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Die Rubriken "Briefe (2-7)" setzen zum Verständnis voraus, dass  meine Texte aus "Labyrinth?" und "Briefe (1)" gelesen und verstanden worden sind.

 

Weiterhin werde ich mir in Zukunft die Mühe ersparen, diese Texte zu nummerieren. Obwohl ich alle Briefe durch das Korrekturprogramm von WORD laufen lasse, gibt es hin und wieder kleine Fehler, die das Programm nicht erkennt. Ich bitte, solche Fehler in Kauf zu nehmen und mir zuzugestehen, das ich meine Zeit für Wichtigeres nutzen möchte. Danke! 

 

Ich empfehle, die Briefe in WORD zu kopieren und dort Merker zu setzen, mit deren Hilfe man eine individuelle Gliederung erreichen kann.

 

Ein manisches Drama

Ein Nummer kleiner hätte es auch getan. Ein guter Psychologe hätte diese manisch-depressive Bäuerlein...

 

... zur Einsicht bringen können. Ich jedenfalls hätte dieses Drama mit einem einzigen Gespräch verhindern können.

 

YouTube-Video

 

Michael H. schrieb am 25.02.2010:

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...mein "Rückzug" (bzw. auf Standby/Bereitschaft geschaltet) aus der "Wolfgang & Michael GmbH", wenn ich das mal so nennen darf, dient eher dem Wiederaufbau meiner körperlichen und geistigen Schaffenskraft, der Focusierung auf das für mich Wesentliche, und wird daher das Gegenteil von "Depression" bewirken. Die ersten Früchte reifen bereits heran.
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Hallo, lieber Michael,

 

es ist 5.45 und ich sitze in der Küche an meinem alten Rechner, weil ich nicht (wie sonst meist) wieder einschlafen konnte. Dies, weil mir nach dem Aufwachen etwas Wichtiges klar geworden ist, das ausnahmsweise der sofortigen Bearbeitung bedarf. Dieses <Wichtige> besteht darin, dass mir in dieser Nacht die Lösung eines Rätsels <gegeben> worden ist, an dessen ich schon lange herumknacke. <Gegeben-worden> - meint, dass ich seit einiger Zeit zu 100 Prozent zu wissen glaube, dass das, was wir als <Realwelt> wahrnehmen, eine Simulation ist, ein Planspiel, das dazu dient, unseren Charakter zu verändern. Wieder und wieder konfrontiert uns die Instanz, die ich <den großen Programmierer> nennte (und die man durchaus auch als <Gott> bezeichnen könnte) mit <Problemen>, an denen wir <reifen> können oder auch nicht.

 

Letzteres kann das zur Folge haben, was die östlichen Religionen "schlechtes Karma" nennen. Dazu merke ich an, dass der Karma- Gedanke von <den Menschen> genauso zur Manipulation benutzt werden kann, wie alles andere auch.

 

Die Aufgabenstellung in deinem, Teo's und meinem momentanen Bild ist, aus der Konstellation <Geldmangel> in die Konstellation <Geldfülle> zu kommen. Das können wir gemeinsam (als Team) machen oder jeder von uns allein. Das ist das <Entweder-oder>. Als Querdenker sehe ich weitere Möglichkeiten, die auf <Sowohl-als-auch> basieren. Das könnte bezüglich <Zusammenarbeit> zu Beispiel temporäre Zusammenarbeit bedeuten...

 

Temporäre Zusammenarbeit könnte zum Beispiel, dass wir ins gegenseitig unsere Wahrnehmung des Anderen mitteilen, sofern erwünscht. Dies, weil man die <blinden Flecken> bei sich selbst nicht immer zu sehen imstande ist.

 

"Konstruktive Kritik" - nennt man dieses Vorgehen, und als konstruktive Kritik ist gemeint, wenn ich dir, Michael, mitteile, dass ich wahrnehme, dass du, als nur in geringem Maße manisch-depressiv disponierter Mensch,  zu sehr in <Entweder-oder-Szenarien> denkst, und, dass du es zu eilig hast, den von dir beklagten Zustand zu ändern. Und, dass du als nur in geringem Maße manisch-depressiv disponierter Mensch, ein Problem damit zu haben scheinst, anzuerkennen, dass in einem Team mal der eine, mal der andere der <Anführer> sein muss. Das beste Beispiel dafür ist die Seilschaft der Bergsteiger, die im Idealfall aus Menschen besteht, die alle einigermaßen gut Bergsteigen können, aber in irgend- einem Teilgebiet besser sind, als die übrigen Mitglieder des Teams. Da führt dann einmal derjenige, der <im Kamin> besonders gut klettern kann, das andere mal derjenige, der an der Steinwand besser ist. Und-so-weiter...

 

Ich hatte, als ich dir eine mögliche Zusammenarbeit angeboten habe, genau das im Sinn, und ich habe dich deshalb in erster Linie als einen <Experten im Verkauf> gesehen, aber ich habe immerhin auch die Möglichkeit gesehen, dass dein besonderes Talent ganz wo anders liegen könnte, nämlich zum Beispiel im Kuchenbacken, und, dass <der große Programmierer> für dich ganz was anderes vorgesehen haben könnte...

 

Das "Heureka", das ich heute etwa fünf Minuten nach dem Aufwachen hatte, bezog sich darauf, dass ich glaube, jetzt die Lösung des Problems "Labyrinth?" bekommen zu haben, und das ist zum Teil dir zu verdanken, bzw. dem Swen, den du bei deinem letzten Besuch mitgebracht hattest, damit der meinen Rechner überprüft.

 

Der Swen hat bei mir quasi einen Schalter gedrückt, - er hat eine kleine Bemerkung gemacht, die mich veranlasst hat, im Projekt "Labyrinth?" zum Bezahl-System "Spendenbasis" zurückzukehren, dass ich zu Beginn des Projektes bereits einmal (mit mäßigem Erfolg) probiert hatte. Damals haben wir "die Zeit ist noch nicht reif dafür" gesagt und auf das dir bekannte System umgestellt.

 

Indem ich Swen's Bemerkung aufgenommen habe, und ich meine Webseite (die durch den Ausfall des Computers und meine damit verbundene Untätigkeit bei Google wieder abgerutscht ist) dann nach relativ kurzem Nachdenken probeweise auf Spendenbasis umgestellt habe. Dies allerdings nicht auf anonymen Download, sondern auf Anforderung per eMail, was mir die Möglichkeit gibt mit den Anfordernden zu kommunizieren. Was ich getan habe. Und dabei bin ich <auf die Spur> gekommen, warum der Verkauf von "Labyrinth?" derart abgesackt ist...*

 

Du hast, als ich dir angeboten habe, den Vertrieb von "Labyrinth?" zu übernehmen, gesagt, die manisch-depressiv Disponierten seien, wie Petra und dein Bruder, alle unheilbar "Banane" und deshalb gäbe es keinen <Markt> für das Buch. Ich sehe das seit Jahren anders, sehe allerdings auch die starken Gegenkräfte. Es galt also, das zu finden, was ich "die Lücke im System" nenne, die Lücke, die zu finden ich das Talent auf deiner Seite gesehen habe. Nun sehe ich,dass du aus Mangel an Informationen nicht auf die Lösung kommen konntest. Das ist mir klar gewesen, weshalb ich mehrfach ein <Brainstorming - Sammeln von spontanen Einfällen zur Lösung eines Problems> vorgeschlagen habe, das aber wegen Lethargie deinerseits nicht zustande gekommen ist.

 

Ich akzeptiere deinen Rückzug und empfehle dir, die wichtige Geschichte "Am Ende des Lebens" in "Labyrinth?" noch einmal oder besser mehrmals zu lesen, weil dort eines der wichtigsten Prinzipien unseres <Seins> geschildert wird. "Sind denn das Boot und der Helikopter nicht angekommen, die ich dir geschickt habe?"

 

In diesem Sinne - dir alles Gute.

 

Herzliche Grüße

Wolfgang

 

Frankfurt-26-02-2010

 

Meine Meinung:

Ich wünsche dir, dass die <reifenden Früchte> saftig genug sein werden, dich zu Zufriedenheit zu bringen. Ich habe, was das betrifft, Zweifel, weil ich zu wissen glaube, dass man in dieser Zeit nur mittels Denken und Handeln außerhalb der <Trampelpfade> nach vorn kommen kann.

 

*Mehr darüber in meinem nächsten Brief.

 

Wer sich dieses Video mit wachen Augen anschaut, der sieht, wohin Rechthaberei führen kann.

 

Auf der anderen Seite zeigt es aber auch, dass in diesem Staat das Ausrasten manisch disponierter Menschen seitens der Behörden <gepusht< wird, damit die Medizin-Industrie, Gerichte und Behörden Umsatz machen können. Es kann doch für einen vernünftig denkenden intelligenten Menschen nicht den geringsten Zweifel an der Tatsache geben, dass man diesen <Fall> auch ohne diesen weit übertriebenen Polizei-Aufwand hätte friedlich lösen können.

 

 

 

 

Manisch-depressiv und <die >Welt>

SanSan ist die eMail-Adresse meiner Frau. Ich benutze diese Adresse, um Daten zwischen dem einen Rechner, der nur noch im abgesicherten Modus läuft, auf meinen neuen Windows-7-Rechner, auf dem mein eMail-Programm (noch) nicht läuft) hin und her zu schieben.

Hallo M,

ich lese deinen Brief mit gemischten Gefühlen. Dies, weil ich deinen Zorn gegen <diese Welt> nicht (mehr) teile.

Vielmehr sehe ich diese Welt als ein Planspiel an, in dem es für uns als Teilnehmer die Aufgabe besteht, die von uns als <falsch> empfundenen Zustände im Rahmen des uns gegebenen Kredits (Möglichkeiten) zu verbessern.

Dazu:

(1)

<Welt-verbessern-wollen> ist eines der Kriterien, die den wirklich manisch—depressiv disponierten Menschen ausmacht.

(1a)

<Recht-haben wollen> ist ein Kriterium, dass wirklich manisch—depressiv dis­ponierte Menschen ausmacht.

(1b)

Jegliche Form von Korruption (Vorteilnahme im Amt) bringt die manisch-­depressiv-­dis­ponierte Seele zum Kochen.­

Jegliche Form von Korruption (Vorteilnahme im Amt) bringt die manisch-­depressiv-­dis­ponierte Seele zum Kochen.­ Das fängt nicht da an, wo der Amts­träger heimlich Geld annimmt, um irgend­jemand zu begünstigen, sondern schon da, wo (wie es hier vor meinem Haus tag­täglich passiert) Polizisten mit ihrem Dienst­wagen verkehrs­widrig halten, um ihren privaten Imbiss beim Chinesen abzuholen und/­oder ihre privaten Einkäufe und Bank­geschäfte zu er­ledigen. Auch die Einstellung von Straf­ver­fahren durch über­­arbeitete <Staats­anwälte, die sich auf diese Weise Arbeit vom Hals schaffen wollen, ist nach meinem Emp­finden Korruption

Mit <Kali-Juga> habe ich nichts mehr am Hut.

Damit sage ich nicht, dass ich nicht damit übereinstimme, dass wir im Zeitalter des Streites, der Täuschung, der Korruption und des Betruges leben, sondern, dass das, was die Religionen vermitteln, Teil des großen Spiels ist.

Ich glaube nicht mehr an Gott und die Götter im Sinne der Reli­gionen, aber ich glaube fest daran, dass es eine Kraft <über uns> gibt, die unsere Schicksale steuert und regelt. Diese Kraft nenne ich im Moment mangels eines besseren Begriffs den <großen Pro­­gram­­mierer>, - ich würde nicht protestieren, wenn jemand diese Instanz <Gott> nennen würde.

Zurück zum Praktischen:

Ein Problem, das die meisten manisch und depressiv dis­ponierten Menschen nach meiner Beobachtung haben, ist, dass sie nicht team­-fähig, sondern Einzel­kämpfer sind, die sich keinen Auto­ritäten unter­werfen wollen, sondern sich selbst für die Größten und Besten halten.

Das ist der Grund, warum das in „Labyrinth?“ be­schriebene Projekt „Brain­­pool für manisch und depressiv dis­ponierte Menschen“ nicht zu­stande ge­kommen ist.

Die Welt ist heute so vielfältig und kompliziert geworden, dass Einzel­kämpfer auf verlorenen Posten stehen.

Aber das Ver­ständ­nis, dass Führer­schaft im Idealfall so wie  bei der Seilschaft in den Bergen zu funktionieren hat, wo die Ver­schiedensten Talente in einem Team vereint sind und jeweils der­jenige führt, dessen Talent für die jeweilige Situation im Berg am besten geeignet ist, fehlt den meisten manisch und depressiv dis­ponierten Menschen definitiv.

Das trifft übrigens (nach meiner Wahrnehmung) in besonderem Maße auf dich zu, weshalb ich noch zögere, den>Briefwechsel mit dir wieder aufzunehmen. Auf den Tod deiner Mutter zu reagieren, ist eine andere <Sache gewesen…

Auf der anderen Seite bin ich nicht nachtragend. Ich hatte in den vergangenen Monaten weder Wut noch etwas anderes in dieser Richtung gegen dich, aber ich kappe auch jetzt noch jegliche Verbindung mit unbelehrbaren Menschen.

Du beklagst, dass <die Sache> nicht nach vorn kommt.

Auf der anderen Seite erlebte ich dich als je­manden, der dann, wenn es etwas zu tun gibt, als zuerst fragst, was für dich da­bei heraus­kommt.

Beispiel: Es hätte dich wenig Mühe gekostet, die Adresse dieser Türkin heraus­zu­finden, denn du wohnst ja in ihrer Nähe.

Ich selbst habe kein Problem damit, dass du das nicht getan hast, so wie ich kein Problem damit habe, als jemand, der alle seine Wege mit dem Rad absolviert, tag­täglich durch­schnitt­lich 25, zum Teil massive Vor­fahrt­ver­letzungen hinzunehmen.

