de Wetering die Wahl, das Spiel des Lebens auf einer höheren Ebene noch ein Weilchen weiter zu spielen oder <den Stecker zu ziehen>.
Ich habe mich dafür entschieden, noch ein Weilchen weiterzuspielen. Bin bereit, demnächst mit dem Wissen, dass mir letztlich keiner was kann, ein paar Ver-rücktheiten mit der Gelassenheit dessen durchzuspielen, der erkannt hat, dass alles letztlich Maya ist - Illusion.
In diesem Sinne weiter einen <schönen Sonntag< (Floskelkram).
Hare Krisna!
Wolfgang
Eine Welt für manisch depressive Menschen?
Hi Michael,
nun habe ich gelernt, wie dieses <Ding> eingeschränkt nutzen kann. Im Moment schreibe ich im <gesicherten Modus" in meinem bewährten eMail-Progrann "PostMe". Wenn der Text fertig ist, speichere ich ab, starte den Computer im <Normal-Modus>, in dem ich dann meine eMails abholen und/oder versenden kann, bevor der sich <aufhängt>.
Ich <sehe> das als Zeichen, das mir signalisiert, dass es für mich dran ist, in Zukunft weniger Zeit am Rechner zu verbringen. Nun muss ich mich fragen, was denn stattdessen <dran> sein könnte...
Lesen? Spazieren-gehen/radfahren? Auf jeden Fall erst mal die Bude hier klar-machen für den Besuch der vier Chinesen, die während der Textil-Messe im Januar fünf Tage/Nächte bei mir zu Gast sein werden. Das wird brutto 750 Euro bringen, was meine Finanzen auf plus/minus Null bringen wird. Ich darf also damit rechnen, im Mai wieder 2.000 Euro <Spielgeld> zur Verfügung zu haben...
Ich werde meinen Körper in diesen fünf Nächten als Letzten zur Ruhe betten und zwar auf dem dann zum Bett umfunktionierten Hochregal, das ich im vergangenen August hier im Flur gebaut habe. Das ist eine wirklich manische Lösung. Das Problem, das ich bis gestern noch nicht gelöst hatte, war, wie ich auf das Hochbett hinauf steigen kann. Ich habe zwar eine Trittleiter, aber die würde dann nachts im Wege stehen, wenn einer meiner Gäste zur Toilette muss.
Die Lösung, die mir in der vergangenen Nacht während des Schlafens <gegeben> worden ist, wäre mir im Tagbewusstsein niemals eingefallen. Ich schildere dir as jetzt hier mal mit Worten, weil ich nicht weiß, ob ich die erklärenden Fotos per Attachment werde senden können. Wenn nicht, dann werde ich dir diese Fotos in den nächsten Tagen mal vom Internet-Cafe aus senden.
Die Lösung ist der Beweis für das manische Querdenkertalent:
Einfach an der Außenseite des Regals am Stützbalken drei 40 cm lange Kanthölzer als quasi Leitersprossen mit jeweils zwei Schraubzwingen befestigen. Dann erst einen Schritt auf das etwa 50 cm hohe Schränkchen, auf dem das Telefon steht, und von dort auf weiter in die Höhe mittels der famosen Sprossen dieser improvisierten Leiter.
Ich werte diesen <Einfall> als weiteren Beweis für meine Hypothese, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation sein könnte. Dies, weil ich sicher bin, dass ich auf diese eigentlich simple Lösung über <logisches Denken> nicht gekommen wäre...
Auch die Tatsache, dass meine neue Mieterin ohne weiteres einverstanden gewesen ist, ihr Zimmer für diese fünf Tage im Januar frei zu geben, ist ein <Zufall>, den man als <Zeichen> dafür sehen kann, dass da jemand ist, der unser Schicksal bestimmt. Dies aber nicht in der Weise eines allmächtigen Gottes, den uns die Religionen weis machen wollen, sondern in diesem Fall als Belohnung für meinen Mut, diese wahnwitzige Vermietung auch nur anzudenken.
Was bleibt?
