Diese Welt wird sich verändern...
...durch soziale Netzwerke im Internet.
Öffentlicher Brief an:
Herrn Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Michael Bauer
Direktor, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden.
1. Vorsitzender des BSGB, ev.
(Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V.)
Nur Privatpatienten: ja
Krankenhausarzt: ja
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Frankfurt-Main, am 5. April 2010-04-05
Hallo, sehr geehrter Herr Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Dipl.-Biol. Michael Bauer,
laut öffenlicher Verlautbarung einer Teilnehmerin am öffentlichen, vom DBGS betriebenen Bipolar Forum, die sich im Forum „Lichtblick“ nennt, sollen Sie dieser Teilnehmerin gesagt und/oder geschrieben haben, das von mir verfasste Buch „Verloren im Labyrinth? – Alternative Therapie für manisch und depressiv disponierte Menschen“ für <Bipolare> schädlich sei.
Ich fordere Sie hiermit öffentlich auf, diese Behauptung zurückzunehmen oder diese Behauptung in allgemein verständlicher Sprache zu begründen.
Weiterhin fordere ich Sie zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zu diesem Thema.
Ort der Diskussion könnte ein Hörsaal der Uni Dresden sein, wo Sie dank der Tatsache, dass Sie an dieser Uni lehren, einen Heimvorteil haben werden.
Für den Fall, dass Sie mein Buch (noch) nicht gelesen haben, weise ich auf folgendes hin:
(1)
Mein Buch beschreibt keine irgendwie geartete obskure Heilmethode, sondern eine Strategie, mit deren Hilfe Menschen, die ich „manisch und depressiv disponiert“ nenne, lernen können, krankhafte Phasen von Manie und Depression in Zukunft zu vermeiden.
(1a)
Ich betone ausdrücklich, dass ich der Meinung bin, dass Zwangspsychiatrie und Psychopharmaka dann notwendig sind, wenn eine krankhafte Phase von Manie oder Depression bereits eingetreten ist. Wogegen ich schreibe, ist der Langzeitgebrauch von Psychopharmaka, - der Nebenwirkungen wegen.
(1b)
Sie besitzen einen langen Titel, den auszusprechen ich nicht in der Lage bin. Ein Titel, der sich auf theoretisches Wissen und <Beobachtungen von außen> stützt.
(1c)
Meine Qualifikation ist, dass ich durch schwerste Phasen von krankhafter Manie und Depression hindurchgegangen bin, und ich deshalb über <gefühltes> Wissen verfüge.
Seit nunmehr mehr als 20 Jahren lebe ich, weiterhin manisch und depressiv disponiert, ohne die Hilfe der Medizin-Industrie.
Ich betone hier noch einmal, dass die Hilfe der Medizin-Industrie dann, wenn eine krankhafte Phase von Manie und/oder Depression bereits eingetreten ist, auch nach meiner Meinung unverzichtbar ist.
Ich bin das lebende Beispiel für die Tatsache, dass derjenige, der das von mir beschriebene Konzept <eins-zu-eins> umsetzt, krankhafte Phasen von Manie und Depression vermeiden kann.
Dazu gehört Einsicht und Willenskraft. Wer diese nicht aufbringen kann oder will, ist richtig beraten, weiterhin Psychopharmaka mit den bekannten Nebenwirkungen einzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen, hochachtungsvoll:
Gez. Wolfgang Baitz
PS:
Ich weise Sie darauf hin, dass Sie damit zu rechnen haben, dass, sofern Sie meine Herausforderung annehmen, Menschen im Auditorium sitzen werden, die gleich mir manisch und depressiv disponiert sind, und es nachweislich seit Jahren <schaffen>, krankhafte Phasen von Manie und Depression zu vermeiden.
„Bipolar“ sind übrigens ausnahmslos alle Menschen
– wir Menschen sind nämlich von unserer Natur her „bipolar“.
Sandmännchen für einen Manisch-Depressiven?
Hallo, lieber …,
danke für deinen Brief. Ich Antworte, indem ich meinen Kommentar jeweils unter den Absatz schreibe, um den es geht.
zunächst einmal danke für deine Rundmail. Mir hat dein Labyrinth-Buch sehr geholfen und ich finde, du hast Erkenntnisse, die aus dem Rahmen fallen und mehr Öffentlichkeit verdienen. Zugleich verhältst du dich manchmal unabsichtlich so, dass es unserer Sache nicht dienlich ist. Deshalb hier ein paar Anmerkungen.
Zum Bipolar-Forum:
Ich habe da mal reingeschaut, verfolge das aber seit Jahren nicht mehr, weil sich dort überwiegend sehr kranke Menschen über ihre Medikamentendosis unterhielten und die Welt bejammerten. Ich bin
Mitglied des DGBS und rede gerne mit Thomas Bock, mit den meisten übrigen weniger.