Ja, - dann wünsche ich dir eine schöne Zeit.

Herzliche Grüße

Wolfgang

 

 

Michael H. - manisch-depressiv?

 

Michael H. schrieb am 27.02.2010:

...du bist weit und breit der einzigste "Mensch", der die "Lage" hinreichend klar analysiert hat. Ohne Wenn und Aber. Vor ca. vier Stunden bin ich, zitternd wie Espenlaub, zu Bett gegangen, habe mich an Petra gewärmt, war zu nichts in der Lage und hätte noch zehn Decken gebrauchen können. Aber das Zittern kam ja von "innen"... Seit dem habe ich keine einzigste Minute geschlafen. Mein Zustand hat sich gewandelt, mir ist wärmer, alle Knochen tun mir weh, mein Schädel brummt, ich habe grippeähnliche Symptome, <weiß> aber, dass das keine sog. Grippe ist. Ich fühle mich im "Würgegriff" von "etwas"...

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Ja, was soll ich dazu sagen/schreiben, lieber Michael?

Das zentrale Problem scheint mir zu sein, dass du, obwohl manisch und depressiv disponiert,  nicht die Vorstellungskraft besitzt, dir vorzustellen, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation, ein Planspiel sein könnte. Wer als intelligenter (!) diese <Welt> ernst nimmt, der hat ein Problem.

Auch ich nehme das in dieser Zeit ganz bewusst wahr. Die <Welt>, die ich um mich herum wahrnehme, wird von Tag zu Tag surrealistischer. Gestern hat mich nach langer Zeit mal wieder mein mazedonischer Freund Meriton besucht. Stand, wie üblich, unangemeldet vor meiner Türe, als ich gerade in mitten in einer <wichtigen> Arbeit bezüglich der Konfiguration des Computer­­programms gewesen bin. Später hat er mir das Kompliment gemacht, dass ich einer von wenigen Menschen bin, den er kennt, der in einer solchen Situation (noch) spontan reagieren kann: Computa zu und rein in den Spaziergang, in dessen Verlauf ich erfahren habe, dass der <Hit> des diesjährigen Kurzfilm-Festivals in Berlin ein Filmchen gewesen ist, das Menschen bei Sex mit Hunden gezeigt hat. Der größte Teil des Publikums soll begeistert, gewesen sein, - wenige, die das pervers fanden, sollen ausgebuht worden sein. Ist das die <grenzenlose Freiheit>, die Mensch angeblich in dieser Zeit hat? Es sollen angeblich schon mehr als hunderttausend Deutsche sein, die Sex mit Tieren haben.

Igittigitt! Ekelhaft. Ich selbst bin gewiss nicht prüde, aber Sex mit Tieren oder mit Kindern ist jenseits meiner Vorstellungskraft.

Was dein Problem betrifft: An deiner Stelle wäre ich gestern Nacht nicht an den Computa, sondern auf einen Spaziergang in die Natur gegangen.

Denk mal, was ich diesbezüglich in „Labyrinth? – Alternative Therapie für manische und depressive Menschen“ Das Bild, das mir kommt, ist weiterhin "Der Michael will zu viel und das auch noch zu schnell." Ich selbst eile mit Weile. Wenn man auf diese Weise achtsam durch <diese Welt> geht, können Dinge passieren. Ich hatte, als der Andreas die Kommunikation mit mir abgebrochen hat, zunächst den Impuls, ihn zur Kommunikation zu zwingen, habe dann aber die bereits begonnene eMail gelöscht und, voila - nachdem ich losgelassen hatte, kommt  er neuerdings (sehr herzlich) wieder auf mich zu. Die Sache mit dem 1000-Euro-Job hatte ich dir ja bereits mitgeteilt...

Ja. <Diese Welt> loslassen können. Dinge geschehen lassen können. Mein Bild ist der Segler, der on der Flaute mitten auf dem See völlig relaxt und gleichzeitig völlig bewusst auf den Wind wartet, damit er blitzschnell reagieren kann, wenn die Boe einfällt. Bei dir spüre ich im Moment manische Getriebenheit und Depression im Wechsel.

Was deine Geschäfts-Idee <Vermarktung von Bio-Produkten betrifft, halte ich das für zu konventionell. Wer in dieser Zeit und in deinem körperlichen Alter und mit zu geringem Kapital versucht, auf konventionelle Weise zu Geld zu kommen, hat meiner Meinung nach kaum Chancen.

Das ist dir innerlich auch bewusst. Würdest du mich sonst auf die Videos von Rémi Gaillard aufmerksam gemacht haben, der sich jenseits der Konvention <seinen Markt> geschaffen hat?

Ich bin gerade dabei, neue (zeitgemäße) Wege zu finden "Labyrinth?", dem du keine Chance gegeben hast, besser zu vermarkten.

Ich gehe das gelassen aber nicht hinausschiebend an, habe keine schlaflosen Nächte deswegen. Dies unter anderem, weil ich durch die Schule von Carlos Castaneda gegangen bin und seitdem weiß, dass der Tod mein ständiger Begleiter ist.

Dein jetziger Zustand zeigt mir, dass du in bestimmten Bereichen blinde Flecken hast. Das ist m. E. auch der Grund gewesen, warum du "Limits of Control" nicht kommentiert hast*.

Du könntest mal über den folgenden Satz meditieren, der in Varianten in diesem Film immer wieder vorgekommen ist.

Vielleicht könnte dir das helfen, dich selbst nicht mehr so wichtig zu nehmen?

"Diejenigen, die denken, sie seien mehr als die anderen, sollten sich zum Friedhof begeben. Dort werden sie sehen, was das Leben wirklich ist. Sie ist eine Handvoll Erde!"

* Deine und meine Wahrnehmung sind offensichtlich verschieden. Aus diesem Grunde präsentiere ich dir Ausschnitte aus <meinem Leben> als bildhafte Beispiele. Dies ohne jeglichen Anspruch, - ich habe diesen Brief (wie alle Briefe) in erster Linie für mich selbst geschrieben...

Dir alles Gute - was mich betrifft, <darfst> du in der Vermarktung von Bio-Produkten Erfolg haben...

Liebe Grüße

Wolfgang

Frankfurt-Main, am 28-Februar 2010

 

Mein manisch-depressives Potential und die GEZ

 

Mein manisch-depressives Potential...

Hallo Michael,

ich habe dir schon oft geschrieben, dass einer der ein großes manisch-depressives Potential hat, dies nicht loswerden kann.

Man kann versuchen dieses manisch-depressive Potential durch Einnahme von Psychop­harmaka zu unterdrücken oder man kann es mittels der Methode, die ich in "Labyrinth?" beschrieben habe, transformieren.

Diese Transformation führt nicht dazu, dass man das Thema <manisch-depressives Potential> vergessen kann.

Wer versucht, das, was ich in "Labyrinth?" geschrieben habe, in sein Leben umzusetzen, wird <diese Welt> weiterhin als unvollkommen, korrupt und ungerecht empfinden, - aber:

Er (oder sie) wird nicht mehr manisch reagieren.

Dafür ein Beispiel:

Ich lebe seit mehr als 15 Jahren medien-abstinent.

Was bedeutet, dass in der von mir bewohnten Wohnung weder Radio noch TV dudeln.

Nun begann ich vor zwei Monaten der bekannte Terror der GEZ, die inzwischen, von den meisten Bundesbürgern unbemerkt ein Gesetz durchgebracht haben, dem gemäß jeder, der einen internetfähigen Computa besitzt, an die GEZ zahlen muss.

Ich war und bin empört.

Dies, weil ich wirklich oder TV glotze, noch Radio höre, und ich das auch nicht tun würde, wenn es umsonst wäre.

Meine erste Reaktion war, die Kontrolleure des GEZ, die bekanntlich mit rüden Methoden vorgehen, auf manische Weise nicht in die Wohnung zu lassen.

Das ist <mein gutes Recht > (!!!)*

Dann habe ich über die möglichen Konsequenzen nachgedacht.

Und über die Macht­konstel­lation, bei der die Macht eindeutig auf der Seite der GEZ ist. Mein manisches Naturell hat gezetert und gejammert. Dem ging es <ums Prinzip>.

Aber schließlich hat sich das durch­gesetzt, was ich in "Labyrinth? - Alternative Therapie für Manisch-Depressive" bezüglich der Machtverhältnisse ausgesagt habe:

Ich habe heute (zähne­knirschend = das ist erlaubt) GEZ angemeldet.

Dir herzliche Grüße

Wolfgang

 

PS:

Frag’ dich mal, warum der Gesetzgeber dieses dem Bundesbürger dieses <gute Recht> zugesteht?

Eine Lücke im System?

Nein. <Das System> fördert damit das manische Potential.

Dem < System> sind gerichtliche Auseinandersetzungen, in denen ein Bürger sein <gutes Recht> gegenüber der GEZ durchsetzen will, hochwillkommen

– bringt es doch Umsatz für das Rechtswesen und in vielen Fällen auch für die psychiatrischen Kliniken, in die eine(r) eingewiesen wird, der von Gericht (ich verstehe, warum) ausrastet.

Jeder manisch-depressiv disponierte Mensch muss sich ständig vor Augen führen, dass wir in der BRD weder in einem Rechtsstaat, noch in einer Demokratie leben.

Korruption und Ungerechtigkeiten erlebt der <Normalbürger> in dieser Zeit nicht als Ausnahme, sondern als Normalfall.

Jeder, der diese Zeilen liest, sollte jetzt inne halten und mindestens zehnmal gebets­mühlen­artig „Korruption und Ungerechtigkeiten sind in <dieser Welt> völlig normal – es gilt des Recht des Stärkeren“ wiederholen.

Höre ich Einwände?

Ja, ich weiß, wie schwer es ist, als manisch-depressiv disponierter Mensch seine Ohnmacht gegen­über dem Macht­monopol einer absolut korrupten Demokratur zu ertragen…

 

Möglichkeit einer kreativ manischen Aktion?

 

Michael H. schrieb am 27.02.2010:

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Gib bitte bei "YouTube" einmal "Rémi Gaillard" ein. Das ist kein Witz! Dieser listige Franzose führt "die" an der Nase herum. Was für Dich und mich köstlich ein kann, bringt "die" zu typischen Reaktionen. Meine Sympathie hat der Kerl.

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Lieber Michael,

es wundert mich nicht, dass dieser kreativ manische Mensch deine Symphatie hat.

Indem du dir solche Videos anschaust, kompensierst du die Tat­sache, dass du sich selbst gerne so mutig präsentieren würdest, wie  es dieser Menschen (mit materiellem Erfolg) tut.

Da bin ich von anderem Kaliber, - auch ich könnte kreativ manische Happenings inszenieren.

Aber leider finde ich zur Zeit niemanden, der derartige Szenarien  <a la versteckte Kamera> zu filmen.

Ich erinnere diesbezüglich an das von mir als <Möglichkeit> in den Raum gestellte Szenario, gemäß ich dem betrügerischen Zahnarzt Wallentin in Frankfurt auf öffentlicher Straße eine Ladung (gut angestandenen) Urin ins Gesicht schütten wollte.

Alles, was du hättest tun müssen, wäre gewesen, zu gegener Zeit vor Ort zu sein und das Happening auf Video aufzunehmen.

Merkst du was?

Gruß

Wolfgang

 

Rechthaberei ist für manisch-depressiv disponierte Menschen das größte Problem.

Gute Fragen eines manisch-depressiv  disponierten Menschen.

Michael H. schrieb am 01.03.2010:

(1)

Warum betonst du wieder und wieder, dass manisch-depressiv disponierte Menschen lernen müssen, nicht mehr rechthaberisch zu sein und Korruption und Betrug als <normal> anzusehen?

(2)

Du schreibst, dass Deutschland im Jahre 2010 eine "Demokratur" sei -eine Industrie-Diktatur. Glaubst du, dass es in China besser sei?

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Hallo lieber Michael,

das sind gute Fragen, deren Beantwortung für manisch-depressive Menschen hilfreich sein kann:

 

Korruption und Betrug als <normal> anzusehen, fällt auch mir nicht leicht. Aber es ist nun mal so in dieser Zeit.

 

Das Problem für intelligente Menschen, die Gut und Böse noch <sehen> können, ist, dass es nicht einfach ist, mit Korruption und Betrug zu leben.

 

Tatsache ist jedoch, dass Korrupte und Betrüger in dieser Zeit die Macht haben, Menschen, die manisch agieren, für verrückt erklären und in die Psychiatrie einweisen zu lassen.

 

Das ist selbstverständlich auch eine Frage, wie <eng> es jemand sieht. Korruption fängt für mich nicht da an, wo ein Amtsträger Geld für seine Korruption nimmt, sondern bereits dann, wenn ein Staats­anwalt Straf­anzeigen einstellt, weil er zu faul ist, diese zu bearbeiten oder weil man ihm zu viele Fälle auf­gehalst hat.

 

Es ist bekannt, dass in unserem Staat sowohl die Staats­anwalt­schaften, als auch die Abteilung <Steuer­fahndung> der Finanz­ämter personal­mäßig unter­besetzt sind. Dahinter steckt System. Wie sonst ist es möglich, dass man in einer Gesellschaft, in der Millionen arbeits­­los sind, nicht mehr Menschen zu Staats­anwälten und Steuerfahndern ausbildet werden?

 

Die Frage ist auch, ob das mit der Unte­r­besetzung derartiger Stellen wirklich stimmt. Ich kenne Inhaber kleiner Geschäfte, bei denen die Steuer­fahnder mit <vier-Mann-hoch> erschienen sind.

 

Und auch der bekannte Fall, in dem lang­jährig erfolg­reiche Steuer- fahnder in Hessen für manisch-­krank erklärt worden sind, weil sie die Zentrale der Commerzbank durchsuchen wollten, zeigt wie korrupt der <Rechts­staat> Deutsch­land ist.

