Ein Typischer Briefwechsel zwischen zwei manisch und depressiv disponierten Menschen.
Kurz-Antwort:
Ich begehe am 21. März meinen 70-ten Geburtstag.
Du bist eingeladen, hier (ohne Kosten für dich) vorbei zu kommen, wann immer du willst.
Mal Telefonieren wäre garantiert gut.
Ein Foto von mir findest du bei Face-Book, XING, oder auf meiner Webseite, dort "über mich".
Liebe Grüße
Wolfgang
Mobil 0176 50080684
Festnetz 069 26916013
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D. schrieb am 10.03.2010:
Hallo Wolfgang,
ich find dich echt toll. So wie du schreibst und deine Einstellung zum Leben. Ich hab so ungefähr die gleiche.
Natürlich noch nicht so viel Lebenserfahrung wie du. Darf ich fragen wie alt du bist? Ich bin 28.
War 1 Woche in der Geschlossenen in Ingolstadt und konnte deshalb nicht antworten. Habe seit 2 Jahren ganz arge Depris und vorher eher manisch gut gelaunt. Die in der Geschlossenen wollten mich nicht mehr rauslassen, obwohl sie mir am Anfang versichert hatten, dass ich wieder gehen kann wenn ich will. Ich bin dann ernsthaft beim Rauchen im Garten mit einem Bekannten über die Mauer geflohen. Krasse Aktion, aber die paar Tage haben mir gereicht, um zu sehen, dass man dort auch keine Hilfe erwarten kann. Die wollten mir 4x am Tag echt krasse Psychopharmaka geben. Hab ein SRNI auch genommen, wurde so blöd im Kopf, dass ich nicht mehr gewusst habe wer ich bin und konnte keinen Meter mehr denken. Seitdem ich sie wieder abgesetzt habe (nun 10 Tage) kann ich wieder denken und handeln und fühle mich auch deprimäßig besser. Aber lt. einer Astrologin aus München geht es sowieso ab März wieder aufwärts. Und ich spüre meine Energie tatsächlich zurückkommen. Das hätte ich nie für möglich gehalten noch vor zwei Wochen. War so am Boden, dass ich einen Suizidversuch unternommen habe. Einen Tag später habe ich deine Seite gefunden.
Ich sehe es als Eingebung von oben und als Hinweis. Deswegen bin ich dir echt dankbar und überweise das Geld auch jetzt gleich, da ich gleich zur Bank gehe.
Würde mich echt freuen wenn wir in Kontakt bleiben können.
Liebe Grüße aus Ingolstadt
D.
-------Originalmeldung-------
Von: Wolfgang
Datum: 02/21/10 12:27:48
An: D.
Betreff: "Labyrinth?"
Ja, D,
das <du> ist voll OK. Es ist mir wichtig, dass du verstehst, dass meine Mail keine versteckte Anmache gewesen ist. Mir geht es
tatsächlich darum, Menschen wie dir zu helfen und wenn ich "Labyrinth?" dafür verschenken muss, dann soll das so sein. Ich habe in der Vergangenheit des öfteren Mails bekommen, in denen mir
jemand geschrieben hat, dass der "Labyrinth?" gern hätte, sich im Moment jedoch die 15 Eu
Man kann weder Manie, noch Depression mit Pillen <heilen>. Die ganz einfach deshalb, weil Manie und Depression <per se > keine Krankheiten sind, sondern im Interesse der Medizin-Industrie zu Krankheiten erklärt worden sind, an der eine kleine Gruppe von Menschen auf Kosten der Allgemeinheit profitieren kann.
ro nicht leisten könne. Ich habe den Leuten in solchen Fällen IMMER das Buch umsonst geschickt und ALLE haben irgendwann später die 15 Euro überwiesen.
Man kann weder Manie, noch Depression mit Pillen <heilen>. Die ganz
einfach deshalb, weil Manie und Depression <per se > keine Krankheiten sind, sondern im Interesse der Medizin-Industrie zu Krankheiten erklärt worden sind, an der eine kleine Gruppe von
Menschen auf Kosten der Allgemeinheit profitieren kann.
Ich habe den Eindruck, dass <das System > ganz bewusst Situationen kre-iert*, die Menschen in krankhafte Zustände
von Manie bringen, damit der Psychatrie nicht mangels Patienten die Luft ausgeht.
Zur Aufheiterung hier erst mal ein Witz:
Ein Mensch geht zum Psychiater. Der verschreibt ihm Psychopharmaka. Der Mensch geht in die Apotheke und löst das Rezept ein. Zuhause angekommen, schmeißt er die Pillen in die Toilette und spült. Ein Freund, der ihn begleitet hat, ist fassungslos und fragt, warum <Mensch> das gemacht hat.
"Ganz einfach ", sagt der. "Der Arzt will leben. Der Apotheker will leben, die Pharmaindustrie will leben - und ich will AUCH leben."
*Ein Fall, der tatsächlich so passiert ist:
Roman C., ein Leser von "Labyrinth? " ist zu der Erkenntnis gekommen, dass er aufgrund seiner Psycho-Karriere in dieser
Gesellschaft keine Chance mehr hat. Aus diesem Grund lebt er <Manisch-Depressiv> bewusst.
Er ist zu so etwas wie einem <Till-Eulenspiegel-der-Psychiatrie geworden.
