Dieses ist die Rubrik, wo manisch-depressiv disponierte Menschen...
... in Kürze Anregungen finden können, für die sich eine eigene Rubrik nicht lohnt.
Darüber lacht der Manisch-Depressive
(1) Ein Mann geht zum Arzt und bekommt ein Rezept.
(2)
Der Mann geht zum Aptotheker, bekommt das Medikament.
(3)
Zuhause angekommen, schmeißt er das Medikament in die Toilette und drückt die Spülung.
(4)
Sein Freund sieht das und fragt: "Warum hast du das getan?"
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Besinnliches für Manisch-Depressive
Wie <ticken> Manisch-Depressive?
Dieser Artikel soll Einblick geben in die Grundmuster von manisch und depressiv disponierten Menschen. Ein solches Wissen kann Partnern und Angehörigen ermöglichen Manisch-Depressive besser zu verstehen.
Zuerst muss man wissen, dass <Manisch-Depressiv> die Krankheit von intelligenten Menschen ist. Ein dummer Mensch neigt weder zu Manie, noch zu Depression.
Weiterhin sind manisch-depressv disponierte Menschen vor allem von Ehrlichkeit und Gerechtigkeit besessen. Dabei geht es manisch-depressiv disponierten Menschen nicht um die Größe der Unehrlichkeit oder die Größe der Ungerechtigkeit, sondern mehr <um das Prinzip>. Das ist der Grund, warum manche Zwangseinweisung in eine Psychoklinik aus scheinbar unwichtigem Anlass entsteht.
Die folgende Geschichte soll das verdeutlichen:
Jibi-Supermarkt Biefeld-Schildesche,
über der Kasse ein Schild mit der Aufschrift „Jibi – wo Einkaufen Spaß macht!“
Ich, als elfter in der Warteschlange, denke: „Nein, Spaß macht mir das Einkaufen hier nicht!“
Vor mir zehn <Normalmenschen>, denen das Warten ganz sicher auch keinen Spaß macht, wartend wie Schafe. Meine Bemerkung, dass wir als Kunden die Macht hätten, die Öffnung einer zweiten Kasse zu erzwingen, wenn wir nur solidarisch wären, prallt ab.
Früher, als ich noch zu krankhaften Phasen von Manie geneigt habe, gab es in einer derartigen Situation zwei Reaktionen.
(1)
Ich habe den vollen Einkaufswagen in der Warteschlange stehen gelassen und bin wo anders einkaufen gegangen. Das hat mich zwar noch mehr Zeit gekostet, aber der Gedanke, dass das Zurückräumen der Waren aus meinem Einkaufswagen den Betreiber des Supermarktes mehr kostet, als die kurzzeitige Öffnung einer zweiten Kasse, hat mir die bittere Pille versüßt.
(2)
Ich habe mit den anderen Wartenden Streit angefangen. Sie beschuldigt, dass nur ihr Verhalten dem Betreiber des Supermarktes ermöglicht, auf Kosten unserer Lebenszeit Profit zu machen. Da gab schnell ein Wort das andere. Schnell fühlte sich einer beleidigt, und der herbeigerufene Leiter des Supermarktes hat dann selbstverständlich zugunsten der Schafe geurteilt und mir Hausverbot erteilt…
So kann aus einer Mücke ein Elefant werden.
Kommentar:
Keine Frage, dass ich in dieser Situation <Recht> gehabt habe. Keine Frage auch, dass auch die anderen Wartenden lieber gern schnell bedient worden wären. Was hält die ab, ihr Recht zu verlangen?
Dazu Gustave Le Bon*, manisch-depressiv-diponiert, 1895:
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet; von den Tatsachen, die
ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu
vergöttern. Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr; der, der
sie aufzuklären versucht, ist stets ihr Opfer.“
<Transformierte Manie> bedeutet, das der manisch-depressiv veranlagte Mensch sich der Tatsache bewusst wird, dass <Normalmensch> anders tickt, als er selbst.
<Transformierte Manie> bedeutet, das der manisch-depressiv veranlagte Mensch sich der Tatsache bewusst geworden ist, dass <Normalmenschen> nur in geringem Maße fähig sind, solidarisch zu handeln.
Daraus folgt im Beispiel des Jibi-Supermarktes, dass der manisch disponierte Mensch sich der Tatsache bewusst wird, das die Leitung des Supermarktes Profit machen will, und dass man besser zu Zeiten einkauft, wenn eine niedrige Kundenfrequenz herrscht. Oder, dass man sich auf eine längere Wartezeit einstellt, die man dann, wenn man bereits mit der Lehre des Buddha in Berührung gekommen ist, zu Meditation benutzen kann.
Beispiel für Kreativität eines Manisch-Depressiven
Meine chinesische Frau ist aufgrund von Umständen, die nicht in ihrer Verantwortung liegen, nie zur Schule gegangen. Aufgrund dessen hat sie, die sie sich selbst Einiges beigebracht hat, Schwierigkeiten mit der Führung ihres Terminkalenders.
Nur ein manisch-depressiv disponierter Mensch konnte eine Lösung für dieses Problem finden und in masochistischer Kleinarbeit mehr als 300 Löcher in ein Brettchen bohren. Das hier folgende Foto zeigt das Ergebnis:
Nun kann Haiyan für jeden Termin ihres Wochenkalenders einen Stift in das entsprechende Loch stecken. Links stehen die Tageszeiten, unten sind die Tage der aktuellen Woche. Oben die Stifte. Wenn der schwarz markierte Kopf eines Stuftes oben steht, bedeutet das, dass der Termin eine halbe Stunde später stattfndet, also 9.30 Statt 9.00 und so weiter.
Für die Beschriftung der Wochentage kann Haiyan chinesische Zeichen verwenden.
Dies hier nur als ein Beispiel, wie kleine Details des Leben auf diesem Planeten positiv gestalten können.
Terminkalender
Wer verdient an Manisch-Depressiv?
Derjenige, der im Zuge von krankhafter Manie oder krankhafter Depression zwangsweise in die Psychiatrie eingeliefert wird, bekommt dort meistens das Etikett <manisch-depressiv>, was heutzutage oft auch durch das neudeutsche Wort <bipolare Störung> ersetzt wird, weil das sich mehr nach <Krankheit> anhört.
Das Ergebnis ist in beiden Fällen das Gleiche:
Die Vertreter der Medizin-Industrie sagen dem oder der Betroffenen:
"Diese Krankheit ist nicht heilbar - du musst von nun an bis an das Ende deines Lebens Psychopillen schlucken!"
Wer dieses Urteil bekommt, sollte zuerst fragen: "Wer verdient an meiner Krankheit?"
Wer sich diese Frage stellt, wird sehr schnell feststellen, dass zwischen den 15 Euro, die der Autor von "Labyrinth?" verlangt, und den Beträgen, welche die Medizin-Industrie kassiert, Welten liegen.
Von jemandem, der im Alter von 25 Jahren die Diagnose <manisch-depressiv> bekommt, kann die Medizin-Industrie bis zu dessen Ableben durchaus eine Million Euro oder gar mehr kassieren. Dies auch der Folgekosten wegen. Für jemanden, der lange Zeit Lithium & Co schluckt, sind Nierenproblemen eine durchaus denkbare Folge, deren Behandlung außerordentlich teuer werden kann.
Ich überlasse es dem geneigten Leser, sich zu dem Thema, welches die "Abendzeitung" vor kurzem an die Öffentlichkeit gebracht hat, seine eigenen Gedanken zu machen!