 

Von den Herren Acker­mann und Esser, Millionen­betrügern, die mit dem Sieges­zeichen aus dem Gerichts­saal stolziert sind, soll hier nicht die Rede sein…

 

Der manisch-­depressiv disponierte Mensch muss das alles hin­nehmen, weil ihm nichts anderes übrig bleibt.

 

Die Macht ist in dem <Rechts­staat> Deutschland in den Händen einer betrüge­rischen und korrupten Kaste, die sich nur da­durch an der Macht halten kann, weil von denen kon­trol­lierte Industrie und Staat das Macht­­mono­pol haben. Und dies selbst­­ver­­ständlich auch, weil Menschen der unteren Gesell­­schafts­­klassen bereits sind, den Mächtigen als Polizisten und Soldaten zu dienen.

 

(2)

In China ist es nicht besser – nur ehrlicher.

 

Da wird keinem schon in der Grund­­schule suggeriert, dass dieser Staat ein <Rechts­staat> sei – folglich wachsen da Menschen heran, die <ihr gutes Recht> dort reklamieren, wo Korruption und Betrug eine Frage per­sön­licher Macht ist.

 

Ich gehe über diese Frage hinaus:

Es gab und gibt keinen Staat auf diesem Planeten, in dem der <kleine Mann> oder der <Normal­bürger> nicht betrogen wird und er (oder sie) Ge­rechtig­keit bekommt. Gerechtig­keit ist ein Traum - und Träume sind bekanntlich Schäume.

 

Dennoch glaube ich fest daran, dass es sich <lohnt> ehrlich und gerecht zu bleiben. Dies, weil ich, obwohl ich nicht n die Götter der Religionen glaube, davon überzeugt bin, dass am Ende des Erdenlebens die große Abrechnung kommt.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir, lieber Michael, einen guten Tag.

 

 

Worte zum Thema "manisches Aufwachen"...

Michael Horn schrieb am 28.02.2010:
...deine Seite <manisch-depressiv.de> habe ich bei Google auf der vierten Seite in fünfter Position gefunden. Was für ein Erdrutsch...
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Guten Morgen, lieber Michael,

das kann man in der Art von "das Glas ist schon halb leer" so oder so sehen. Gestern Morgen war diese Webseite von auf Seite sechs in der Position sieben. Gestern Nachmittag habe ich nach mehr als drei Monaten Inaktivität begonnen, dort wieder Texte einzustellen - ich hätte nicht gedacht, dass die Suchmaschinen von Google diese Aktivität so schnell bemerken würden.
Das Glas ist also noch halb voll…

 

Nach dieser Einleitung möchte ich dir mitteilen, dass ich heute Morgen gegen 4.45 <mit einem Kick> aufgewacht bin.

 

Ich spürte manische Energie, und ich habe bewusst gegen die von mir aufgestellten Regeln in "Labyrinth? - Alternative Therapie für manisch-depressiv-disponierte Menschen" verstoßen, indem ich aufgestanden bin, und den Rechner eingeschaltet habe.

 
Ich habe dies aber in dem Wissen getan, dass ich heute über Tag Gelegenheit haben werde, den notwendigen Schlaf nachzuholen.

 

Und: Ich habe die Lektion "Eile mit Weile" gelernt - ich spüre keine manische Getriebenheit.

Beim Aufwachen stand der Brief an diese Taiwan-Leute vor meinem geistigen Auge, an dem ich seit Wochen <herumknabbere>. Auch was das betrifft, bin ich mit viel Weile geeilt. Ich WUSSTE die ganze Zeit, dass ich diesen Kontakt vermurksen würde, wenn es mir nicht gelänge, mein Anliegen auf weniger als eine Seite DIN-A-4 zu reduzieren.

 

Du findest den noch unkorrigierten Entwurf, den ich kurz nach dem Aufwachen inspiriert geschrieben habe, hier im Attachment - ich hoffe, dein <little English> gut genug ist, dich die <power> spüren zu lassen, die in diesem Brief fließt. Super-direkter Einstieg, der im Gegensatz zu früheren Entwürfen nicht darin besteht, mich zuerst vorzustellen, sondern gleich zum Thema zu kommen.

 

Diese Aktion läuft selbstverständlich unter der Prämisse des "…doch der Segen kommt von oben" aus Schillers (?) "Lied von der Glocke".

 

Ich bin mir sehr bewusst, dass all mein Handeln nicht zum Ziel führen kann, wenn die Instanz, die ich <den großen Programmierer> nenne, für mich eine andere Art von Erfahrung vorgesehen hat.

 

Liebe Grüße
Wolfgang

 

Manisch-depressiv disponierte Menschen und die <Realität dieser Welt>.

Hallo M.,


...dann seid ihr ja beide erlöst - Dir eine gute Zeit in der Türkei.


Herzliche Grüße

Wolfgang

 

PS:

Mir geht es nicht gut und auch nicht schlecht - seit ich über das Video eines Türken (geheimnisdermaterie.com) die letzte Bestätigung dafür bekommen habe, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel ist, eine Simulation. Was übrigens total mit der Lehre des Buddha korrespondiert, der "Alles ist Maya- Illusion" gesagt hat.

 

Weiterhin manisch und depressiv disponiert, muss ich mir das, was ich in <Labyrinth ausgesagt habe, täglich im Bewusstsein halten, denn <diese Welt> wird für intelligente und denkende <Menschen> von Tag zu Tag schlimmer.

 

Was im Sinne eines Planspiels logisch und verständlich ist, was  mit der Bibel übereinstimmt, der gemäß <den Menschen> die Apokalypse bevorsteht - eine Zeit, in der die Lebenden die Toten beneiden werden.

 

In Frankfurt, und dort auch noch im Bahnhofsviertel, zu leben ist  wie <Sodom und Gomorra> - speziell, wenn ich die Junkie-Szene betrachte - den Tanz der Verlorenen.

 

<MyZeil> plus Goethestraße sind der Gegenpol -

Tempel des Konsums für hirnlose <Menschen>, die gut dran zu sein scheinen, weil sie ihren Zustand der Idiotie ja selbst nicht wahrnehmen können.

 

Ein Besucher von einem anderen Planeten würde diese Menschen als <glücklich> wahrnehmen und von ein paar "Miesepetern" (Menschen wie ich) berichten, die einfach nicht glücklich sein wollen.

 

Hm, jaaaaaaaaa...

Mir wird gerade bewusst, dass bei dir der Eindruck entstehen könnte, dass ich wieder einmal dabei wäre, auszuufern. Dem ist nicht so - ich schreibe Texte wie diesen in erster Linie für dich, in zweiter Linie für mich und in dritter Linie für die Leser von "Labyrinth?" die über die Rubrik "Briefe" meiner Webseite mit-lesen können. Die Namen der <Menschen>, denen ich Briefe schreibe, sind dort selbstverständlich so verändert, dass niemand deren wahren Namen erfahren wird.

 

Ich genieße es in gewisser Weise, in dem Bewusstsein, dass ich nicht mehr in krankhafte Phasen von Manie und Depression geraten werde, mal manisch und mal depressiv zu sein.

 

Was "Labyrinth? - alternative Therapie für manisch-depressiv disponierte Menschen betrifft, so gab es einen kurzen Moment, in dem ich dieses Projekt beenden wollte - aber nun hat es neues Leben bekommen.

 

Ich bin zu den Ur­sprüngen zurückgekehrt

- das heißt, dass ich das Buch wieder (wie zu Anfang) auf Spendenbasis abgebe.

 

Dies, um den Vorwurf der pharmazeutischen Industrie zu entkräften, ich sei ein Abzocker.

 

Wenn, und ich betone <wenn>, das was wir als <reale Welt> wahr­nehmen, ein Planspiel ist  - eine Simulation - dann stellt sich die Frage, welchem Zweck diese Simulation dienen könnte. Die Antwort auf diese Frage ist mir, als einem, den sein manisch-­depressives Naturell zum Quer­denken befähigt, klar: Eine Simulation dient dazu, etwas zu trainieren.

 

Ein Flugsimulator dient zum Beispiel dazu, angehende Piloten in einer Weise zu trainieren, dass die Abstürze erleben können, ohne selbst zu Schaden zu kommen und teure Flugzeuge und Passagiere kommen auch nicht zu  

 

In ähnlicher Weise verhält es sich mit dem Planspiel "Leben als Mensch auf dem Planeten Erde", dass uns - in dem Punkt bin ich sicher- , das Mensch-sein trainieren soll, - Eigenschafen wie Ehre, Ehrlichkeit, Güte, Vertrauen, und-so-weiter bis hin zur All-Liebe, die Jesus von Nazareth gelehrt hat.

 

Das für den Moment. Nochmal: Dir Alles Gute in der Türkei...

 

Manisch-depressiv disponierte Menschen sollten das Kleingedruckte immer aufmerksam lesen.

 

Hallo, lieber Michael,

da sitze ich nun vor diesem >Rechner, - habe gerade <WORD>   geöffnet, von dem  auf diesem Rechner nur eine 60-Tage-Probeversion installiert ist. Danach heißt es Abschied nehmen oder extra dazu kaufen. Auf diese Weise kann Saturn einen Rechner preiswert erscheinen lassen, und die meisten Käufer erkennen erst nach dem Kauf, dass  die <preiswerte> Computa so preiswert nicht ist.

Ich werde mir nach Ablauf dieser Frist wahrscheinlich <Star-Office> kaufen, dass nur 10% dessen kostet, was Microsoft verlangt. Dieses Programm erkennt die WORD-Dokumente und kann diese auch verarbeiten.

Nun zu der >Geschäfts-Idee <Foto-Studio>, die mir gekommen ist, als ich vorgestern am Main entlang gefahren bin.  Es gibt an der Mainpromenade (Sachsenhausener Ufer) unterhalb des Offen­bacher Schiffs­hebe­werkes eine Tennisanlage, ein großes beliebtes Ausflugslokal plus vier kleinere Ausflugs-lokale und ca. 60 Meter davon entfernt liegt ein ausgemustertes Schiff dauerhaft am Ufer. Dieses Schiff ist das „Atelier-Schiff“ – ein städtisches Projekt zur Kunstförderung. Zufällig bin ich jemand, auf den das Prädikat „künstlerischer Fotograf“ zutrifft, - ich behaupte, einer der besten Fotografen für Kinder­portraits zu sein, wobei meine Stärke in erster Linie die Regie betrifft.

„Der Markt für Fotografie ist tot“, wirst du jetzt zu Recht sagen. Ist er auch, mit den Augen eines <Normalmenschen> gesehen. Richtig gesehen: In jedem >Haushalt gibt es inzwischen mindestens ein digitales Foto-Ding, - die Menschen gehen nicht mehr zum Fotografen, sondern machen hunderte von Bildern in der Hoffnung, dass der <glückliche Schuss> dabei ist.

Manisch-depressiv disponierte Menschen jedoch denken quer. Tatsache ist, dass ein Profi-Foto dennoch besser ist, und dass es ein Publikum gibt, dass das zu schätzen weiß. Und genau dieses Publikum promeniert dort am Main-Ufer.

Stell dir eine gut gemachte Präsentation am Ufer vor dem Atelier-Schiff vor, und das Angebot: „Fünf professionelle Kinder-Portraits – 5-50 Euro. Das ist spottbillig, aber ein Profi wie ich macht das in fünf Minuten. Und es gibt dann selbstverständlich keine Papier-Bilder, sondern (nur) die Daten auf CD- Die Präsentation erfolgt eindrucksvoll auf einem Groß-Monitor. So was kann man nicht ambulant machen, aber auf dem Atelier-Schiff wäre es möglich…

Ich werde gleich am kommenden Montag zum Kulturamt gehen und mich um einen dieser Atelier-Räume bewerben.

Auch in der „Labyrinth? – Sache gibt es Fortschritte. Ich habe gestern auf der Webseite einen Spenden-Button installiert, der es den Leuten, die was spenden wollen, einfach macht. Im Moment denke ich über Pay-by-click-Werbung bei Google nach. Ich hatte diesbezüglich bei Google den Button „Neu bei AdWords? Unser Vertriebsteam kann Ihnen helfen!“ angeklickt und hatte dann wieder einmal ein Erlebnis, dass manisch-depressiv disponierte Menschen auf die Palme oder aber auch in die Klapsmühle bringen kann:

Es meldete sich nämlich eine junge Dame, die offensichtlich auf Provisions-Basis arbeiten, und die deshalb interessiert ist, dem potentiellen Kunden möglichst viel Umsatz zu <generieren>, wie das in Neu-Deutsch heißt. Ich habe für solche Leute nach erfolgter Trans­formation meiner manisch-­depressiven Veran­lagung ein Verhalten trainiert, dass ich die “Columbo-Masche“ nenne, worunter ich verstehe, dass es manchmal gut sein kann, sich doof zu stellen. Das ist allemal besser, als doof zu sein. Ich werde dieser Tussi noch ein paar Informationen rauszocken und die dann abservieren. Die hatte mir schleimig die Idee verkaufen wollen, dass sie meiner Werbung einen Monat lang <verkaufsfördernd begleiten> würde und sie sagte, bevor das geschehen könne, müsse ich als potentieller Kunde einen Fragebogen ausfüllen, den man <eigentlich> erst nach Abschluss eines Werbevertrages zu Gesicht bekommt. Der manisch-depressiv disponierte <Columbo> hat diesen Frage­bogen <ausnahmsweise> schon vorab bekommen…

Mehr darüber in meinem nächsten Brief.

Herzliche Grüße

Wolfgang

 

Manische Menschen hassen Korruption.

Korruption? Korruption?

 

Auf den ersten Bick erscheint dieses Bild ganz und gar harmlos, - be­sonders, weil wir gewohnt sind, Vor­gänge wie diesen an jeder Ecke tag­täg­lich zu  sehen.

 

Nur das feine Gespür des manisch de­pressiven Menschen nimmt (noch) wahr, dass in diesem Moment vor unseren Augen Korruption passsiert, - Vorteil­nahme im Amt.

 

Die Zeiten, da die Polizisten den Bürgern mit gutem Bei­spiel voran ge­gangen sind, sind offen­sichtlich Schnee von Gestern...