Mein Kommentar:
Warum bist du denn dann Mitglied dieses Vereins, der ausschließlich die Interessen der pharmazeutischen Industrie vertritt?
Du wunderst dich, warum dir Menschen, die dich nicht kennen, im Forum mit solchem Hass begegnen. Das lässt sich erklären, denke ich. Wenn es stimmt, was du sagst, dass nämlich eine "Heilung" ohne
Medikamente möglich ist, dann erwartest du, dass dir Menschen dankbar sind für diese Erkenntnis. Doch so funktionieren Menschen nicht, die Psychologie ist anders:
Mein Kommentar:
Ich habe niemals und nirgendwo gesagt, dass der von mir beschriebene Ansatz auf „Heilung“ hinausläuft. Der Ansatz von „Labyrinth?“ ist vielmehr, dass ich versuche,
Menschen fähig zu machen, krankhafte Phasen von Manie und Depression in Zukunft zu vermeiden.
Kranke
Die haben mehrheitlich jahrelang Tabletten geschluckt und sind dadurch nicht gesünder geworden. Haben kaputte Ehe, Arbeit verloren und mit Mühe ihre Arbeitsunfähigkeit bescheinigt bekommen. Wenn
du jetzt erklärst, das sei unnötig gewesen, löst das einen ungeheuren Schmerz in den Menschen aus. Ihr Leiden war umsonst. Das ist kaum auszuhalten, also ist es menschlich, diese Erkenntnis nicht
wahrhaben zu wollen. Verdrängung hilft.
Ärzte
Die haben jahrelang studiert, haben einen gut bezahlten Beruf, für den sie allerdings hart arbeiten müssen. Für ihre Praxis müssen sie mit vielen Patienten Umsätze machen. Sie halten sich auf dem
Laufenden auf der Basis einer Literatur, die wesentlich von der Industrie beeinflusst wird. Wenn Bipolar-Patienten geheilt würden, blieben ihnen die Kunden weg. Unter diesen Voraussetzungen ist
es sehr viel verlangt, dass sie sich für Therapien interessieren sollen, die sie ruinieren würden.
Mein Kommentar:
Stimmt. Das hat Eugen Roth schon vor vielen Jahren erkannt:
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Gleichgewicht |
Pharmaindustrie
Es ist offensichtlich, dass die Industrie ein maximales Interesse an Medikamenten hat, die zwar helfen, aber nicht so gesund machen, dass die Medikamente anschließend überflüssig wären.
Chronisch Kranke sind die Traumkunden jeder Industrie.
Mein Kommentar:
Sehe ich auch so. Weshalb ich so wenig Zorn auf diese Industrie habe, wie ich keinen Zorn auf den Tiger habe, dass der nicht vegetarisch lebt..
Mit dem, was du propagierst, ist es somit schwer, Anerkennung zu finden. Das bedeutet nicht, dass es eine Verschwörung gäbe. Diese ist gar nicht nötig.
Mein Kommentar:
Sehe ich auch so. Siehe:
http://www.manisch-depressiv.de/verschwörungtheorien/
Das Wirtschaftssystem, in dem wir leben, honoriert keine nicht kommerziellen Therapien. Das gilt für deine Ansätze ebenso wie z.B. für Rückentraining. Mit gesünderer Ernährung, Nichtrauchen und etwas Sport ließe sich ein Großteil der Zivilisationskrankheiten bei uns beseitigen, aber das wäre kein Geschäft. Das gilt ebenso für Umweltschutz und Friedensarbeit. Mit Waffenhandel lässt sich Geld verdienen, mit friedlichem Ausgleich nicht.
Mein Kommentar:
Sehe ich auch so. Das ich dennoch (und mit mir viele Menschen) daran <arbeite>, dieses System zu kippen, ist scheinbar ein Paradoxon, das sich nur dem erklärt, der sich vorstellen kann, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel (eine Simulation) sein könnte. Dieser Gedanke deckt sich zu 100 Prozent mit Buddhas Aussagen „Alles ist Maya – Illusion“ und „Du bist nicht in diesem Körper bestanden“.
Siehe: www.geheimnisderematerie.com
Bedenke, dass der Autor dieser Webseite den Gedanken nicht zuende gedacht hat: Wenn alles, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, ein Planspiel (eine
Simulation) ist, dann sind auch Wissenschaft, Gott und die Götter Teil dieser Simulation.
Es handelt sich also nicht um "Zensur", wenn du kein Gehör findest, sondern du beackerst nur einen wenig fruchtbaren Boden. Blumen in der Wüste wären schön, aber sie wachsen halt so schlecht
im Sand. Wenn du unter diesen Bedingungen trotzdem unbedingt deine Blumen wachsen lassen willst, musst du die Wüste genau kennen, um die wenigen Chancen zu finden.