Die Erkenntnis, dass es darauf ankommt, das <Spiel des Lebens> anzunehmen und zu spielen. Die Aufgabe, die ich derzeitig zu lösen habe, scheint irgendetwas mit "Akzeptanz" und "gib nicht auf" zu tun zu haben. Mehr darüber in meinem nächsten Brief.
Herzliche Grüße
Wolfgang
PS: Hattest du nicht geplant, auf einen Besuch vorbei zu kommen?
#
Hi Michael,
an der Computerfront nichts Neues - ich kann eMails gerade noch absenden oder abholen (entweder das Eine oder das Andere) dann schaltet <das Ding> ab...
Sowieso frage ich mich, ob "Computa" uns in irgendeiner Weise <nach vorne> bringt oder ob das (wieder einmal) ein Irrweg im Labyrinth ist? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, weil "Computa" immerhin den Film "Matrix" ermöglicht hat und auch "Geheimnis-hinter-der-Materie.com". Was nichts viel heißen muss - immerhin gibt es lange Irrwege im Labyrinth...
Im Moment hänge ich ziemlich in der Luft - keine Ziele - keine Aufgaben. Ich komme mir wirklich-unwirklich vor. Dieses Frankfurt. Menschen wuseln hin und her. Und was für Gestalten - teilweise. Ich stelle mir vor, irgendjemand hätte mir vor 40 Jahren gesagt, dass eine Zeit kommen würde, in der jeder Mensch - selbst die Bettler - ein Telefon in der Tasche hätten und dass durchschnittlich in jedem Haushalt auf diesem Planeten mindestens ein "Comtuta" zu finden sei...
Rechne mal die Anzahl der Menschen hoch und bewundere, dass es Menschen wie Bill Gates gelungen ist, Milliarden Menschen dazu zu bewegen, monatlich mindestens 20 Euro für <Kommunikation> zu bezahlen. Lausche mal, was die jungen Menschen über Handy kommunizieren: 90 Prozent Non-sense. Und dann SMS - und dieser Facebook- XING-Secondlife-und-so-weiter-Scheißdreck...
Und ich denke an diese koreanische Mitbewohnerin in meiner WG, die wie ein Geist in dieser Wohnung herumgeirrt ist, kaum noch fähig gewesen ist, die einfachsten Verrichtungen im Haushalt zu bewältigen und/oder ein Mindestmaß an Kommunikation zu führen. Und ihre Reaktion, als ich ihr gesagt habe, dass ich in einer Welt, in der alle Menschen wie sie seien, nicht mehr leben wollen würde. Tatsache ist aber, dass es in diese Richtung läuft - vielleicht ist das schon ein Training das Überleben im Atombunker?
Tja - und wenn ich dann mal wieder Günther Anders lese und die unausweichliche Entwicklung dessen realisiere, was der vor mehr als 30 Jahren vorausgesehen hat. Dem gemäß ist es nur eine Frage der Zeit, bis de Atomkrieg stattfindet.
Manisch-depessives Denken?
Und dennoch geht die Geschichte weiter: Die Möglichkeit dass Anders <Recht> gehabt hat, er aber nicht <sehen> konnte, dass er nur innerhalb eines Planspiels Recht gehabt hat...
Das Faszinierene an der Idee, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation sein könnte, ist, dass dem gemäß jede Theorie innerhalb ihres Rahmens stimmig ist und dass innerhalb der Matrix Parallelwelten möglich sind, so dass du in einer Version der Welt am Roulettetisch sitzt und gewinnst, während du in der Parralelwelt auch am Roulettetisch sitzt und verlierst. Der Eine bekommt die Diagnose "Krebs", ißt fortan nur noch Weintrauben und der Krebs verschwindet, der Andre tut es ihm nach und der Krebs bring ihn um. Und-so-weiter...
Senn: Wenn die Welt nur in unseren Gedanken stattfindet, dann ist gemäß der Werbung von Toyota
"ALLES MÖGLICH"...
Das für den Moment.
Ich grüße dich - aus Franfurt
Wolfgang