 

Wer denn? Wo denn? Was denn?

 

Das Polizei-Auto parkt mit ein­gescha­lteter Warn­blink­anlage in der zweiten Reihe, während die <Bürger in Uni­form> während ihres Dienstes einen pri­vaten Ein­kauf machen, - in diesem Fall in dem Chine­sischen Imbiss "Jade" links im Bild. 

 

Die Geschichte, wie es zu diesem Foto gekommen ist, die Re­aktion eines Poli­zisten <mit Nase> und welche Rolle ich gespielt habe, ist im fol­genden Brief zu lesen.

 

 

Hallo A.,


nach unserem Gespräch über Korruption passte es wie bestellt:

 

In der Moselstraße angekommen, parkte mal wieder ein Mann­schafts­wagen der Polizei in zweiter Reihe mit blinken­den Leuchten vor dem chine­sischen Restaurant Jade II. Im Lokal zwei Poli­zisten, die auf ihren Im­biss warten.

Wollte ich schon immer mal foto­grafieren, weil ich gerade einen Artikel für meine Web­seite ge­schrieben habe, der sich  der­artiger Vor­teil­nahme im Amt beschäftigt. Was mich be­­sonders be­schäftigt, ist das ab­so­lute Un­rechts­bewusst­ein dieser Poli­zisten.

Nun hatte ich gerade heute Nachmittag die Information be­kommen, dass Webseiten, auf denen es viele Fotos und Videos gibt, von den Suchmaschinen besser gewertet werden. Ich habe mir deshalb vor­genommen, zu jedem Artikel, den ich schreibe, in Zu­kunft zwei bis drei Fotos ein­zu­stellen.

 

Das gibt mir außerdem die Möglichkeit, mit jedem Foto die Schlüssel­worte manisch und depressiv zu ver­wenden, in dem man die Fotos zum Bei­spiel <Archiv-­manisch­-depressiv­-000013> be­nennt. Dadurch, das die Nummern der Fotos wechseln, er­kennen die Such­maschinen das als unter­schiedliche Texte.

 

Das war die Vorgeschichte:

 

Ich also schnell nach oben geflitzt, die Ixus geholt, nach unten geflitzt und aus mehr als 30 Meter Entfernung ein Foto gemacht.


Das Unerwartete geschieht: die Türe des Polizeiwagen öffnet sich, ein Polizist kommt auf mich zu und fragt:

 

"Was machen Sie da?"


Statt dem einen Vortrag über Korruption zu halten, habe ich sofort auf die "Inspektor-Columbo-Masche> umgeschaltet und einen auf <Trottel> markiert.

 

"Ich habe ein Foto der Straße gemacht, in der ich wohne, - ist das etwa verboten?"

 

Er: "Nein, aber Fotos von Polizeibeamten zu machen, ist verboten!"    

Ich: "Auf solche Entfernung ist nicht mal zu erkennen, das in dem Polizeifahrzeug, das zufällig im Bild ist, ein Beamter gesessen hat."

 

Er: Ich möchte das Foto sehen."

 

Ich zeige es ihm.

 

Er: "Zeigen Sie mir bitte auch das Bild davor."

 

Ich: Aber gerne!"

 

Das Foto zeigte das Restaurant "Gerbermühle" am Mainufer im Sonnenschein. Damit war der Polizist dann OK.

 

Er wünschte mir, dem trotteligen Alten, "Noch einen schönen Abend"...


Und ich dachte:

 

"Gut, dass ich heute Nachmittag die Tour zum Atelierschiff gemacht habe, sonst wären da die Fotos der Polizeibeamten zu sehen gewesen, die ich gestern auf dem Kurden-Festival "Tag der Frau" fotografiert habe"...

 

Hier der Link zu meiner Webseite:

...schau dir das Video mal an, das erscheint, wenn du diesen Link in den Internet-Explorer kopierst.

 

http://www8.jimdo.com/app/s8cdc507026000305/pd34b5e2107d3b5e0/

 

Das Anliegen  von "Labyrinth? - Alternative Therapie für manisch und depressiv disponierte Menschen" ist einzig und allein, dem manisch und depressiv disponierten Menschen die Machtverhältnisse klar zu machen, die auf diesem Planeten herrschen und dem manisch und depressiv disponierten Menschen bewusst machen, das <Rechts-staat> und <Demokratie> Träume sind.

 

Und Träume sind Schäume - das ist ja bekannt...

 

Übrigens: der üppige Gebrauch der Schlüsselworte <manisch und depres­siv> hat seinen Grund:

Fast alle Briefe, die ich schreibe, landen in der Rubrik <Blog/­Briefs> meiner Web­seite, was, wenn täglich ein Brief eingestellt wird, von den Such­maschinen als <Aktivität> gewertet wird.

Meine Web­seite war beim Such­begriff <manisch depressiv> (ohne Binde­strich) von Platz 8 auf Platz 47 abgerutscht, weil ich wegen Computer­-Ausfall drei Monate in­aktiv gewesen bin.

Indem ich nun fleißig Artikel ein­stelle. die wahrscheinlich kaum ein Manisch­-Depressiver je lesen wird, habe ich mich schon wieder auf Platz 38 hoch­gearbeitet. Ziel: In 14 Tagen wieder unter den ersten 12 zu sein.

Der kleine, aber feine Unterschied: mit Bindestrich als Suchbegriff eingegeben, (manisch-depressiv) landet meine Webseite bei Google auf Platz zwei.


Das für den Moment.

Herzliche Grüße

Wolfgang

 

 

Da lacht der Manisch-Depressive:

YouTube-Video

 

 

Kreative manische Aktion "David ./. Goliath"

Hallo Y,

ich finde es sehr gut, dass du im Forum schreiben möchtest.


Auch die Idee, gleich zwei Beiträge einzustellen, finde ich ganz ausgezeichnet. Ich denke, es ist gut, die Texte kurz zu halten, dann verwässert das nicht.


(1) Tread

Warum dürfen in diesem Forum keine Alternativen zu Psychopharmaka diskutiert werden?

 

Text:

Ich habe mir jetzt mal das Kleingedruckte, die Bedingungen dieses Forums angesehen. Wem von euch ist klar, dass dort steht, dass in diesem Forum keine <nicht anerkannten> Alternativen diskutiert werden dürfen?


(2) Tread

Wolfgang Baitz gibt sein Buch "Labyrinth?" - alternative Therapie für manisch und depressiv disponierte Menschen" jetzt umsonst ab.

Text:

Ich habe es gleich bestellt...

Weitersagen!

Man muss dieses Buch ja nicht unbedingt gut finden, aber - sich mal in einer alternativen Richtung zu informieren kann meiner Meinung nach nicht schaden.


So fände ich es gut.


Gruß

Wolfgang


Ich werde heute Abend zuhause sein. Vielleicht könnte ich das synchron am Bildschirm verfolgen?

 

Neue Strategien "Labyrinth? - alternative Therapie für manisch und depressiv disponierte Menschen" bekannt zu machen.

Hallo A.,

deine Action bezüglich dieses obskuren Vereins, der das "Bipolar-Forum" im Auftrage der pharmazeutischen Industrie vertreibt, ist erklärungsbedürftig. Ich meine, dass es zu deiner Information gut wäre, wenn du mein Buch lesen würdest, - ich bitte dich, dies zu tun. Du findest "Labyrinth?" hier im Attachment. Bitte beachte, dass ich mich seit dem Schreiben von "Labyrinth?" weiter entwickelt habe. Vieles was ich in diesem Buch geschrieben habe, ist heute für mich überholt, aber es sind Stufen auf einem Wege gewesen, die zu überspringen nach meiner Erfahrung den meisten manisch und depressiv disponierten Menschen nicht möglich ist. Aus diesem Grund habe ich "Labyrinth?" so gelassen. Die Texte auf meiner Webseite sind die Fortsetzung on "Labyrinth?".

 

Grundsätzlich habe ich nichts gegen die Schulmedizin. Ich sage in "Labyrinth?" ausdrücklich, dass Psychopharmaka, psychiatrische Kliniken und Zwangseinweisungen im Fall von krankhaften Phasen von Manie und Depression die <richtigen> Mittel sein können, und es meist auch sind. Das von mir entwickelte Konzept besteht darin, manisch und depressiv disponierten Menschen fähig zu machen, durch Entwicklung des Bewusstseins krankhafte Phasen zu vermeiden. Was Klartext bedeutet, dass ich keine Art von "Heilung" im schulmedizinischen Sinne propagiere.

 

Im Übrigen verweise ich auf deiner Erfahrung mit mir: ich bin durchaus (wie du übrigens auch) noch manisch und depressiv disponiert. Ungerechtigkeiten und Korruption bringen mich weiterhin <auf die Palme>, aber ich bewege mich im Rahmen der Machtverhältnisse, die auf diesem Planeten herrschen.

 

Dass das alles nur eine Simulation, ein Planspiel ist, ist eine andere Ebene...

 

Ich <arbeite> im Moment sehr intensiv daran, die neuen Medien XING, Facebook und Co. besser zu verstehen und anwenden zu können. Richtig angewendet, kannst du mittels Facebook eine <Message> innerhalb relativ kurzer Zeit an Millionen Menschen heran bringen.

 

Auch die Sache mit dem Bloggen ist wichtig. Ich habe zum Beispiel nicht gewusst, dass nur der Beiträge in Blogs schreiben kann, der selbst eine Webseite besitzt, was einem LINK gleich kommt. Aber während der möglichen Rechtsfolgen wegen (Haftung) kaum einer bereit ist, einen LINK zu meiner Seite zu legen, gibt es durchaus eine großes Potential von Bloggern, die, indem sie Kommentare in meinen Blog schreiben, nicht in der Gefahr sind, haften zu müssen. Dieses Potential zu aktivieren, ist meine nächste Aufgabe...

 

Stell' dir vor, 60.000 Menschen würden umsonst mein Buch bestellen und nur 35% würden etwas spenden...

(In Wirklichkeit ist das Potential weit höher.)

 

Das für den Moment.

Herzliche Grüße

Wolfgang

 

Eine manische Strategie (2)

Hallo A.,


nur um dir zu zeigen, dass ich in (positiv-) manischer Weise aktiv bin:


Ich stelle neuerdings alle Briefe, die ich sowieso schreibe*, in der Rubrik "Briefe" auf meiner Webseite <manisch- depressiv.de> ein. Das ist definitiv kein <Fake>, weil es sich um echte Texte handelt, die in der Rubrik "Briefe", die einen Blick in meine Psyche ermöglichen soll, richtig sind. Auf diese Weise schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe: Einmal schreibe ich Briefe an Menschen, die mir wichtig sind, ein anderes Mal generiere ich damit neue Text für meine Webseite, die von den Google-Robots als <Aktivität> gewertet werden. Folge: Meine Webseite ist seit gestern wieder zwei Positionen nach oben gerutscht. Wenn man bei Google jetzt <manisch depressiv> ohne Bindestrich eingibt, erscheint meine Webseite in der vierten Position der Seite 3, was eine durchaus respektibale Position darstellt. Mein Ziel ist, dass <manisch-depressiv.de> wieder unter die ersten 10 kommt.


Position heute: Platz 24/25


Gruß

Wolfgang


* Auch diesen Brief werde ich unmittelbar nach dem Absenden, auf meiner Webseite <manisch-depressiv.de> einstellen. ("Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen...")

 

Ein manisch-depressiver Freund...

Hallo, liebe Y,

bevor ich beginne, einen möglicherweise längeren Brief zu schreiben, möchte ich dich entlasten. Ich schreibe Briefe immer in erster Linie für mich selbst. Das ist meine Art, mich mit dem zu reflektieren, was ich <diese Welt> nenne. Dazu später mehr…

 

Ich <spüre> eine verwandte Seele. Dein Brief bestätigt mir wieder einmal, was ich schon lange weiß:

 

Es ist eine Frage der Lebensumstände, ob ein manisch und depressiv disponierter Mensch in krankhafte Phasen von Manie und/oder Depression gerät. Und dass diese Umstände eine Gnade der Instanz ist, die ich hier mal <Gott> nennen möchte (eine Instanz jenseits der organisierten Religionen, selbstverständlich) ist für mich keine Frage.

 

Paris Hilton, Lady Gaga und andere sind lebende Beispiele dafür, dass psychische Krankheit eine Frage der gesellschaftlichen Definition ist, - <Normalmenschen>, die sich so verhalten wie die beiden hier genannten, wären längst in der Klapse gelandet. Das soll diesbezüglich für den Moment genügen.

 

Ich halte es nicht für blinden Zufall, dass du an einen Menschen geraten bist, der manisch-depressiv-krank ist, bzw. besser gesagt, von Zeit zu Zeit in krankhafte Phasen von Manie gerät. Für mich steht schon jetzt fest, dass <manisch-depressiv> auch dein Thema ist, und dass du nur aufgrund günstiger Lebensumstände nicht in der Psychiatrie gelandet bist.

 

Was deinen <lieben Freund> betrifft, ist es wichtig, dass du realisierst, dass du das Pferd zwar (mit viel Glück) zur Tränke führen kannst, aber du wirst es nicht zum Trinken zwingen können. Will sagen: Du wirst im besten Fall <Hilfe-zur-Selbsthilfe> leisten können.

 

Das gilt insbesonders für den eventuellen Entzug der Psycho- pharmaka. Was das betrifft, kann das nach längerem Gebrauch nur mit Hilfe eines fähigen Begleiters und unter örtlich günstigen Umständen gelingen, in denen die Person ihre Wut und ihren Schmerz herausschreiben könnte, wenn ihr danach ist.

 

Entzug von Psychopharmaka ist die Hölle!

 

Ja, ich stimme deinem Brief in den meisten Punkten zu, und ich finde mich in vielem wieder.