Mein Kommentar:
Das ist mir sehr bewusst. Möglicherweise kenne ich <die Wüste> besser, als du vermutest.
Zu Professor Bauer, mit dem ich auch schon gesprochen habe: Der ist voll von Medikamenten überzeugt und glaubt wahrscheinlich, was er sagt. Wenn er tatsächlich gesagt hat, dein Buch sei für
Bipolare gefährlich, kommt er juristisch damit sicherlich durch. Erstens kann er sich gute Anwälte leisten, und zweitens ist für Bipolare so ziemlich alles gefährlich. Wenn du öffentlich
erklärst, die klassische Therapie mit Medikamenten sei für Bipolare gefährlich, wird dich auch kaum jemand juristisch angreifen können. Es wäre lächerlich, sich mit Prof. Bauer vor Gericht
anzulegen. Bauer würde sagen, da sieht man mal wieder, wie krank der Baitz ist, und viele werden ihm glauben, weil er Professor ist. Nimm dich nicht so wichtig. Wenn der Professor deine
Eitelkeit gekränkt hat, ist das dein Problem und nicht seins. Diesen Rat könntest du dir auch selber geben.
Mein Kommentar:
Das sehe ich anders. Ich bin, auch wenn es dir anders erscheint, absolut nicht in meiner Eitelkeit gekränkt. Ich gehe das Leben inzwischen wie ein Planspiel an.
So, wie ein Chirurg einen Arm ohne Emotionen entfernt, wenn es notwendig ist, agiere ich mit den Mitteln, die ich in „Gesetze des Körpers“ in Labyrinth? beschrieben habe. Es ist mir sehr
bewusst, dass die Staatsanwaltschaft meine Strafanzeige nur widerwillig aufnehmen wird, und dass der die Sache bearbeitende Staatsanwalt die Tendenz haben wird, das Verfahren einzustellen.
Ich hoffe, dass ich über die sozialen Netzwerke im Internet so viel öffentliche Druck erzeugen kann, dass diese Geschichte groß in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangen wird. Mein
öffentlicher Brief steht nämlich nicht nur in diesem Forum, sondern befindet sich in diesem Moment auf einer Reise um die Welt, die äußerst cool und sorgfältig geplant ist. Empfänger sind
u.a. die Aktion „Bildungsstreik“ und der Asta der Uni Dresden. Mir steht, was diese Aktion betrifft, nicht der Schaum vor dem Mund, - es ist ein Planspiel, bei dem es Plus- und Minuspunkte zu
erlangen gilt, nichts weiter. Motto: „Alles ist möglich!“
Kennst du den englischen BBC-Film "The Secret Life Of The Manic Depressive" von Stephen Fry?
http://en.wikipedia.org/wiki/Stephen_Fry
http://www.amazon.de/Stephen-Fry-Secret-Manic-Depressive/dp/B002XT38GO/
Ist ein super Film von jemandem, der sich auskennt. Wenn du willst, schenke ich dir die DVD. Wenn du das möchtest, maile mir die Adresse, an die ich sie schicken soll.
Mein Kommentar:
Leider ist das kein super Film von jemandem, der sich auskennt. Es ist ein raffinierter Werbefilm für „Nimm brav deine Psychopharmaka und es geht dir gut“, - ich kenne dieses Machwerk leider nur zu gut. Es wundert mich, der du in deinem Text so vieles richtig erkannt hast, diese Täuschung nicht durchschaut hast.
Es würde mich allerdings auch nicht wundern, wenn dein Rückmeldung, die ich hier kommentiert habe, ein Versuch ist, mir Sand in die Augen zu streuen.
„Paranoia“ - wirst du nun sagen.
Kein Problem für mich, - ist letztlich alles nur Maya – Illusion.
Neulich hat jemand auf ähnliche Weise versucht, mir Rechte bezüglich der Veröffentlichung von „Labyrinth?“ abzuschwätzen.
Komisch, das dieser Mensch, dem es angeblich um Verbreitung von „Labyrinth?“ geht, weder auf meine Einladung zu einer persönlichen Begegnung, noch auf meine Einladung, sich daran zu beteiligen, die Botschaft, das ich „Labyrinth?“ jetzt umsonst abgebe, reagiert hat, sondern wie ein Geist in der Versenkung verschwunden ist.
Mich erinnert das alles an das Schlusskapitel von Carlos Castanedas „Reise nach Ixlan“, wo amorphe Wesen am Wegesrand versuchen, Don Genaro von seinem Weg wegzulocken.
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Bitte beachte, dass ich dich nicht beschuldigt habe, ein <Sandmännchen> zu sein, sondern dass ich nur die MÖGLICHKEIT in den Raum gestellt habe, das es so sein könnte. Dies, weil mir keine logische Erklärung für die Tatsache einfällt, dass du gemäß eigener Aussage Mitglied des DGBS bist.
