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Rechthaberei kann in krankhafte Zustände von Manie führen

 

In diese Rubrik stelle ich Fälle aus dem Alltag, die für manisch und depressiv disponierte Menschen Fallen darstellen.

 

Falle Nummer 1: Mobilfunkverträge:

 

Vor dem Abschluss von Mobilfunkverträgen muss man unbedingt das Kleingedruckte lesen.

 

Der beliebteste Trick, den im Moment meines Wissens alle Anbieter einschließlich Telecom benutzen, ist der, dass diese Firmen dem potentiellen Kunden suggerieren, dass er einen Vertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten abschließt.

 

Tatsächlich steht in den Verträgen aber:

 

"Unbefristet - Mindestlaufzeit 24 Monate, sofern nicht spätestens drei Monate vor Ablauf gekündigt wird."

 

Ich empfinde diese Klausel als unlauter und betrügerisch, und ich empfehle meinen Lesern, solche Verträge unmittelbar nach Vertragsbeginn zu kündigen, damit man es später nicht vergisst.

 

Verlängern oder einen neuen Vertrag abschließen kann man dann immer noch.

 

Manisch-depressiv disponierte Menschen sind zu Recht empört über solche Tricks und da kann dann ein Wort das andere geben, das die Sache hochpusht. Wer den Angestellen im Telecom-Shop, der sich diese miesen Tricks ja nicht selbst ausgedacht hat, als "Lumpen" oder "Betrüger" bezeichnet, kann damit Handgreiflichkeiten auslösten, die in der Klapse enden können.

 

Wer diese fiesen Tricks durchschaut und gelassen reagiert, erspart sich Ärger in der Zukunft und verhindert Fälle wie diesen:

http://www.youtube.com/watch?v=9YJrh98mL3Y&feature=related

 

Ich bin vor kurzem über die Mobilfunkanbieter <Freenet> und <1und> so sauer gewesen, dass ich meine eigene Medizin schlucken musste...

 

Falle Nummer 2: Angebote, die das Wörtchen "ab" enthalten.

 

Solche Angebote findet man in erster Linie bei Reiseveranstaltern:

 

Hurgada, Fünf-Sterne-Hotel XYZ, eine Woche, alles inclusive für ab 485 Euro, liest man dort.

 

Diese Aussage dient dazu, das potentielle Opfer in die Reisebüros zu locken, wo sich das Angebot als "leider schon ausverkauft" entpuppt oder mittels diverser Zuschläge ein Preis von 650 Euro oder mehr entsteht.

 

Manisch-depressiv disponierte Menschen sind zu Recht empört über solche Tricks und da kann dann ein Wort das andere geben, das die Sache hochpusht. Wer den Angestellen im Reisebüro, der sich diese miesen Tricks ja nicht selbst ausgedacht hat, als "Lumpen" oder "Betrüger" bezeichnet, kann damit Handgreiflichkeiten auslösten, die in der Klapse enden können.

 

Alles nur eine Frage der Erwartungshaltung: Wer diese Tricks der Werbung durchschaut, kann gelassener reagieren. Den Schlüssel dazu bieten "Labyrinth?" und die Rubrik "Briefe" dieser Webseite.

 

Falle Nummer 3: Manisch disponierte Menschen müssen...

...mögliche Folgen ihres Handelns gut abschätzen.

Hier ein gutes Beispiel, wie sehr manisch und depressiv disponierte Menschen aufpassen müssen, nicht in Situationen zu gelangen, die Zorn erregen, der in Wut umschlagen kann.

 

Es gilt, mögliche Folgen seines Handelns im Voraus abzuschätzen.

 

In diesem Fall geht es um meine Idee, die Tatsache, dass ich „Labyrinth?“ nun so abgebe, dass der Leser es erst einmal lesen kann, bevor er dann entscheidet, ob er meine Arbeit honorieren wird oder nicht, unter anderem mittels eines selbstklebenden Aufklebers bekannt machen könnte.