 

Mit einer Ausnahme:

Ich bin der festen Überzeugung, dass Psychopharmaka und Zwangs- psychiatrie dann, wenn ein Mensch in eine krankhafte Phase von Manie geraten ist, in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle not- wendig Maßnahmen darstellen. Was die Zustände in der Psychiatrie betrifft, bin ich der Meinung, dass diese garnicht schlecht genug sein können, damit der manisch-depressive Mensch sich dort nicht heimisch fühlt. Je weniger gern der Patient sich in der Psychiatrie aufhält, desto größer kann die Motivation sein, daran zu arbeiten, dort nicht wieder zu landen.

 

Mein Motto ist: "Stell dir vor es ist Psychiatrie und keiner geht hin…"

 

Mein Konzept besteht nicht darin, manisch-depressiv-disponierte Menschen zu <heilen>, sondern, sie fähig zu machen, krankhafte Phasen von Manie und Depression in Zukunft zu vermeiden. Dabei sehe ich die Manie im Gegensatz zu den Schulmedizinern als das kleinere Problem.

 

Manie und Depression sind nämlich zwei Seiten einer Medallie:

In beiden Fällen wird diese Welt als unvollkommen, ungerecht und korrupt empfunden. Im Stadium der Manie glaubt der manisch und depressiv disponierte Mensch die Welt retten/verbessern zu müssen.

 

Im Stadium der Depression, die durch das Gefühl der Ohnmacht gegenüber den Herrschenden und Angst vor der Zukunft entsteht, hat der manisch und depressiv disponierte Mensch den Glauben an eine höhere Macht (Gott) verloren - wie sollen Psychopillen da helfen können?

 

Du hast das auf die Formel "Es aushalten müssen" gebracht. Ich stimme voll zu.

 

Mit dem in "Labyrinth?" beschrieben 10-Punkte-Programm kann man die Depression mildern, mehr nicht. Dies, weil der Buddha Recht hatte, als er <Leben in der materiellen Welt> der Vergänglichkeit alles Seienden wegen als per se leidvoll bezeichnet hat.

 

Dies gemäß der Definition von Arthur Schopenhauer, dem gemäß Leid "gehemmtes Wollen" ist. Es ist also, wie ich in "Labyrinth?" geschrieben habe, letztlich alles eine Frage der Erwartungshaltung.

 

Ich beschreibe das an einem Beispiel:

Ich lebe seit etwa drei Jahren in der Frankfurter Innenstadt, und ich erledige die meisten meiner Wege mit dem Fahrrad. Dabei erlebe ich im Durchschnitt um die 25 Vorfahrtsverletzungen pro Tag, wenn ich nicht in jedem anderen Verkehrsteilnehmer einen möglichen Vollidioten sehen würde, wäre ich längst im Krankenhaus oder auf dem Friefhof gelandet. Wer in einer solchen Situation auf sein Recht pocht, wird erkennen, das das Recht, zumindest für Radfahrer und Fußgänger, in den meisten Fällen rein theoretisch ist. Ich würde die Vorfahrverletzung nur beweisen können, wenn ich mich überfahren lassen würde, und wass ziemlich unvernüftig sein würde…

 

Folglich bleiben mir nur zwei Möglichkeiten:

Entweder ich ärgere mich über jeden dieser Fälle oder ich nehme diese als den <Normalfall> an. Ich sehe die Welt um mich herum inzwischen als Panoptikum und das Radfahren als eine Art Abenteuerspiel an, bei dem es darum geht, lebend und gesund von A nach B zu gelangen.

 

Ab und zu greife ich mir schon mal einen Autofahrer, wenn die Umstände danach sind. Ich bin in solchen Fällen nicht aufgeregt, sondern gelassen, - will mir nur mal wieder bestätigen, wo <Normalmensch> heute steht. Da sagte mir doch tatsächlich eine Autofahrerin, die mir wegen der Schranke des Parkhauses nicht davonfahren konnte "Die Fahradfahrer fahren oft bei Rot über die Ampel!" Ich: "Und das berechtigt Sie, Radfahrern die Vorfahrt zu nehmen?" Sie: "Ich muss jetzt weiter…"

 

Ich erinnere mich daran, dass ein Autor das mal in einem Buch persifliert hat:

In einer Welt, als es jedem Autofahrer gesetzlich frei steht, Jagd auf Fußgänger zu machen, hat ein Autofahrer einen Unfall, und er kann sich wegen Ausfall des Funknetzes nicht mit dem Rettungsdienst in Verbindung setzen. Es bleibt ihm nicht anderes übrig, als das Auto zu verlassen. Plötzlich ist er nun selbst Fußgänger, der von den anderen Autofahrern gejagd wird und trotz des Zurufs "Ich bin Autofahrer" schließlich überfahren wird.

 

Ich bin seit fünf Jahren mit einer Chinesin verheiratet. Warum und wieso ist eine andere Geschichte. Aber ich habe während den eineinhalb Jahren, die ich in Fuzhou gelebt habe, entschlüsselt, warum <manisch-depressiv> in China nicht das große Thema ist:

 

(1)

der größte Teil der Bevölkerung glaubt gemäß der Lehre des Buddha an <Karma> und nimmt die Welt deshalb auf andere Weise wahr. Der Rest der Bevölkerung ist überwiegend christlich oder muslimisch programmiert. Das ist die Personengruppe die in den weslichen Ländern zu Manie neigt.

Warum aber nicht in China?

 

Die Antwort auf diese Frage ist, dass China ein autoritäres System ist, und dass die Machthaber an dieser Tatsache keinen Zweifel lassen. Aus diesem Grunde wird kein Chinese auf sein Recht pochen.

 

Im Gegensatz zu den sogenannten Demokratien, wo man bereits den Kindern in der Schule erzählt, dass sie in einer Demokratie und in einem Rechtsstaat leben.

Tatsache ist aber, dass Demokratie und Rechtsstaat ein Mythen sind, geschaffen, die Menschen auf raffinierte Weise ausbeuten zu können.

Das ist die schlechte Nachricht.

 

Die gute Nachricht ist, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, in Wirklichkeit die Matrix ist, ein Planspiel, eine Simulation. Auch das hatte der Buddha (nicht Buddhismus) schon erkannt, als er "Alles ist Maya - Illusion" gesagt hat. Wie die Matrix funktioniert, und wie man durch dieser Erkenntnis zu einer anderen Sicht der Welt gelangen kann, davon handelt der zweite Teil von Labyrinth? - die neuen Texte auf meiner Webseite, dort beonders die "Briefe".

 

Ich weiß, dass die Hypothese, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation sein könnte, schwer zu verstehen ist, und dass die meisten Menschen dazu neigen, mich deswegen in die Spinner-Ecke zu stellen. Ich bitte dich, das erst mal nicht zu tun, sondern dir diese Hypothese erst mal vorurteilsfrei anzusehen.

 

Das Interessante ist, dass mich diese Theorie nicht handlungsunfähig macht, sondern mein Handeln im Gegenteil effezienter macht. Es ändertsich im Grunde nichts. Es gilt, so viele Pluspunkte wie möglich zu erringen und <am Ende des Lebens> wird bilanziert…

Das für den Moment. Herzliche Grüße aus Frankfurt

Wolfgang

 

PS:

Stichworte aus deinem Brief, kurz kommentiert:

(1)

…ein mir verbundener und wichtiger Mensch…

Kommentar: Er ist dein Spiegel…

(2)

…doch da die Manie letztlich immer in Psychiatrieaufenthalt und Zwangsmedikation endete bei dem mir lieben Menschen …

Kommentar: Das ist nicht zwangsläufig so…

(3)

… ich arbeite nicht unselbst-ständig, also angestellt, - ich könnte das auch nicht.

Kommentar: Du glaubst ncht, was du alles könntest, wenn du müsstest…

(4)

…die Bilder, die dabei entstanden, erzählten mir viel.

Kommentar: Deine Bilder würde ich gern sehen…

(5)

… vielleicht ist es wichtig, dass man das als Kind lernen darf und nicht als Kind für jeden Wutausbruch bestraft wird…

Kommentar: Die Gnade der Geburt: Der eine wird als Kind eines Bettlers in Kalkutta geboren, der andere als Kind eines Milliardärs in den USA, und dazwischen liegen Millionen Varianten…

(6)

…vielleicht würde es helfen, wenn es das erste Mal auftritt…

Kommentar: Ja, würde es. Wenn der Mensch gemäß "Labyrinth?" aufgeklärt würde. Aber wir leben in einem System, in dem einige Wenige auf Kosten der Algemeinheit Profit machen dürfen…

(7)

… das wäre mir sehr wichtig, da ich Angst davor habe, dem Menschen, von dem ich oben gesprochen habe und dem ich so gern helfen möchte …

Kommentar: Es ist nie zu spät - aber er müsste den Kreislauf selbst beenden wollen…

(8)

.. und noch größer ist meine Angst, dass solche Gespräche dazu beitragen könnten, dass das Pferd tatsächlich wieder durchgeht …

Kommentar: Leben ist Risiko - was ist die Alternative?

(9)

… es ist wichtig, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen …

Kommentar: "Wer sich wichtig nimmt, der sollte mal auf den Friedhof gehen. Da wird er sehen, was das Leben wirklich ist: Eine Hand voll Erde." Frei zitiert nach dem wunderbaren Film "Limits of Control" von Jim Jamusch, der für Menschen wie uns WIRKLICH sehenswert ist. Viele <Normalmenschen> haben ungefähr in der Mitte dieses Films das Kino verlassen, weil <nichts passierte. (!)

(10)

… Ich glaube an das Weiterleben nach dem Tod …

Wir <sind> nicht dieser Körper. Mehr darüber in den Texten meiner Webseite…

----------------------------------------------------------------

 

Sehr gehrter Wolfgang Baitz,

ich habe ihr Buch erhalten und möchte mich herzlich dafür bedanken. Ich habe einiges davon schon gleich überflogen und bin elektrisiert! Denn ich habe darin genau das gefunden, das ich gesucht habe: eine Bestätigung dessen, was ich dachte, worüber ich aber unsicher war.

Daher schicke ich Ihnen nun die Mail, die ich schon vorher geschrieben hatte, aber nicht abgeschickt, da ich dachte, es würde zu weit führen.

Sie müssen aber meine Fragen nicht beantworten, da ich zuversichtlich bin, die antworten in ihrem Buch zu finden oder zumindest versuchen möchte, sie dort zu finden, ehe ich ihre Zeit damit in Anspruch nehme.

Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür, dass Sie dieses Buch geschrieben haben!

Hier folgt nun meine bisher nicht abgesendete Mail:

Das Thema "Manisch - depressiv" ist für mich schmerzlich und angst-besetzt, nicht, weil ich selbst daran leide, sondern weil ein mir verbundener und wichtiger Mensch darunter leidet.

Daher zögerte ich in der letzten Zeit, mich eingehender damit zu beschäftigen, da dieser Mensch nicht gern mit mir darüber spricht, ich ihn daher nicht darauf anspreche, obwohl ich nichts lieber möchte, doch das Ganze ist zu einem Tabu geworden.

Ich bin völlig ihrer Meinung, dass die Manie ein wertvolles Potential besitzt.

Doch da die Manie letztlich immer in Psychiatrieaufenthalt und Zwangsmedikation endete bei dem mir lieben Menschen, zuletzt im Dezember letzten Jahres, scheint es mir gefährlich, daran zu rühren, ihm gegenüber diesen Standpunkt zu vertreten und für einen Versuch, zu plädieren, dieses Potential zu erforschen und zu versuchen, es in den Griff zu bekommen.

Ich selbst bin Künstlerin, und ich kenne mich sehr genau, da ich den größten Teil meiner Lebenszeit der Selbstbetrachtung und Selbsterforschung gewidmet habe. Ich weiß um meine inneren Widersprüche und Spannungen und dass jeder Mensch sie hat.

Hätte ich nicht schon als Kind die Möglichkeit gefunden, mich kreativ auszudrücken und hätte ich dadurch nicht den Mut gefunden, mich dem Funktionieren zu verweigern, dann kann ich mir gut vorstellen, dass ich vielleicht auch Symptome eines solchen Pendeln zwischen Ausbrüchen und Depressionen entwickelt hätte. Unter<Funktionieren> verstehe ich ein fremdbestimmtes Handeln, wie es in den meisten Berufen üblich ist, also eine fremdbestimmte Zeiteinteilung zum Beispiel.

So nahm ich mir die Freiheit, Nächte durch zu arbeiten, zu schreiben, zu malen, während die Ideen einander jagten und sich oft überstürzten. Und dann tagelang nicht aus dem Haus zu gehen…

Ich schwankte lange zwischen Gefühlen von Großartigkeit, Berufung, Genie auf der einen und Versagen, Schüchternheit, Angst vor Begegnung und Beurteilung (bzw. abfälliger, vernichtender Kritik) auf der anderen Seite.

Erst mit den Jahren habe ich mir einen gewissen Gleichmut erarbeitet.

Mir scheint dieses Schwanken wie eine Bipolarität, die nicht zur Störung wurde, weil sie mein Leben nicht stören konnte, da es keine Strukturen gab (wie 40 Wochenstunden Arbeit), die gestört werden konnten.

Ich glaube, dass das ein wichtiger Punkt ist. Wenn ich z.B. schreibe, kann ich danach meist nicht einschlafen, weil mir immer noch mehr Ideen kommen bzw. sich immer mehr Verbindungen zwischen Punkten ergeben und damit Erkenntnisse.

Dieser Prozess kann nicht einfach gestoppt werden.

Es ist okay, eine Nacht lang wach zu liegen bzw.wieder aufzustehen und weiter zu schreiben, wenn man morgens nicht aufstehen muss. Muss man aufstehen und funktionieren, gerät man wohl in Stress und Schlafmangel. Die Anforderung des eigenen Inneren kämpft dann mit der äußeren Anforderung und ich denke, dass das alles ins Negative kippen lassen kann. Wenn man die Inspiration nicht ausleben kann, weil man funktionieren muss und Arbeit erledigen muss, aber innerlich angeregt und aufgeregt ist, vielleicht erzeugt das eine Art Hysterie.

