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Duplikation und Diversion sind zwei gegensätzliche Techniken, die darauf beruhen, die Möglichkeiten des Gegner zu reduzieren.

 

Auch diese Technik zeigt, dass es notwendig und möglich ist, beim Backgammon ein oder zwei Züge voraus zu denken.

 

Im folgenden Fall Gibt es drei Zug-Möglichkeiten:

 

(a)

R9---->W8

Nach diesem Zug steht Weiß <in Pasch4>. Rot hat zwei Steine auf der Bar. Wenn Weiß gemäß (a) zieht, gibt er rot eine Möglichkeit, sowohl beide Steine von der Bar einzuspielen und mit dem gleichen Wurf außerdem noch einen weißen Stein zu schlagen.

 

(b)

R9 --> W12, 2x R6 ->R4*

Dieser Zug schlägt einen weiteren roten Stein, und stellt den offenen Stein in <Pasch-6>, was bedeutet, das Rot die Möglichkeit hat, nach 6+6 drei Steine von der Bar einzuspielen und außerdem noch auf W12 zu schlagen.

 

(c)

2x W6-W4*, 2x W5->W3

Dieser Zug schlägt einen dritten roten Stein auf W4 und klärt W5. Weiß hat seinen Stein von R9 mit diesem Zug zwar nicht näher an sein Innenfeld heran gebracht, aber es gibt keine Möglichkeit, dass Rot mit dem nächsten Wurf drei Steine von der Bar einspielen und gleichzeitig schlagen kann.

 

 

 

Ausgangsposition Ausgangsposition
Position nach Zug gemäß (a) Position nach Zug gemäß (a)
Position nach Zug gemäß (b) Position nach Zug gemäß (b)

 

(c) ist eindeutig der beste Zug, weil dieser Zug außerdem die Gammon-Chance für Weiß erhöht.

 

1+1 achtsam ziehen... 1+1 achtsam ziehen...

 

Auch in dieser Position gilt es, die 1+1 nicht gedankenlos näher an das Innenfeld zu ziehen, sondern alle Möglichkeiten zu bedenken.

 

Wenn Weiß jetzt R9----W12 zieht, steht er <in der 6+6>.

 

Gammon-Gewinn für Weiß Gammon-Gewinn für Weiß

 

Hier kann man sehen, wie knapp das "Gammon" erreicht worden ist. Wenn Weiß gemäß (a) oder (b) gezogen hätte, würde es nicht zum Gammon gereicht haben.

 

 

 

 

 

 

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