 

Ich hatte bei dem Hersteller solcher Etiketten bezüglich möglicher Rechtsfolgen angefragt und bekam folgende Antwort, auf die ich wie folgt geantwortet habe:

 

E. Wührer Druckmaus schrieb am 29.03.2010:

...ob Sie Aufkleber anbringen dürfen und wo nicht klären Sie bitte selbst.

 

Beachten Sie bitte, dass unsere Aufkleber nicht rückstandsfrei ablösbar sind, wenn sie einmal einige Stunden auf fettfreien Grund kleben.

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Sehr geehrte Damen und Herren von "Wührer Druckmaus",


Sie haben mir mittels "Keine Antwort ist auch eine Antwort..." letztlich doch eine Antwort auf meine Frage gegeben. Ich finde solches Vorgehen, gelinde gesagt, nicht fair, und ich bin sicher, dass Sie sich damit letztendlich ein Eigentor namens "verärgerte Kunden" schießen. Dies, weil ich sicher bin, dass Ihnen, die Sie tagtäglich mit diesem Thema zu tun haben, die Rechtslage allerbestes bekannt ist. Besser wäre, dem potentiellen Kunden klar und deutlich zu sagen, welches Risiko er eingeht, wenn er die von Ihnen hergestellten Aufkleber wo aufklebt. Ich bin fähig, zwischen den Zeilen zu lesen und weiß nun Bescheid. Ob ich Ihnen den Auftrag geben werde - darüber muss ich erst noch einmal nachdenken...


Kommentar:

Die Welt, in der wir derzeit leben, ist weitgehend auf Lug und Betrug aufgebaut.

 

Die Leute bei <Druckmaus> glauben, dass ich dann, wenn Sie mich über das mögliche Risiko voll aufgeklärt hätten, keine Etiketten bestellt hätte.

 

Folglich versuchen Sie, mich zu verleiten, das Risiko zu ignorieren Mit der Folge, dass ich, wenn ich nicht aus vielen Fehlern gelernt hätte, mir möglicherweise böse Rechtsfolgen seitens der Menschen eingehandelt hätte, auf deren Eigentum ich „nicht rückstandsfrei ablösbare Aufkleber“ hinterlassen hätte.

 

Den Menschen, die <Druckmaus> betreiben, ist das offensichtlich egal. Hauptsache der potentielle Kunde bestellt und bezahlt. Dass ich nun nicht dort bestellen werde, und dass ich im Gegenteil, in dem Fall, dass <Druckmaus> mich korrekt beraten hätte, dort ein treuer Kunde geworden wäre,  ist den <cleveren> Geschäfts­leuten offensichtlich noch nicht in den Sinn gekommen.

 

Die Idee, mit solchen Aufklebern zu arbeiten, ist nämlich grundsätzlich gut und stellt vom Preis-Leistungsverhältnis her auch ein akzeptables Risiko dar. Man muss in einem solchen Fall eben ganz genau abwägen, wo man einen solchen Aufkleber hinterlässt und wo man das besser nicht tut.

 

Eine Recherche im Internet hat ergeben, dass es Dutzende von Herstellern solcher selbst­klebenden Etiketten gibt. Die wahrscheinlich in der heutigen Zeit ähnlich geantwortet hätten, wie Wühlmaus…

 

Die Frage ist nun, ob ich <aus Prinzip> nicht bei Wühlmaus bestellen werde, oder ob ich trotz deren Verhalten dort bestelle, wei die das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten.

 

Manisch-depressiv disponierte Menschen tun gut daran, so weit zu denken, wie ich es in diesem Artikel aufgezeigt habe. Es gilt, das, was ich <die Welt von heute> nenne, zu durchschauen und entsprechend zu handeln. Ja, es wäre schöner, in einer idealen Welt zu leben, in der alle Menschen fair und ehrlich sind, - aber die <reale Welt> in der wir jetzt leben, ist leider nicht so…

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