Ich befand mich auch praktisch unter lauten <Ver-rückten>, die die Narrenfreiheit als KünstlerInnen genossen oder sich nur in diesem Milieu wohl fühlten. Daneben-benehmen war nicht gleich sanktioniert. Man konnte sich ausprobieren, experimentieren.

Mittlerweile befinde ich mich auch in einer Struktur, die mir weniger Freiheit lässt, (ich habe Kinder, die zur Schule gehen), aber ich kenne mich mittlerweile besser und bin älter geworden. Und ich arbeite nicht unselbst-ständig, also angestellt, - ich könnte das auch nicht.

Diese Wechsel bei mir zwischen den geistig-seelisch-aktiven und den geistig-seelisch-erschöpften oder blockierten Zuständen, diese Bipolarität, das waren auch eher kleine Wellen als große. Vielleicht auch, weil sie sich nicht so aufschaukelten. Heute gibt es diese Wellen nach wie vor, aber ich versinke nicht mehr so in den Tiefs und hebe nicht mehr so ab auf den Hochs, da ich mich jeweils im einen Zustand an den anderen erinnere und ihn damit relativiere.

Ich versuchte nie, die Hochs, die Situationen, in denen ich andere inspirierte, im Mittelpunkt stand, gefeiert wurde oder in denen ich mich alleine in einem gesteigerten Fluss der Inspiration und des Schaffens befand, aufzubauschen und künstlich zu verlängern, z.B. mit Drogen oder mit immer mehr Ausgehen.

Ich versuchte auch nie, die Tiefs, zu vermeiden, indem ich etwa trotzdem ausging und mich betrank oder indem ich mich zuhause betäubte, sondern litt sie einfach durch. Ich lenkte mich auch nicht durch Fernsehen ab.

Meine einzige "Betäubung", Ablenkung oder Sucht bestand und besteht darin, dann Bücher zu verschlingen, zu lesen und damit in eine andere Welt abzutauchen. Ich schrieb Tagebuch, wenn ich traurig, beschämt, verzweifelt war und niemand da war, bei dem ich mich ausweinen konnte.

Danach war ich erleichtert, sah klarer und manchmal sah das Problem danach kleiner aus.

Ich lernte mich selbst besser kennen. Es war Selbsterforschung. Manchmal malte ich auch meine Verzweiflung, wonach ich mich immer viel besser fühlte. Die Bilder, die dabei entstanden, erzählten mir viel, erst recht, wenn ich sie später, auch Jahre danach anschaute. Die Sprache der Kunst, die Bildersprache, ist auch die des Traumes, des Unterbewussten oder Unbewussten. Wenn ich spontan malte, ohne Überlegung, ohne Plan, entstanden manchmal Bilderrätsel, die ich irgendwann auflösen konnte.

Ich zeichnete schon als Kind während der Schulstunden. So ertrug ich den langweiligen Unterricht besser.

Als ich begann, Kunst zu studieren, war es merkwürdig für mich, diese ganz spontane und von

innen kommende Kreativität einem kritischen Bewusstsein zu stellen, also kritisieren zu lassen und sie selbst zu kritisieren und meiner Absicht, einer Planung zu unterstellen.

Ich machte die Erfahrung, dass ich nicht <auf Befehl>, auch nicht auf meinen eigenen Befehl malen oder zeichnen konnte oder zumindest nichts oder nicht das, was ich wollte, dabei heraus kam. Es musste von selbst kommen. Darunter litt ich auch. Ich empfand es als Versagen und es dauerte lange, bis ich es akzeptieren konnte. Die vielbesungene Inspiration stellte sich ein oder nicht. Die Muse ließ sich nicht zwingen. Sie kam, wenn sie wollte oder blieb weg. Es fühlte sich wie eine Blockade an, wenn sie wegblieb. Ich wollte malen, hatte Ideen, vor der weißen Leinwand waren sie wie weggeblasen. Das sind die Momente, in dem viele Künstler zu Alkohol oder Drogen greifen. Nicht ich.

Ich glaube, dass das, was eine Manie antreibt, auch Inspiration ist. Damit umgehen zu können, ist die Kunst. Sich nicht davon überfluten und wegschwemmen zu lassen.Vielleicht habe ich keine Ahnung, wie es einem ergeht, der

Tatsächlich eine Manie durchmacht. Die Menschen, die mir nahe sind oder waren und Manien durchmachten, schienen mir immer auch von einer Wut erfüllt, zu der sie in den Phasen der Ruhe oder Depression keinenKontakt zu haben schienen, die sie daher nicht ausdrücken konnten auf eine gesellschaftlich akzeptable Art, wobei ich dazu auch die gesellschaftlich zwar nicht akzeptierten, aber irgendwie doch tolerierten Arten zähle wie betrunkenes Randalieren beispielsweise.

Ich selbst drücke immer spontan meinen Ärger aus. Ich glaube, dass es einen von sich selbst entfremdet, den Ärger zu unterdrücken. Natürlich rede ich jetzt nicht der Gewalttätigkeit das Wort. Ich glaube aber, dass man das Recht haben sollte, den eigenen Ärger mit Worten auszudrücken, wobei das kein sinnloses Geschimpfe sein sollte, sondern eben das sagen, was einem gegen den Strich geht und warum.

Es soll eine Kommunikation sein, von gegenseitigem Respekt getragen, der sich darin ausdrückt, dass man dem anderen Verständnis zutraut und sich klar ausdrückt, damit er versteht. Gerade, weil man den anderen respektiert, verwehrt man sich dagegen, von ihm verachtet, missachtet, respektlos behandelt zu werden und drückt seinen Ärger darüber aus. Das kann man aber nur dann, wenn man nicht so große Angst vor den Reaktionen der Anderen hat.

Vielleicht ist es wichtig, dass man das als Kind lernen darf und nicht als Kind für jeden Wutausbruch bestraft wird. Ich wurde zwar auch bestraft, aber anscheinend hatte ich doch genug Gelegenheiten, mit meinen Geschwistern zu raufen und mich abzureagieren und wütend kennen zu lernen.

Wenn man gelernt hat, den Ärger mit sich durchgehen zu lassen und sozusagen auf einem wild dahin preschenden Pferd, das durchgegangen ist, sitzen zu bleiben und nicht herunter zu fallen, dann lernt man

auch, den Moment zu spüren, in dem man das Pferd zügeln kann und wie man es beruhigen und in eine ruhigere Gangart bringen kann. So lernt man immer mehr, Ärger möglichst beherrscht und kontrolliert ausdrücken, was vielleicht wie ein Widerspruch klingt. Man verliert dann die Angst vor dieser Energie und lernt sie immer mehr zu zügeln. Wenn das Pferd durchgeht, darf man nicht in Panik geraten, sondern muss es eben im Galopp reiten, bis es sich beruhigt hat und es währenddessen nicht noch mehr reizen, erschrecken oder verunsichern, sonst wird man abgeworfen oder reitet jemanden übern Haufen, was man nachher bereut.

Wenn man Wut sich nie zugesteht, sondern sie immer unterdrückt, weil man meint, es stehe einem nicht zu oder es gehöre sich nicht, wütend zu werden, dann staut sie sich vielleicht so an, dass sie dann einfach einmal hervorbricht, wenn keiner damit rechnet oder der Anlass nichtig ist, sodass es keiner versteht. man selbst auch nicht. Vielleicht entsteht diese Wut, die ich in den Manien bemerkt habe, auch durch die Angst, für die Manie bestraft zu werden oder sie wird dadurch verstärkt.

Unter <bestraft> verstehe ich, dass man psychiatrisiert, also gebremst, festgehalten und gegen den eigenen Willen mit betäubenden Drogen behandelt wird. Das ist doch wie eine Strafe, davor hat man doch Angst. Ich frage mich, ob das nicht einen Teufelskreis bewirkt, der einem sich selbst immer mehr entfremdet.

Weil man dann die Wut immer mehr unterdrückt und sie immer unpassender dann doch ausbricht.

Die Frage, die ich mir stelle ist, was könnte denn die Umwelt, was könnten Ärzte tun, um eine Manie ohne diese Massnahmen zu behandeln bzw. zu erreichen, dass sich der Mensch nicht selbst dabei schädigt und eventuell andere damit schädigt. Das Problem ist ja das <nicht-mehr-schlafen-können>, sich immer mehr hineinsteigern und nicht mehr herunter kommen. Ich dachte, dass Akzeptanz hilft, aber es ist mir nicht gelungen, meinem Freund, der immer wieder in diese Phasen geriet, damit zu helfen.

Allerdings hatte er das Problem schon lange, ehe ich ihn kennen lernte.

Vielleicht würde es helfen, wenn es das erste Mal auftritt.

Ich habe diese Gedanken noch niemandem mitgeteilt und wäre sehr froh, zu erfahren, ob ich damit völlig daneben liege oder ob es irgendwie zum Verständnis der Manie-Depression oder auch so genannten bipolaren

Störung beitragen kann. Das wäre mir sehr wichtig, da ich Angst davor habe, dem Menschen, von dem ich oben gesprochen habe und dem ich so gern helfen möchte, diese Überlegungen mit zu teilen. Ich habe Angst, dass sie etwas in ihm aufrühren, was er dann wieder nur unterdrücken möchte, weil in der Psychiatrie ja nur diese Strategie vermittelt wird, sich mit Gewalt nur zu beruhigen und abzustumpfen und ja keine Impulse zuzulassen. So habe ich den Eindruck. Eben, um in dem Bild zu bleiben, das ich oben benützt habe, mit dem Pferd nur immer im Schritt zu gehen und nie zu galoppieren aus Angst, dass es durchgehen könnte. Und noch größer ist meine Angst, dass solche Gespräche dazu beitragen könnten, dass das Pferd tatsächlich wieder durchgeht und stolpert und stürzt oder erschöpft zusammen bricht oder wieder eingefangen wird und zwangsweise beruhigt wird.

Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie mir die Möglichkeit geboten haben, mich in dieser Weise an Sie zu wenden und mich dazu eingeladen haben, meine Gedanken zu formulieren. Ich frage mich, welche Wirkung diese Zeilen auf Sie ausüben, da Sie sie lesen und ich hoffe sehr, dass Sie bei Ihnen nicht all zu viel aufrühren, aber da Sie darüber schreiben und die Kommunikation darüber suchen und ihre Manie bereits immer besser in den Griff bekommen und auch schon deren positives Potential zu nutzen imstande sind, vertraue ich darauf, dass sie damit umgehen können.

Damit endet dieses Mail, das ich erst mal nicht an Sie abgeschickt hatte.

Nun habe ich in Ihrem Buch gelesen, dass Sie bereits vierzehn Jahre ohne Medikamente und Psychiatrie leben und verbessere meinen letzten Satz: da Sie Ihre Manie bereits in den Griff bekommen haben. Ich finde das großartig und ich beglückwünsche Sie dazu.

Sie machen mir viel Hoffnung!

Dennoch kann ich mir vorstellen, dass man nicht leichtsinnig und unvorsichtig werden darf, sondern dass es sich um eine Lebensaufgabe handelt.

Was mich elektrisierte: Sogar das Beispiel mit dem Pferd haben wir beide gebraucht. Das ist wieder ein Beispiel für die universelle Bildsprache, die allen Menschen zugänglich ist und aus der sich auch die Kunst speist.

Und elektrisieren, auch so ein bildhafter Ausdruck, der auch die Inspiration ganz gut beschreibt. Den zündenden Funken, der einem zum Handeln treibt. Wenn ich sehr inspirierte Phasen habe, flackert manchmal sogar eine Glühbirne, sobald ich darunter trete oder eine Glühbirne brennt durch, wenn ich den Schalter betätige.

Was ich auch in Ihrem Buch jetzt beim ersten Querlesen gefunden habe: Es ist wichtig, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Das möchte ich auch bestätigen. Ich denke, wenn ich es nicht mache, irgendwann macht es jemand anderes. Kein Gedanke geht verloren. Das ist auch mein Vertrauen in das Universum. Nicht die materielle und körperliche Existenz ist die wichtigste sondern die geistige, die sich immer eine Form suchen wird. Ich glaube an das Weiterleben nach dem Tod. So, jetzt muss ich aber echt Schluss machen.

Vielen Dank und weiterhin alles Gute!

Herzliche Grüße

M.

Ein manisch und depressiv disponierter Kunde...

... und die <Fachberater bei Saturn.

 

Hallo Andreas,

habe ich fürchterliches Microsoft-Wochenende hinter mir.

 

Dieses neue Windows 7 ist das allerletzte.

Und das Pinnacle?

Ich montiere das Video = fast drei Stunden, weil das Verpixeln das Aufteilen dies Clips in viele Einzelteile erfordert. Das lösche ich den Ton, der während der Aufnahme von der Kamera aufgezeichnet worden ist. Das Klack-Klack-Klack der Pumps.

Auf nahme der Hintergrundmusik = die Funktion <anhören> funktioniert nicht.

Ich ziehe die Musik in die Timelinie = OK.

Ich justiere die Lautstärke = OK.

Dann "Film erstellen" = OK

Ich schaue mir das Filmchen an:

OK, aber das Klck, Klack, Klack ist wieder da.

 

Zehn Versuche, es um Ecken herum zu schaffen. Kein Erfolg.

 

Erschöpfung.

 

Dann am Montag nach Saturn.

 

Frage, ob und wie ich das in die Kamera eingebaute Mikrofon abschalten kann.

"Das eingebaute oder ein externes Mikro" fragt der <Fachberater>.

Blöde Frage, denn wenn es das Externe wäre, bräuchte ich doch nur den Stecker raus ziehen.
Aber bei mir machte es "Klick".
Der Fachberater fummelt sich in der Kamera durch die Menus und kommt schließlich zu dem Ergebnis "Kann man nicht abschalten".
Hatte ich mir schon gedacht - hunderte von unnützen Funktionen, aber das Mikro abschalten "geht nicht".
Manischer Querdenker, der ich bin, hatte ich schon in dem Moment, als der <Fachberater> "Externes Mikro?" fragte, eine Idee.
"Schaltet das innere Mikro aus, wenn ein externes Mikro eingesteckt wird?"
Er: "Ja, warum?"
Ich: "Dann bräuchte ich doch nur einen Stecker einstöpseln, um das innere Mikro auszuschalten?"
Er: "Genial - wann wollen Sie bei Saturn als Fachberater anfangen?"

