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Die hier gezeigte Sequenz ist ein typisches Beispiel für die Tatsache, dass man beim Backgammon vorausdenken kann und muss.

 

a a

 

Ich erkläre Zug für Zug kurz und knapp.

 

DieErklärungen setzen voraus, dass mein Lehrbuch für Backgammon gelesen und zumindest in den Grundzügen verstanden worden ist.

 

Weiß hat drei Steine im Innenfeld von Rot, die mit 2+5, 5+2, 2+6, 6+2, 3+5. 5+3, 3+6, 6+3 = 8 aus 36 aus dem Innenfeld von Rot herausgespielt werden können.

 

Weiß hat ein indirektes 6er-Band gegen die beiden roten Steine auf W1. Die beiden Steine auf W8 geben Weiß noch etwas <Zeit> für den Fall, dass er keinen seiner Steine von R1 oder R2 aus dem Innenfeld von Rot herausspielen kann.

 

Ich habe die Situation als etwa 80% zugunsten von Weiß eingeschätzt und deshalb eine Verdopplung angeboten.

 

Diese Einschätzung beinhaltet die Möglichkeit, dass Weiß noch einen oder mehrere Spielsteine von Rot wird schlagen können und damit eine Gammonchance bekommen wird.

 

Umgekehrt besteht die Möglichkeit, dass Rot etwa 20 Prozent Gewinnchance hat und auch Rot Gammon gewinnen kann.

 

Ich würde diese Verdopplung an Stelle von "Motif" abgelehnt haben, - "Motif" hat angenommen.

 

 

b b

 

Weiß hat R1 -> R4 und W8 -> W4 gezogen.

 

Beste Würfe für Rot wären jetzt 6+1, 1+6 und 1+1

= <3 aus 36> = ca. 9 Prozent.

 

c c

 

Weiß hat <20 aus 36> Chance, den Stein von der Bar sofort einzuspielen. Selbst dann, wenn das nicht gelingt, hat Weiß Vorteil, solange Rot seine Steine von R1 nicht über das indirekte 5er-Band von Weiß hinweg ziehen kann.

 

d d

 

Weiß hat Bar -> R4 -> R7* gezogen und geschlagen.

 

Rot kann mit 1+1, 2+2, 2+1 und 1+2 von der Bar einspielen.

= <4 aus 36>, ca. 12%.

 

e e

 

Rot hat Bar ->W2 und R5 -> R4* gezogen und den weißen Stein auf R4 geschlagen.  Rot bedroht jetzt den einzelnen Stein auf W8 direkt von R2.

 

f f
g g
h h
i i
j j
k k
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m m
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p p
q q
r r
s s
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