Das Buch online bestellen

Roman eines manisch-depressiv-disponierten Menschen

 

Hier das Exposé meines neuen Romans, der in Kürze erscheinen wird.

 

 

Die Geschichte, die in „Spiel des Lebens“ erzählt wird, erstreckt sich über die gesamte Lebensspanne des Protagonisten Volker Bergs, der zum einen ein leidenschaftlicher Spieler und Liebhaber ist, zum anderen aufgrund seiner manisch-depressiven Disposition in Situationen gerät, die nicht selten ausweglos zu sein scheinen. Situationen, in denen sich ihm die Chance bietet, Erkenntnisse zu gewinnen und den Ursprüngen des Leidens auf den Grund zu gehen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist der rote Faden, der durch die gesamte Geschichte zieht.

Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch erwacht bei Volker das Interesse für Spiritualität, die ihn mit einer Reihe von Sekten in Berührung bringt, aber gleich dem Siddharta in Hesses gleichnamigen Roman bleibt er nirgendwo hängen.

Die Geschichte spielt in dem Zeitraum von 1940 bis 2009 und zeichnet das Bild einer vergangenen Epoche Deutschlands, von der sich viele junge Leser kaum noch ein Bild machen können. Der Protagonist begegnet im Laufe seiner Wanderung durch die Zeit Personen der Zeitgeschichte, von deren Existenz der Leser sich im Internet überzeugen kann.

Der lakonische Stil, durchgehend im Präsens geschrieben, vermittelt eindringlich das Ver­gehen der Zeit im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Alter und einem damit einhergehenden Lebensüberdruss und führt schließlich zu dem in den Medien mit <heißer Nadel genähten> Reizthema des  freiwilligen Sterbens. Der Autor stellt sich diesem Thema und kommt zu <unerhörten> Einsichten, die nicht selten unser überkommenes Verständnis, dessen was wahr ist, gehörig gegen den Strich bürsten.  

In diesem Roman tauchen eine Vielzahl von Charakteren, kulturellen und sektiererischen Anwandlungen auf, und nicht zuletzt wird das Rotlicht-Millieu, in die der Protagonist immer wieder verstrickt ist, aus einem Blickwinkel beleuchtet, der für gewöhnlich hinter den Kulissen verborgen bleibt.

Es gibt Sex, viel Sex, hart an der Grenze zu Pornografie.

Gänsehaut kommt auf, wenn Volker den Sterbeprozess seiner Tochter beschreibt, die an Aids zugrunde geht. Und schließlich pflegt Volker, inzwischen selbst schon über 60, seinen 96-jährigen Vater rund-um-die-Uhr zwei lange Jahre lang in einer 26 qm kleinen Wohnung bis zu dessen Tode.

Statt wie geplant, in Sri Lanka als Mönch in einem buddhistischen Kloster zu landen, begegnet Volker im Alter von 65 in Colombo einer 37-jährigen Chinesin namens Bin Bin, die er schließlich heiratet. Es folgt ein Jahr in China, das Einblicke in das Land der Mitte gibt, die in keinem Reiseführer zu finden sind.

Die Geschichte endet in Deutschland, wo Volker im Alter vin 69 erneut mit dem Rotlicht-Millieu konfrontiert wird. Hier stellt sich die Frage, wie Volkers Lebens verlaufen wäre, wenn er sich vor vielen Jahren auf eine Nacht mit einer Transsexuellen eingelassen hätte. Die Antwort, die „Spiel des Lebens“ auf diese Frage gibt, wird manchen Leser überraschen.

Abschließend kommt es zu Reflektionen über die Frage, ob das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, in Wirklichkeit eine Simulation sein könnte – elektrische Signale, vom Gehirn interpretiert. Einer Frage, die im wesendlichen mit der Lehre von Buddha korrespondiert, der gemäß die materielle Welt – Maya ist – Illusion.

Die Möglichkeit, dass das, was wir als <reale Welt> wahrnehmen, eine Simulation sein könnte, ist in der Literatur seit <Matrix> schon oft behandelt worden. „Spiel des Lebens“ geht dieses Thema nicht vom Ansatz eines Experten für Gehirnforschung oder Kybernetik an, sondern - wesentlich leichter verständlich – über die Frage, wozu diese Simulation denn nützlich sein könnte und wie die Idee von Wiedergeburt und Karma mit dieser Möglichkeit korrespondiert.

Aktuelles

Mo

08

Mär

2010

Wo sind die Blogger?

...die mir helfen...

mehr lesen 0 Kommentare

Do

25

Feb

2010

Bipolar-Forum

Das Forum des DBGS e.V.  ist ein Angst-mach-Forum

mehr lesen 1 Kommentare