 

Auch das 60-Tage-zur-Probe-WORD muckte am Wochenende, indem es nach nur 13 Tagen den Dienst eingestellt hat. Nicht, ohne die bereits erstellten Dateien zu sperren: Ich kann diese noch lesen, nicht aber editieren und/oder kopieren.

 

Ein anderer <Fachberater> von Saturn, angeblich der Einzige, der schon einigermaßen was von Windows 7 versteht, weiß nicht, was zu machen ist.

"Wahrscheinlich müssen Sie das System neu aufspielen!"
Ich: "Der Rechner läuft doch, es ist nur WORDS, das nicht läuft."
Er: "Sie müssen eine Vollversion kaufen!"
Ich: "Nein, ich habe 60 Tage mit dem Kauf des Rechners bezahlt."
Er: "Sie müssen eine Vollversion kaufen!"
Ich: "Muss ich nicht. Ich habe dafür bezahlt, WORD 60 Tage ausprobieren zu dürfen."
Er: "Sie müssen eine Vollversion kaufen!"
Ich denke: "Ist das ein Automat? Offensichtlich ist nicht überall, wo <Mensch> drauf steht, auch <Mensch> drin..."

...und verlasse kopfschüttelnd die Service-Zentrale von Saturn.

Gut, dass ich am Wochenende ein Buch mit dem Titel "Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern" gelesen habe. Schon morgen werde ich Linux als zweites Betriebs-System auf dem Rechner installieren und Windows dann nur noch benutzen, wenn ich Videos bearbeite.

Es würde mich nicht wundern, wenn mein Notebook, das unter WINDOWS XP nur noch im abgesicherten Modus (dort aber seit zwei Monaten einwandfrei) läuft, unter Ubunto (Linux) normal funktionieren würde. Das <Ding> ist doch offensichtlich nicht kaputt. Ist das möglicherweise ein <eingebauter Fehler> seitens Microsoft?

Probleme und Lösungen - das ist es, was wir mittels der Simulation "Leben als Mensch auf dem Planeten Erde"
lernen sollen - alles nur Maya, Illusion. Wenn ich es (noch) ernst nehmen würde, würde ich schon heute erst manisch und dann depressiv werden...

Herzliche Grüße
Wolfgang

 

Kommentar:

Als ich meine manische Seite noch nicht transformiert hatte, wäre ich in diesem Kaufhaus möglichweise ausgerastet. Diese Fachberater als "Idioten" zu bezeichnen, wäre wohl das Mindeste gewesen...

Ein Manisch und depressiv Disponierter...

... und seine Sicht der Welt.

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Hallo Thomas,


ich kommuniziere in diesem Brief mittels des verbindenden "du" anstelle des trennenden "Sie". Ich habe deinen Brief (mehrfach) gelesen, und ich kann dir eigendlich nur mitteilen, das du m.E. alles <richtig> gemacht hast. Diese Welt ist, wie bereits Buddha vor mehr als 2.500 Jahren festgestellt hat, der Vergänglichkeit wegen eine leidvolle - alles was uns bleibt, ist, das auszuhalten.


Zu "Labyrinth?" ist zu sagen, dass ich das Buch um 2000 geschrieben habe, und dass ich mich seitdem selbstverständlich weiter entwickelt habe. Einiges von dem, was in "Labyrinth?" steht, ist für mich nicht mehr der aktuelle Stand - das betrifft insbesonders <Gott und die Götter>.

 

Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch umschreiben soll, habe mich dann aber entschlossen, es so zu lassen, wie es ist, weil es Stufen auf meinem Wege gewesen sind, und weil "Labyrinth?" die Basis für das Verständnis meiner neuen Texte bildet, die samt und sonders kostenlos auf meiner Webseite zu finden sind. Dort sind es insbesondere die Briefe, die Einblick in meine <Denke> und meine Stimmungen geben. Die Briefe stellen vom Umfang her schon jetzt ein zweites Buch dar; ich kann meinen Lesern sehr empfehlen, sich da durchzukämpfen.

 

Mein <neues Weltbild>, dass darin besteht, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel, eine Simulation sein könnte, korrespondiert total mit der Lehre Buddhas, der schon zu seiner Zeit "Alles ist Maya - Illusion" gesagt hat.


Mir ist sehr bewusst, dass diese Hypothese gewöhnungsbedürftig ist und bei vielen Menschen auf Ablehnung stößt, weil <Mensch> aus Angst vor Neuem (Unbekannten) am Gewohnten festhält. Tatsache ist aber, dass diese Hypothese eine stimmige (logische) Erklärung für alle Paradoxa dieser Welt liefert. Du würdest dich wundern, wie sich diese Hypothese auf mein Sein in dieser Welt auswirkt - mein Handeln ist effezienter und ich bin gelassener geworden.


Was <manisch-depressiv> betrifft, so ist meine Meinung, dass die manisch-depressiv betonten Menschen mit dem, an die sie hoch- fahren, in den meisten Fällen <Recht> haben.

 

Aus diesem Grund ist es für die manisch-depressiv betonten Menschen das erste Gebot, zu erkennen, dass der Rechtsstaat nur eine schöne Theorie ist.

 

Die Wirklichkeit sieht in allen Staaten auf diesem Planeten anders aus: Geld regiert die Welt und gelt regiert auch das Rechtswesen.

 

Wie sonst wäre es möglich, dass Millionenbetrüger wie Ackermann und Esser mit dem Victory-Zeichen grinsend das Gericht verlassen konnten? Ich möchte nicht wissen, wieviel Geld in die Taschen der korrupten Richter geflossen ist, die in diesem Prozess, den manische Staatsanwälte angezettelt haben, <Recht-im-Namen-des Volkes> gesprochen haben.

 

Ich belasse es bei diesem Fall, der, wie alle anderen Rechts- beugungen und Korruptionsfälle, ganz normaler Alltag ist.

 

Ob du dich darüber aufregst und/oder gar deswegen manisch hochfährst, - es ändert nicht das Geringste an der Tatsache, dass diese Welt durch und durch ungerecht und korrupt ist. Wenn du das als den <Normalfall> siehst, hast du kein Problem mehr, - keinen Grund mehr, manisch hochzufahren. Das ist das Ende der Manie.


Wenn einer das erkannt hat, kommt der schwierige Teil, nämlich die Depression, die aus dem Gefühl der Ohnmacht gegenüber den Kräften dieser Welt entsteht.

 

Wer gerade das Theater um die Missbrauchfälle der Katholen verfolgt, bekommt die Bestätigung, dass die organisierten Religionen dem Menschen <von heute> nichts mehr zu bieten haben.

 

Die Frage, warum <Gott> die Missstände auf diesem Planeten zulässt, habe ich in "Labyrinth?" dahingehend beantwortet, dass <diese Welt> gemäß <Gottes> Willen so wie sie ist.

 

Aber warum hat Gott eine derart unvollkommene und ungerechte Welt geschaffen?

 

Eine Welt voll Elend, in der täglich tausende von Menschen verhungern?

 

Es gibt keine logische Antwort auf diese Frage, außer derjenigen, dass diese Welt ein Planspiel sein könnte, geschaffen, uns für <irgendetwas> zu trainieren.

Entwicklung von Mitgefühl.

Gefühlte Ungerechtigkeit...

 

...mit dem Ziel, uns für das Amt des Richters in einer perfekten Welt zu trainieren?

 

Wenn dem so wäre, dann wäre das nicht das Ende des <Schöpfers> sondern das Gegenteil: Nun bekommt die Tatsache, dass die Welt, die wir wahrnehmen, eine unvollkommene und ungerechte ist, einen logischen Sinn.


Das für den Moment

Herzliche Grüße

Wolfgang


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T. S. schrieb am 15.03.2010:

>Hallo Herr Baitz

>

>Seit ich vor ungefähr zwei Jahren auf Ihre Homepage aufmerksam

>geworden bin ,ist mir Ihre optimistische Einstellung der bipolaren

>Erkrankung gegenüber von Anfang an eine Inspiration gewesen.Danke

>dafür !!!

>

>Seit zwölf Jahren kämpfe ich nun schon mit dieser Erkrankung und bin

>weiterhin davon überzeugt ,dass ich es schliesslich schaffe meinen

>Seelenfrieden zu finden .Leider oder zum Glück konnten mir keine

>Medikamente helfen das bipolare (hypomanisch-schwer depressiv)hin

>und her zu beenden,einerseits wegen den ganz unerträglichen

>Nebenwirkungen ,andereseits wegen der intuitven Blockade der Chemie

>gegnüber .So war ich diese langen Jahre gezwungen ohne einen

>Psychiater und psychiatrische Auhenthalte mir selber zu helfen  :

>Fasten,Joggen,Visualisation,Yoga,Rohkosternährung,Zeichnen,Johnniskra

>ut,Fotografie,Omega3 Fettsäuren usw.usw.usw. All das war mir eine

>grosse Hilfestellung und gab mir immer der Willen weiter zu machen

>und sich nicht aufzugeben.Auch wenn es manchmal sehr schwer war

>durchzuhalten und noch an ein erfülltes - zufriedenes Leben zu

>glauben.Nachdem ich nach zwei stabilen Jahren ohne manische Impulse

>mich etwas naiv in Sicherheit hüllte ,und den Eindruck hatte ,dass

>ich mich nie wieder von der Manie kontrolllos verlocken lasse -wurde

>ich letzten Juli eines besseren belehrt ,und konnte wohl der

>unbewussten Sehnsucht nach der grossen "Freiheit" nicht widerstehen

>,und so bin ich der Manie wiedermal total verfallen.Der Preis dafür

>musste gezahlt werden ,und so komme ich nach sechs Monaten

>Depression langsam und mit neuer Zuversicht wieder zu sich selbst.

>Nach diesem erneuten Rückfall  musste ich zwangsläufig erkennen

>,dass nur das richtige Verständiniss der Krankheit mir helfen kann

>den Teufelskreis zu beenden ,und dass ich der Erkrankung nicht

>ausgeliefert sein muss ,wenn ich  die "Mechanismen" die dahinter

>stecken endlich verstehe. Dankbar bin ich vorallem für die zwei

>wertvollen Bücher die mir eine grosse Hilfe zum Verständiss der

>Manie waren : Verlockung des Wahnsinns (Podvoll) , Die Beziehungen

>zwischen dem Ich und dem Unbewussten ( C.G.Jung ) ,die ich jedem

>Betroffenen nur empfehlen kann.Leider muss man sich schon etwas auf

>die Suche begeben um die richtigen Informationen zu finden,die nicht

>nur auf die meikamentöse Behandlung zielen...

>

>Mit meinem kurzen bipolaren Lebenslauf möchte ich Ihnen sagen ,dass

>ich Ihre Einstellung die Sie zur Manie und der danach folgenden

>Depression haben teile ,und diese sehr hoffnungsvoll finde.

>Es würde mich freuen Ihr Angebot "kostenlos" nutzen zu können ,um

>von Ihren Erfahrungsschatz zu profitieren , und noch mehr über die

>Erkrankung und ihr Beenden zu erfahren.

>

>Nach dem Lesen des Labyrinths würde ich mich gerne bei Ihnen melden

>,und meinen Eindruck ... mit Ihnen teilen !

>

Grüsse

T.

 

Forum Manisch-Depressiv

Hallo R., ich schreibe meine Kommtare/Stellungnahme jeweils unter einen Absatz in deinem Text.

Gruß

Wolfgang

 

r.@freenet.de schrieb am 17.03.2010:

Hallo Wolfgang,

(1)

es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich wieder melde, weil ich deine Bitte,den  Beitrag im Forum einzustellen, im Kopf hin und her bewegt habe und noch bewege.

Ich habe in dieser Zeit meinerseits versucht, ein wenig Offenheit gegenüber Alternativen hervorzubringen, muss aber sagen, dass ich mich da allein auf weiter Flur sehe. Die Intention war,  die ähnlich denkenden nochmal aus ihren Löchern zu locken, aber da tut sich nichts. ( Wer ist denn eg Michael H. und wo liest der mit? Im Forum oder unseren Mail-Kontakt?)

 

Kommtare/Stellungnahme:

Michael H. ist der Mann einer Betroffenen, mit dem ich in freundschaftlichem Kontakt stehe.

 

(2)

Der Einwand, dass mit der regelmäßigen  Medikamenteneinnahme der Verlauf erst  viel schlimmer geworden sein könnte, wird z.B. ignoriert oder abgestritten. Es kommen wenig Äußerungen zum Thema. Nicht einer hat zugestimmt, dass diese Möglichtkeit überhaupt in Betracht zu ziehen sei.

"Lichtblick" Cornelia sagt dir ja sicher etwas. Sie wirft dir vor, dass du keine Stellung beziehst und dich stattdessen aus dem Forum fernhältst.

Kommtare/Stellungnahme: Ich darf im Forum nicht mehr schreiben. Diese Lichblick ist mit absoluter Sicherheit eine Pharmareferentin, die sich als Betroffene ausgibt.

 

(3)

Sie behauptet steif und fest, du (durch dein Buch) seist verantwortlich dafür, dass viele Menschen in der in der Psychiatrie gelandet sind. Ist dir wahrscheinlich auch bekannt.