Wann immer ihm danach ist, macht er irgendwelche verrückten Dinge, damit er zwangsweise eingewiesen wird, und er genießt die Aufmerksamkeit, die dieses wahnwitzige System ihm, der sonst keine Aufmerksamkeit bekommt, dann zukommen lässt.
Roman, dessen Wohnsitz Berlin ist, war in einer derartigen Phase in Frankfurt und dort in der Psychiatrie <gelandet>, aus der er am Tag nach seiner Einweisung aus der geschlossenen Station abgehauen war. Stunden später stand er, völlig von der Rolle, vor meiner Wohnung. Roman war in einem Zustand der totalen Verwirrung und vollgepumpt mit Psychopharmaka. Er war in einem Zustand, in dem auch ich ihn nicht herausholen konnte, weil meine Wohnverhältnisse das nicht zulassen. Roman hat Vertrauen zu mir, weshalb ich ihn überzeugen konnte, dass er in der Psychiatrie im Moment am Besten aufgehoben sei. Ich habe ihm zugesagt, dass ich ihn dort täglich besuchen und mit ihm <arbeiten> würde. Daraufhin war er bereit, freiwillig zurück in die Klinik zu gehen.
Das ist die Vorgeschichte. was dann folgte, ist so abstrus, das ein <Normalmensch> es nicht glauben
kann.
Ich habe in der Klink angerufen und gefragt, ob dort ein zwangseingewiesener Patient namens Roman C. abgängig
sei.
Eine weibliche Stimme antwortete in arrogantem Ton:
"Auf diese Frage darf ich Ihnen aus Datenschutzgründen keine Antwort geben".
Daraufhin ich: "Was wäre, wenn Roman C. in meiner Wohnung wäre?"
Nun was besagte Dame völlig überfordert. Statt einen Krankenwagen zu schicken und Roman C., der bereit war, freiwillig zurück in die Klinik zu kommen, abholen zu lassen, haben die die Polizei angerufen, die nach endloser Zeit dann endlich kam.
Ich habe Roman dann nach unten in den Hausflur begleitet, wo die Polizisten erst mich in provokanten Ton aufgefordert haben, mich auszuweisen und dann den Roman behandelt haben wie einen Schwerstverbrecher.
Nur meinem Einfluss ist es zu verdanken gewesen, dass Roman nicht handgreiflich gegen die Polizisten vorgegangen ist, was die aber offensichtlich gern gehabt hätten. Der arme Junge, der offensichtlich völlig verwirrt war, wurde dann mit Kabelbindern gefesselt und abtransportiert.
Die Nachgeschichte ist noch abstruser:
Als ich Roman am folgenden Tag in der Geschlossenen besuchen wollte, bekam ich dort die Information, dass dieser Zwangseingewiesene im Mimen <Ausgang auf Ehrenwort> hatte.
Hä?
Ja, Ausgang auf Ehrenwort, den Roman dann selbstverständlich dazu benutzt hat, abzuhauen. Er wurde dann später in verwirrtem Zustand in Kiel aufgegriffen, dort in die Klapse eingeliefert und schließlich per Krankenwagen nach Berlin in seine Hausklinik transportiert.
So was bringt Umsatz - wer das letztlich bezahlen muss, ist <die Allgemeinheit>. Der Medizin-Industrie ist das
völlig egal...
Folgenden LINK zu einem <Fall>, der diese Tendenz bestätigt, bekam ich gestern zugesandt:
http://www.youtube.com/watch?v=9YJrh98mL3Y&feature=related
Ich bin absolut sicher, dass die Polizisten dieses manische Bäuerlein zu seinem Verhalten provoziert haben. Ich bin sicher, dass dieser Bauer sich anders verhalten hätte, wenn er "Labyrinth?" gelesen hätte.
Gern bin ich bereit, dir bei Bedarf über das Buch hinausgehende Ratschläge (kostenlos) mittels eines Telefonats zu geben
- ich habe eine Flatrate zu Festnetznummern.
Herzliche Grüße
Wolfgang
PS:
Hier meine Kontonummer. Bitte überweise einen <krummen Betrag> und schreibe keinen Betreff, weil <das System> der Postbank ansonsten mein Privatkonto in ein Geschäftskonto umwandelt und ich dann unverschämt hohe Gebühren bezahlen müsste. Ich werde demnächst einen Spenden-Button auf meiner Webseite installieren. Dann werde ich zwar Gebühren an Paypal überweisen müssen, aber die sind moderat.
Kontoinhaber: Wolfgang Baitz
Kontonummer: 493806605
BLZ: 50010060 Postbank Frankfurt
Mobil: 0176 50080684
Festnetz: 069 26916013
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Da. schrieb am 15.02.2010:
Hallo Wolfgang,
ich rede dich jetzt einfach mit du an. Machst du ja auch im Buch. Habe bisher 16 Seiten gelesen und das reicht mir schon um dir das Geld zu überweisen.
Tut mir leid, dass meine E-Mail so angekommen ist bei dir.
Ich bin zwar arbeitslos und hochgradig depressiv, aber deswegen kaufe ich mir Bücher schon. Man liest halt gerne mal rein. Ich konnte mir nichts drunter vorstellen. Aber es gefällt mir wie du schreibst und die ersten Zeilen haben bei mir nur Kopfnicken verursacht.
Schreibst du mir deine Bankverbindung?
Viele Grüße
D.
