Manisch-depressive Menschen müssen...
... den Entzug von Psychodrogen selbst wollen!
Maria schrieb am 28.03.2010:
...Sie ist derzeit arbeitslos und das Arbeitsmarktservice hat ihr ca. ein Jahr Arbeitssuche prognostiziert. In dieser Zeit könnte sie den Entzug machen, wenn sie es wirklich wollte und eine
Begleitung dafür hätte, die ich leider nicht sein kann. Bevor ich ihr diesen Vorschlag mache, möchte ich gerne von dir wissen, wie hoch die Erfolgsquote ist, die du bisher beobachten
konntest.
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...wenn sie es wirklich wollte und eine Begleitung dafür hätte, die ich leider nicht sein kann...
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Hallo M.,
das ist der zentrale Satz!
(1)
Deine Freundin müsste es wirklich von selbst wollen, nicht, um dir einen Gefallen zu tun!
(2)
Die Instanz, die ich <das System> nenne, stellt den Begleiter NICHT zur Verfügung.
Ich war mit einem Fabrikanten im Kontakt, der Multimillionär ist. Dessen beide Kinder im Alter von 22 und 25 hatten die Diagnose <manisch-depressiv> und bereits Klinikaufenthalte hinter sich haben. Als der hörte, dass der die hilfreiche Person, die ich "Begleiter" nenne, aus eigner Tasche würde bezahlen müssen, hat er den Dialog mit mir abgebrochen.
Die Erfolgsquote derer, die den Entzug nach jahrelanger Einnahme von Psychopharmaka geschafft haben, liegt nach meiner Kenntnis nahe von Null. In Fall deiner Freundin ist meine Prognose des Scheitern anbetracht der finanziellen Umstände gleich null. Die Ausnahme würde nur die Regel bestätigen.
Ich weiß, wie hart das klingt, und ich weiß, dass Anerkennen der eigenen Ohnmacht zum Schwierigsten gehört, das ein Mensch zu ertragen hat. Deshalb weiß ich, dass du es gegen meine Prognose versuchen wirst. Dazu kann ich dir nur "Viel Glück" wünschen - Wunder sind möglich.
Mehr Chance sehe ich darin, wenn du die Energie, die deiner Freundin zu geben bereit bist, dazu nutzen würdest, dazu beizutragen, die Umstände zu ändern. Es gibt in dem Zeitfenster, in dem wir jetzt sind, eine Chance dazu.
Es gibt jetzt (noch) die Chance, die angeblich sozialen Netze im Internet (Facebool,<Twitter & Co) dazu zu nutzen, das ein WIRKLICHES soziales Netz entsteht, das die jetzt herrschende Demokratur gewaltfrei in eine wirkliche Demokratie wandeln könnte. Aber das funktioniert nur dann, wenn sich viele Menschen, statt nur zu lamentieren, aktiv in Bewegung setzen.
Konkret:
"Manisch-depressiv" ist MEHR als nur das beklagenswerte Schicksal deiner Freundin. "Manisch-depressiv" ist ein Teil des Puzzles, mittels dessen ein winzig kleiner Prozentsatz der Menschen den
Rest der Menschheit versklaven kann.
Dazu Matrix-1:
Möchtest du wissen, was die Matrix ist?
Die Matrix ist allgegenwärtig.
Sie umgibt uns.
Selbst hier, in diesem Zimmer;
wenn du aus dem Fenster schaust;
oder den Fernseher anmachst.
Du spürst sie, wenn du zur Arbeit
oder in die Kirche gehst;
und wenn du deine Steuern bezahlst.
Es ist eine Scheinwelt, die man dir vorgaukelt,
um von der Wahrheit abzulenken.
Lies, wenn dich WIRKLICH interessiert, wie du deiner Freundin helfen könntest, den Brief, den ich gerade auf meiner Webseite:
http://www.manisch-depressiv.de/texte-für-bildungsstreik-attac-co/briefe-an-welt-verbesserer/
eingestellt habe.
Ja, wir könnten diese Welt zum Besseren verändern...*
Gruß
Wolfgang
*Analogien in der Geschichte:
- David Gegen Goliath
- Odysseus
- die Zwerge besiegen Gulliver
"Labyrinth?" - Alternative für manische und depressive Menschen.
R. Z. schrieb am 06.03.2010:
...ich bin über Google auf Ihre Seite gestoßen und fand sie wirklich hervorragend. Bitte Sie daher um Übersendung Ihres Buches "Labyrinth? - Alternative Therapie für manische und depressive Menschen "
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Hallo, sehr geehrte R.,
die Gründe, warum ich "Labyrinth? wieder umsonst
abgebe, werden Sie auf meiner Webseite gelesen haben. Hier im Attachement nun "Labyrinth? - Alternative Therapie für manische und depressive Menschen " als WORD-Datei ohne jedes wenn und aber.
Weiterhin weise ich Sie darauf hin, dass meine Webseite und dort speziell die Rubrik "Briefe/Blog" die Fortsetzung von "Labyrinth" darstellen.
Im Gegenzug bitte ich Sie um zwei Dinge:
(1)
Sie würden mir und der Sache der manisch-depressiv disponierten Menschen einen großen Gefallen tun, wenn Sie nach dem Lesen von "Labyrinth?" auf die Webseite
gehen, sich dort anmelden und dann einen Beitrag über "Labyrinth?" - alternative Therapie für manische und depressive Menschen schreiben.
Schreiben Sie offen und ehrlich Ihre Meinung, auch dann, wenn Sie "Labyrinth?" nicht gut finden. Und erwähnen Sie bitte, dass ich das Buch jetzt umsonst abgebe.
(2)
Alles auf diesem Planeten hat seinen Preis. Auch ich kann nicht von Liebe und Luft leben.
Ich bitte Sie, dann, wenn
"Labyrinth?" Ihnen nützlich sein kann, freiwillig eine Spende zu machen. Das hilft mir, meine Arbeit am Thema weiter zu führen. Danke!
Herzliche Grüße
Wolfgang Baitz