 

Kommtar/Stellungnahme: Ja, Angstmache ist die Masche der pharmazeutischen Industrie. Frag doch mal, warum diese Industrie belang keinen Feldversuch mit dem gemacht hat, was ich in "Labyrinth?" geschrieben habe. Ich habe nie die Behauptung aufgestellt, Manisch-Depressiv <heilen> zu können. Mein Ansatz ist, Menschen fähig zu machen, krankhafte Phasen von Manie und Depression zu vermeiden. Es kommt leider immer wieder vor, dass Leser meines Buches meinen, das von mir entwickelt Konzept modifizieren zu können. Dies betrifft vor allem meine Meinung, dass niemand das Absetzen der Psychopharmaka ohne die Hilfe eines fähigen <Begleiters> machen sollte. Ich habe das in "Labyrinth?" mit dem Bild eines Reisenden verglichen, der nach dem Weg fragt, dass aber in die entgegengesetzte Richtung geht, die der Ratgeber aufgezeigt hat. Für so etwas muss ich keine Verantwortung übernehmen.

Denk doch mal logisch: Wenn man mir nachweisen könnte, dass durch meine <Schuld> Menschen in der Klapse gelandet sind, hätte die pharmazeutische Industrie mich längst vor den Kadi gezerrt.

Tatsache, dass ich, weiterhin manisch und depressiv disponiert, seit mehr als 20 Jahren ohne die fragwürdige Hilfe der pharmazeutischen Industrie klar komme. Ich gefährde weder mich noch andere, so dass es keinen Anlass gibt, mich in eine Klapse einzuweisen.

 

(3)

Man wird ja so abgeschmettert, da traut sich scheinbar niemand mehr, sich mir anzuschließen. Oder ist man die Auseinandersetzung leid? Kampf gegen Windmühlen?

 

Kommtar/Stellungnahme: Warum glaubst du jemanden zu benötigen, der sich dir anschließt? Ich weiß nicht, was diese Beiträge im Forum sollen. Wer die Nutzungsbedingungen dort gelesen hat, der weiß, dass Alternativen dort nicht diskutiert werden dürfen. Wozu dann ein Forum? Das man brav seine Psychdrogen schlucken soll, hat einem doch bereits der behandelnde Arzt gesagt. Wer das nicht in Frage stellt, der braucht doch kein Forum, oder?

 

(4)

Ich weiß nicht, ob ich die Kraft habe,  diesem Druck (dieser vorherrschenden Ansicht zu Krankheit, Medikamenten, Alternativen...) auf Dauer etwas entgegen zu setzen. Was soll ich gegen das Argument: 'Du bist  halt nicht (so) krank.' noch vorbringen?  Ich fühl  mich in so einer Gruppe fehl am Platz, denn es zieht mich runter. Es ist Kräfte zehrend.

Es gibt für alle möglichen Erkrankungen Alternativen. Die muss man sich leider immer erkämpfen.

Und Gleichgesinnte zu finden gestaltet sich wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Mein Wunsch ist, dass der Mensch die Wahl hat.

Man behauptet im Forum, bei der Diagnose gäbe es keine Wahl.

 

Kommtar/Stellungnahme: Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was du in diesem Forum noch verloren hast. Ja, du bist dort fehl am Platz. Siehe (3)

 

(5)

Tja.

Liebe Grüße

R.

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Dir auch liebe Grüße

Wolfgang

 

Wer ist da wirklich manisch und(oder depressiv?

...die Petra oder der M.?

 

M. schrieb am 18.03.2010:

 

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Gerne würde ich sporadisch mit Dir in Kontakt bleiben, würdest Du mich nicht latent zu "missionieren" (naja, auch animieren) versuchen. Du kannst es nicht anders und ich kann mich nur schwer "führen" lassen. Hmmm..., Steinbock.

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Hallo, lieber M.,

 

<sporadisch mit in Kontakt bleiben> dürft kein Problem sein, - du hast ja schon erlebt dass ich nicht nachtragend bin, sondern stets dafür offen, einen neuen Versuch zu wagen.  



Als <missionierend> erlebe ich mich ehrlich gesagt nicht, - ich komme gut mit Mnschen zurecht, die ein anderes Weltbild haben als ich und muss mit denen auch nicht rechthaberisch diskutieren. Bei uns beiden ging es in letzter Zeit in erster Linie um die Frage, ob es möglich sei, die jeweiloge finanzielle Situationzu erbessern. Was das betrifft, habe ich dir Alternativen/Möglichkeiten aufgezeigt und dich eingeladen, bei einem meiner Projekte als Partner einzusteigen. Dies unter anderem auch der Tatsache wegen, dass du Talente hast, die du im Moment nicht nutzt. Und, weil der Anstoß zu gewissen Aktivitäten meinerseits aus deinem Besuch bei mir resultiert, bei dem ich dem dich begleitenden Swen (Internetexperte, junge Generation) gefragt habe, was ich tun könne, die Information darüber, dass "Labyrinth?" existiert, über soziale Netzwerke wie <XING, Facebook und Co.> im Intenet zu verbreiten.

 

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Deine Äußerungen kann ich auch schizophren auffassen, denn oft kommen Deine Kommentare depressiv rüber und erzeugen Ohnmacht, während es noch während des Gedankenaustausches zum gesteigerten Antrieb wechselt. Dabai komme ich mir vor, wie auf einem Landungsboot (ist vorne "platt", nimmt bauartbedingt jede Welle mit) bei stürmischer See.

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Das ich von meiner Grundtendenz so was wie <depressiv> bin, (ich, dessen Körper immerhin schon 70 ist) benütze lieber den Begriff "dieses Lebens müde"), ist dir seit langem bekannt, - aber auch die Tatsache, dass ich damit ohne irgendeine Art von Medikamenten und auch ohne Naturheilmittel a la Johanniskraut klar komme.

 

Das ich während es noch während des Gedankenaustausches zum gesteigerten Antrieb wechseln kann, ist doch gut. Es zeigt, dass eine geschäftliche Partnerschaft zwischen uns, der unterschiedlichen Talente wegen fruchtbringend sein könnte. So hat zum Beispiel deine Äußerung, "Labyrinth?" hätte kein Potential, die aus deiner Erfahrung mit Petra und deinem Bruder resultiert, bei mir den Impuls ausgelöst, dir das Gegenteil zu beweisen. Dies nicht, weil ich Recht haben/behalten möchte, sondern weil ich das Leben inzwischen als Spiel/Herausforderung betrachte, und weil ich fähig bin, mittels des mit gegebenen Querdenkerpotentials Teile eines Puzzles, die man mir hinwirft, auf andere Weise zu interpretieren, als es Menschen tun, bei denen das Talent zum Querdenken nicht so ausgeprägt ist.

 

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...ich kann mich nur schwer "führen" lassen. Hmmm..., Steinbock.

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Fale Ausrede!

Was <Führerschaft> betrifft, habe ich dir bereits mitgeteilt, dass ideale Führerschaft m. E. darin besteht, dass Menschen sich verhalten wie die Mitglieder einer Seilschaft in den Bergen: Man erkennt die Talente aller Mitglieder an und überlässt für den aktuellen Moment demjenigen die Führung, dem das dafür erforderliche Talent gegeben ist.

In finde es schade, dass du <nicht in die Gänge> kommst, hätte dich gern als Partner gehabt. Aber wenn nicht, dann auch gut - sollte ich deswegen depressiv werden?

 

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Trotz allem bin ich an einem Punkt angelangt, mit dem Kopf fast blind vor einer Wand zu stehen.

Ich habe sprichwörtlich die Orientierung verloren.

Vieles sah ich bereits vor unserem Kennenlernen nicht wie die Masse, jetzt bin ich ganz raus aus dem Spiel.

Mehrfach versuchte ich, Dir diese meine Schwierigkeit, unter diesem Umstand weiter leben zu müssen, zu verdeutlichen.

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Tja, lieber M., was soll ich dazu sagen? Raus aus dem Spiel sein, ist doch m.E. zunächst mal gut. Dies, weil das ständige Herumgejammer über die <bösen Amis>, die Iluminanten, die widrigen Umstände und so weiter sich doch nicht <nach vorn> bringt. Dein Problem scheint zu sein, dass du dich nicht auf eine neues Spiel einlassen kannst...

Schade.

 

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Privat geht hier wahrscheinlich alles "den Bach runter", das weiß Du, ohne daß es einer weiteren Erklärung bedarf.

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Das sind deiner Meinung nach wahrscheinlich wieder einmal <die Anderen> schuld. Neulich habe ich, als ich dich anrufen wollte, <zufällig> die Petra ans Telefon bekommen. Das, was die geäußert hat, kam für mich, abgesehen vom Rededrang, logisch und korrekt rüber. Ich weiß nicht, ob ich mit jemandem würde leben wollen, der mir verbieten will Musik zu hören, die aus Amerika kommt. Die Petra will das jedenfalls nicht. Dir scheint nicht klar zu sein, dass die Mehrzahl der Amerikaner, ebenso wie in allen anderen Ländern <gute Menschen> sind. Dein <Feindbild> auf alle Amerikaner auszudehnen, kann m. E. nicht die Lösung sein...

 

Dir alles Gute.

Herzliche Grüße

Wolfgang

 

 

Wer ist da wirklich "manisch-depressiv"?

 

Hallo M.,

 

ich kopiere im Momente jede Menge Daten von dem einen auf den anderen Rechner. Im Zuge dieser Arbeit ist dein letzter Brief verloren gegangen. Würdest du ihn mir bitte noch einmal zusenden? Danke!

 

Vorab schon einmal: Ich gebe grundsätzlich nicht viel auf Berichte <vom Hören-sagen>.

 

Mag sein, dass das, was du mir über P. berichtet hat, so <richtig> ist, mag sein, das nicht. In jedem Fall stellt das deine persönliche Perspektive dar, die ich aus eigener Anschauung nicht kenne.

 

Ebenso verhält es sich mit dem, was P.  mir am Telefon berichtet hat. Alles, was ich angemerkt habe, war, dass P.sich am Telefon, abge- sehen vom Rededrang, vernünftig angehört hat. Ich habe damit nicht ausgesagt, dass ich Petra mehr glaube als dir.

 

Weiter ist da die Frage der Kompatibilität. Mein Vergleich sind da Schloss und Schlüssel. Da ist ein sehr guter Schlüssel und da ist ein sehr gutes Schloss. Beide gut und funktionsfähig. Aber: Wenn Schloss und Schlüssel nicht zusammen <passen>, dann wird das nichts.

 

Die P. hat doch überlebt, bis du in ihr Leben getreten bist.

Hat Sie zu diesem Zeitpunkt bereits eine manisch-depressive <Karriere> mit diversen Polizeieinsätzen, Klinik-Aufenthalten und-so-weiter hinter sich gehabt?

 

Wenn "Ja", ist dir das bekannt gewesen?

 

Wenn "ja", warum hast du dich dann darauf eingelassen?

 

Könnte es sein, dass bei dir ein <Rette-die-Prinzessin-Syndrom> vorgelegen hat, wie man es bei manisch-depressiv disponierten Menschen oft findet? Könnte es sein, dass du in weit größerem Maße manisch-depressiv disponiert bist, als Petra?

 

Das für den Moment.

Herzliche Grüße

Wolfgang

Rechtsfragen - sich von Blauäugigkeit verabschieben.

 

a.@web.de schrieb am 31.03.2010:



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...und die Fallgeschichten helfen mir auch weiter, zeigen mir, das ich mich und auch du dich vielleicht "zu wichtig" nimmst, es zeigt sich für mich ein gewisser teilweise absoluter Machtanspruch über andere. Laut Castaneda ist die einzige sinnvolle Macht die Macht über sich selbst: Das Wunder ein Mensch zu sein und den Schrecken ein Mensch zu sein im Gleichgewicht zu halten und da ist u.a. QuiGong und TaiJiQuan bestens geignet.

Und ich finde, es lässt sich besser als Buch lesen, als auf dem Monitor. Zudem war ich der Überzeugung, auf Grund deiner Mails, das es in deinem Sinne ist, das dein Buch für jedermann/frau relativ leicht zugänglich ist. Und das ist am besten möglich, indem du dieses Buch mit ISBN veröffentlicht, ohne die Absicht, deine Rechte in Frage zu stellen und was mit relativ wenig Euros möglich ist.

Was hindert dich daran, dies zu tun?

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Hallo S.,

nachdem ich eine Nacht über meine Antwort auf deine Mail geschlafen habe, bin ich dahintergekommen, was zwischen uns <hakt>. Es ist die Tatsache, dass ich mich seit dem Schreiben des Buches "Labyrinth?", über das du dich begeistert geäußert hast, weiter entwickelt habe. Castaneda, Hare Krishna, Buddha, Jesus von Nazareth und viele andere sind Lehrer auf meinem Wege gewesen. Wegweiser. Statt die Wegweiser anzubeten, bin ich den Weg gegangen, den mir diese Wegweiser gezeigt haben.

 

Ich sage es mal vorsichtig: Ich bin in dem <Bild> gewesen, in dem du dich jetzt zu befinden scheinst, deshalb kann ich das, was du mir da geschrieben hast, verstehen und nachvollziehen. Ich bin den Weg weitergegangen und ich befinde mich nun in einem neuen <Bild>, dass du, so scheint es mir, (noch) nicht verstehen und nachvollziehen kannst.

 

Es ist mir sehr bewusst, dass nur sehr wenige Menschen fähig und bereit sind, mir in dieses neue <Bild> zu folgen. Nichts liegt mir ferner, als <Followers> zu suchen und/oder Menschen für meine jetzige Sicht der Welt missionieren zu wollen. Die neuen Texte auf meiner Webseite sind Wegweiser für diejenigen, die <reif> sind, in diese neue Dimension einzutreten. Ich bin mir sehr bewusst, dass es einfacher ist, den Wolfgang Baitz in die Spinner-Ecke zu stellen und im Alten zu verharren. Wer das tun will, der mag es tun.

 

Vielleicht solltest du das letzte Kapitel von "Reise nach Ixlan" noch einmal lesen?

(Ja, es ist mir bewusst, dass ich "sollte" geschrieben habe, "könntest" schien mir in diesem Fall zu schwach.)

 

Was die Rechtsfragen betrifft, bleibt es bei meiner Entscheidung.

 

Herzliche Grüße

Wolfgang

 

Aktuelles